Im Beitrag werden Online-Rezensionen zu Büchern verschiedener literarischer und nichtliterarischer Genres mit dem Ziel analysiert, Eindeutigkeiten und Nichteindeutigkeiten von digitalen Wertungspraktiken genauer zu beschreiben.
Der Beitrag unternimmt einen explorativen Rückblick auf die Editionen in der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek. Ausgehend von einem korpusbasierten Distant Reading, mittels quantitativer Analysen von ausgewählten Metadaten und Volltexten, wird die Frage nach dem Beitrag digitaler Editionen zur Profilierung der Epochen diskutiert.
Dieser Artikel behandelt die Operationalisierung von Figurentypen im deutschsprachigen Drama. Ausgehend von der dramen- und theatergeschichtlichen Forschung werden Figuren bestimmt, die einem der drei Figurentypen ›Intrigant*in‹, ›tugendhafte Tochter‹ und ›zärtlicher Vater‹ entsprechen.
Im Beitrag wird die Anwendung der ursprünglich bioinformatischen Verfahren des Dotplots zur optischen Identifizierung identischer Reihen und der automatisierten Reihenermittlung durch den Smith-Waterman-Algorithmus für die Ermittlung (fast) identischer Textreihen aus der Überlieferung der mittelalterlichen Textgattung der Priamel vorgestellt.
Der Beitrag entwickelt vor dem Hintergrund der Auswirkungen informationstechnologischer Entwicklungen auf die editionswissenschaftliche Arbeit eine aus der Unix-Philosophie entlehnte Best Practice für nachhaltige Editionsprojekte.
In diesem Data Paper wird das Marburger Urkundenrepositorium vorgestellt, welches die Bestände des Lichtbildarchivs älterer Originalurkunden bis 1250 (LBA) und des Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis 1300 (CAO) vereinigt.