Fabrikation von Erkenntnis. Experimente in den Digital Humanities


Herausgegeben von Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Timo Steyer, Peer Trilcke, Niels-Oliver Walkowski, Joëlle Weis, Ulrike Wuttke

Der Band ist eine Gemeinschaftspublikation der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften und Melusina Press.

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1

Vorwort

Die Labor-Metapher ist in den Digital Humanities (DH) weit verbreitet und wird aktuell verstärkt im Kontext der wissenschaftssoziologischen ›laboratory studies‹ auf vielfältige Weise diskutiert. Häufig betonen DH-Labore dabei den Aspekt des wissenschaftlichen Austauschs und der Kollaboration, der in den interdisziplinären Konstellationen der DH geradezu genre-prägend ist. Darüber hinaus ist das Labor traditionell eng verknüpft mit der Funktion als Experimentierstätte.
Manuel Burghardt
Lisa Dieckmann
Timo Steyer
Peer Trilcke
Niels-Oliver Walkowski
Joëlle Weis
Ulrike Wuttke
 

2

Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate

Open Access stößt innerhalb der Geisteswissenschaften nach wie vor auf gemischte Reaktionen. Insbesondere wird Open Access oft eine mangelnde Qualitätssicherung vorgeworfen. Doch das Gegenteil ist der Fall, jedenfalls dann, wenn der Öffnungsgedanke konsequent auf Prozesse und Verfahren der Qualitätssicherung angewendet wird. Durch die Öffnung und Digitalisierung des Peer-Review-Prozesses werden signifikante Verbesserungen in der Qualität geisteswissenschaftlicher Arbeiten möglich.
Yuliya Fadeeva
Kategorie: 
Long Paper
 

3

Using Deep Learning for Emotion Analysis of 18th and 19th Century German Plays

We present first results of the project “Emotions in Drama” in which we explore the annotation of emotions and the application of computational emotion analysis, predominantly deep learning-based methods, in the context of historical German plays of the time around 1800. We performed a pilot annotation study with five plays generating over 6,500 annotations for up to 13 sub-emotions structured in a hierarchical scheme.
Kategorie: 
Long Paper
 

4

Bye, Bye, Bias! Digital-Humanities-Projekte informationsethisch überprüfen und gestalten mit Value Sensitive Design

Technologien sind nicht neutral, sondern fördern bestimmte Werte und behindern andere. Das gilt auch für Technologien, die in den Digital Humanities entwickelt und genutzt werden. Daher bedürfen diese Technologien einer ethischen Untersuchung und Einordnung. Der Ansatz des Value Sensitive Designs ermöglicht einerseits, systematisch zu analysieren, welche Interessen und Werte in eine bestimmte Technologie eingeschrieben werden und ist zugleich ein Framework, um Technologien wertesensitiv zu entwickeln.
Katharina Leyrer
Kategorie: 
Long Paper
 

5

The Sensitivity Topic Coherence Measurement to Out-of-Vocabulary Terms

Topic modeling is a popular method in computational literary studies (CLS). For its evaluation, topic coherence measures have been proposed that quantify the semantic coherence of topic words by analyzing their co-occurrences in a larger reference corpus. As a consequence, they can not produce meaningful results for words that do not appear in the reference corpus.
Kategorie: 
Long Paper