181 Suchergebnisse

Historische Stilometrie? Methodische Vorschläge für eine Annäherung textanalytischer Zugänge an die mediävistische Textualitätsdebatte.

Gerade das Spannungsfeld von Tradition und Individualität, das für mittelalterliche Texte von Bedeutung ist, eröffnet der Stilometrie Anwendungsmöglichkeiten, die zu einer gegenseitigen Erhellung von Methode und Fachdisziplin führen können.
Autor*innen
Gabriel Viehhauser
(Version 1.0)

Heterogene Daten in den Digital Humanities: Eine Architektur zur forschungsorientierten Föderation von Kollektionen

Traditionelle Ansätze der Datenintegration basieren zumeist auf einer Harmonisierung heterogener Daten im Rahmen einer übergeordneten, integrativen Datenstruktur wie einem globalen Schema oder einer globalen Ontologie.
Autor*innen
Tobias Gradl
Andreas Henrich
Christoph Plutte
(Version 1.0)

Gute Wörter, schwaches Gattungssignal. Differenzen zwischen Roman-Subgenres und Dramen mit Delta und signifikantem Wortschatz aufspüren

Der Beitrag untersucht, inwieweit sich die automatische Erkennung von literarischen Genres bzw. Subgenres mit Burrows’ Delta durch signifikantes Vokabular und Z-Wert-Begrenzung verbessern lässt.
Autor*innen
Friedrich Michael Dimpel
(Version 2.0)

Graphbasierte Modellierung von Faktenprovenienz als Grundlage für die Dokumentation von Zweifel und die Auflösung von Widersprüchen

Die Geistes- und Sozialwissenschaften befinden sich gegenwärtig innerhalb der Dynamik einer sich rapide digitalisierenden Gesellschaft vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Wird von den Geistes- und Sozialwissenschaften gesprochen, schwingt die gewagte Grundannahme einer Kohärenz der darunter subsumierten Akteure und Aktivitäten mit.
Autor*innen
Thomas Efer
(Version 1.0)

GRACEFUL17. A Knowledge Graph for Papal Documents of Apostolic Provisions

This data paper describes the data and its creation of the project ›GRACEFUL17: Global Governance, Local Dynamics. The Transnational Regimes of Grace in the Roman Dataria Apostolica in the 17th century‹.
Autor*innen
Christoph Sander
Naomi Beutler
Filippo Sarra
Valentino Verdone
Andrea Cicerchia
Bruno Boute
Jörg Hörnschemeyer
(Version 1.0)

Generalisierungen als literarisches Phänomen. Charakterisierung, Annotation und automatische Erkennung

Der Aufsatz leistet einen Beitrag zur linguistisch-literaturwissenschaftlichen Beschreibung von Generalisierungen, entwickelt ein Tagset für ihre Identifikation und Klassifikation und stellt die Ergebnisse ihrer kollaborativen Annotation in einem diachronen Korpus (1616–1930) dar.
Autor*innen
Luisa Gödeke
Florian Barth
Tillmann Dönicke
Hanna Varachkina
Anna Mareike Weimer
Benjamin Gittel
Anke Holler
Caroline Sporleder
(Version 1.0)

Genau, wahrscheinlich, eher nicht: Beziehungsprobleme in einem Wissensgraph

Mit dem Begriff Wissen wird – sowohl in den Natur- als auch in den Geisteswissenschaften – ein von einem größeren Personenkreis geteilter Bestand von begründeten Aussagen bezeichnet. Dieser Wissensbestand zeichnet sich im besten Fall durch einen »größtmöglichen Grad an Gewissheit« aus.
Autor*innen
Martin Raspe
Georg Schelbert
(Version 1.0)

Frühmoderne Ökonomien des Sammelns und ihre digitale Erforschung – Die Professorenbibliothek Johann Gottfried Lakemachers (1695–1736) als Fallbeispiel

Auktionskataloge sind wichtige Quellen für die historische Sammlungsforschung. Mit Hilfe von methodischen Ansätzen aus den Bereichen natural language processing, data mining und distant reading geht der Beitrag den Interessen des Sammlers Johann Gottfried Lakemacher nach, der als typischer Gelehrter seiner Zeit gelten kann.
Autor*innen
Maximilian Görmar
(Version 1.0)

Fine-Tuning Machine Learning with Historical Data. An Alchemical Object Detection Dataset for Early Modern Scientific Illustrations

This data paper examines the challenges and considerations involved in making pixel-level annotations to fine-tune a computer vision / object detection algorithm for recognising alchemical laboratory apparatus in early modern printed manuals.
Autor*innen
Sarah Lang
(Version 1.0)

Fertig – vorerst. Unfertigkeit als epistemischer Wert in den digitalen Geisteswissenschaften

Der Beitrag befasst sich mit dem Aspekt der Unfertigkeit in der Wissenschaft. Es werden Chancen und Spannungsfelder diskutiert und die Bedingungen ergründet, unter denen Unfertigkeit als produktiver epistemischer Wert wirksam werden kann.
Autor*innen
Mareike König
(Version 1.0)