Fabrikation von Erkenntnis. Experimente in den Digital Humanities


Herausgegeben von Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Timo Steyer, Peer Trilcke, Niels-Oliver Walkowski, Joëlle Weis, Ulrike Wuttke

Der Band ist eine Gemeinschaftspublikation der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften und Melusina Press.

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Melusina Press - Beiträge Teilband 1

Der Band Fabrikation von Erkenntnis. Experimente in den Digital Humanities ist eine Gemeinschaftspublikation der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften und Melusina Press. Die folgenden Beiträge werden im Teilband 1 durch Melusina Press publiziert.
 

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Vorwort

Die Labor-Metapher ist in den Digital Humanities (DH) weit verbreitet und wird aktuell verstärkt im Kontext der wissenschaftssoziologischen ›laboratory studies‹ auf vielfältige Weise diskutiert. Häufig betonen DH-Labore dabei den Aspekt des wissenschaftlichen Austauschs und der Kollaboration, der in den interdisziplinären Konstellationen der DH geradezu genre-prägend ist. Darüber hinaus ist das Labor traditionell eng verknüpft mit der Funktion als Experimentierstätte.
Manuel Burghardt
Lisa Dieckmann
Timo Steyer
Peer Trilcke
Niels-Oliver Walkowski
Joëlle Weis
Ulrike Wuttke
 

3

Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate

Open Access stößt innerhalb der Geisteswissenschaften nach wie vor auf gemischte Reaktionen. Insbesondere wird Open Access oft eine mangelnde Qualitätssicherung vorgeworfen. Doch das Gegenteil ist der Fall, jedenfalls dann, wenn der Öffnungsgedanke konsequent auf Prozesse und Verfahren der Qualitätssicherung angewendet wird. Durch die Öffnung und Digitalisierung des Peer-Review-Prozesses werden signifikante Verbesserungen in der Qualität geisteswissenschaftlicher Arbeiten möglich.
Yuliya Fadeeva
Kategorie: 
Long Paper
 

4

Bye, Bye, Bias! Digital-Humanities-Projekte informationsethisch überprüfen und gestalten mit Value Sensitive Design

Technologien sind nicht neutral, sondern fördern bestimmte Werte und behindern andere. Das gilt auch für Technologien, die in den Digital Humanities entwickelt und genutzt werden. Daher bedürfen diese Technologien einer ethischen Untersuchung und Einordnung. Der Ansatz des Value Sensitive Designs ermöglicht einerseits, systematisch zu analysieren, welche Interessen und Werte in eine bestimmte Technologie eingeschrieben werden und ist zugleich ein Framework, um Technologien wertesensitiv zu entwickeln.
Katharina Leyrer
Kategorie: 
Long Paper
 

5

Bomber’s Baedeker – vom Text zum Bild zur Datenquelle

Das zweibändige Druckwerk The Bomber’s Baedeker. A Guide to the Economic Importance of German Towns and Cities wurde während des Zweiten Weltkrieges vom britischen Foreign Office und dem Ministry of Economic Warfare erstellt. Darin sind Städte des Deutschen Reichs mit mehr als tausend Einwohner*innen und Informationen zu deren kriegswichtigen Infrastrukturen, Industrie- und Produktionsanlagen aufgeführt. Weltweit existieren nur noch vier nachgewiesene Exemplare und keines davon war bislang für die wissenschaftliche Nutzung digital zugänglich.
Felix Bach
Stefan Schmunk
Cristian Secco
Thorsten Wübbena
Kategorie: 
Data Paper
 

6

Best Practices für die Gestaltung virtueller Museumsräume - Experimente im Spannungsfeld von Human Computer Interaction, Digital Humanities und Public History

Durch die Corona-Pandemie sind "Virtual Environments" (VE) verstärkt auch in den Fokus von Museen und Ausstellungen geraten. Neben dem virtuellen Zugang zu bestehenden Sammlungen ermöglichen diese VEs aber auch ganz neue Formen der Exploration und Immersion für Besucher*innen. Besonders wichtig ist daher die Akzeptanz und Usability solcher digitalen Angebote. Anhand etablierter Design-Heuristiken und konkreter (deutschsprachiger) Projekte wird untersucht, welche Aspekte den Erfolg einer virtuellen Ausstellung ausmachen, und es werden explizite Best Practices benannt.
Vera Piontkowitz
Manuel Burghardt
Kategorie: 
Long Paper