Dieser Beitrag stellt anhand von Forschungen im Rahmen der Max-Planck-Nachwuchsgruppe ›Die Regierung der Universalkirche nach dem Konzil von Trient‹ einen Ansatz vor, Phänomene von Unsicherheit in geisteswissenschaftlichen, genauer: rechtshistorischen Zusammenhängen in einem Datenmodell abzubilden.
Im Hinblick auf die Diskussion um den Status der Digital Humanities als wissenschaftliche Dizplin, zeigt der Artikel an einem konkreten Beispiel, wie im Zuge eines scalable reading die Diskussionen um Entsagung und Ironie in der Goetheforschung von Seiten der DH befördert und verbunden werden können.
As the saying goes, »nothing can be said to be certain except death and taxes.« Uncertainty is an unavoidable aspect of life and thus we have an intuitive understanding of uncertainty, but coming up with a strict definition of uncertainty is hard.
In diesem Artikel stellen wir eine Methodik zur Modellierung von Vagheit in Graphen vor. Neben der Modellierung behandeln wir auch die automatisierte Generierung von implizit gespeichertem Wissen unter Berücksichtigung von Vagheit. Diese wendet Verfahren aus dem Gebiet der Beschreibungslogik auf graphbasierte Daten an.
Das Text und Data Mining (TDM) mit urheberrechtlich geschützten Texten unterliegt trotz der TDM-Schranke (§ 60d UrhG) weiterhin Einschränkungen, die u. a. die Speicherung, Veröffentlichung und Nachnutzung der entstehenden Korpora betreffen und das volle Potenzial des TDM in den Digital Humanities ungenutzt lassen.
In diesem Beitrag wird die digitale Musteredition der von Karl Kraus 1899 bis 1936 in Wien herausgegebenen Zeitschrift präsentiert, die im Rahmen des vom Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften betriebenen AAC-Austrian Academy Corpus erarbeitet und am 1. Januar 2007 online gestellt.
This survey offers an overview of the existing body of research on sentiment and emotion analysis as applied to literature. The research under review deals with a variety of topics including tracking dramatic changes of a plot development, network analysis of a literary text, and understanding the emotionality of texts, among other topics.
Aegean seals are small stone, bone or ivory objects of varying shapes, including discs, cylinders, rectangular blocks or triangular prisms. They originate mostly from Bronze Age Crete (Minoan seals) and mainland Greece (Mycenaean seals), thus dating from 3000 to 1100 BCE.
This contribution presents a quantitative study of textually encoded emotions in a core set of the Grimms’ Children’s and Household Tales. Its findings underscore the role of emotions as plot-driving elements in fairy tales as a highly schematized historical genre.