Der Beitrag beschreibt die Einführung einer neuen digitalen Methode zur Erforschung multimodaler grafischer Kommunikation für die Ägyptologie. Im Zentrum steht dabei der Aufbau eines digitalen Corpus, das Daten zur grafischen Kommunikation erfasst.
Technologien in den Digital Humanities bedürfen einer ethischen Untersuchung und Einordnung. Der Ansatz des Value Sensitive Designs ermöglicht einerseits, systematisch zu analysieren, welche Interessen und Werte in eine bestimmte Technologie eingeschrieben werden und ist zugleich ein Framework, um Technologien wertesensitiv zu entwickeln.
Der Bomber’s Baedeker wurde während des Zweiten Weltkrieges vom britischen Foreign Office und dem Ministry of Economic Warfare erstellt. 2019 wurde er (wieder-)entdeckt, digital erschlossen, aufbereitet und so der weiteren Bearbeitung und Analyse unter Einhaltung der FAIR-Prinzipien als offene, maschinenlesbare Datenquelle zugänglich gemacht.
Spätestens mit dem Siegeszug der wohl berühmtesten Krypto-Währung Bitcoin hat die dahinter liegende Blockchain-Technologie den sogenannten Mainstream erreicht.
Blockchain sowie Bitcoin, die auf der Blockchain-Technologie basierende Kryptowährung, waren mit Sicherheit die meistdiskutierte Technologie 2017. Von der begeisterten Ausrufung einer »Revolution« bis hin zu kritischeren Tönen wurde eine weite Spanne von Positionen diskutiert.
Gesamtbibliographie zu Sonderband 1 (2015): »Grenzen und Möglichkeiten der Digital Humanities« mit einer alphabetischen Listung der erwähnten Forschungsliteratur.
The working paper discusses the toolkit Catherine D'Ignazio's and Lauren F. Klein's Data Feminism Manifesto provides with its feminist principles and how to address bias and ethics in the Digital Humanities.
Anhand etablierter Design-Heuristiken und konkreter (deutschsprachiger) Projekte wird hier untersucht, welche Aspekte den Erfolg einer virtuellen Ausstellung ausmachen, Best Practices werden identifiziert und benannt.
Die Digital Humanities zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen zusammenkommen. Alle diese Teildisziplinen bringen ihre Fachtermini mit jeweils eigenen Bedeutungsdimensionen mit. Es ist daher grundlegend wichtig, sich über Begriffe auszutauschen und ihre diversen Bedeutungsdimensionen zu reflektieren.
Die digitale Editorik ist permanent im Wandel, ihr Status verortet sich derzeit zwischen medialem Experimentieren, textkritischer Traditionsverhaftung und Standardisierung.