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Philosophie als digitale Geisteswissenschaft

Der vorliegende Beitrag zielt auf eine genauere Betrachtung des Status der Philosophie als Teil der digital humanities und kann als Hinführung zu einer »Perspektivendiskussion« über die Rolle digitaler Forschungsmethoden und Infrastrukturen innerhalb der Philosophie aufgefasst werden.
Autor*innen
Stefan Heßbrüggen-Walter
(Version 1.0)

Operationalisierung

Operationalisierung bezeichnet die Entwicklung von Verfahren, mithilfe derer die Instanzen, Realisierungen oder Indikatoren eines (theoretischen) Begriffes oder Konzeptes anhand von eindeutig abgegrenzten, beobachtbaren Phänomenen identifiziert werden können.
Autor*innen
Benjamin Krautter
Axel Pichler
Nils Reiter
(Version 1.0)

On the Cultural History of Time Series Graphs

Taking the insights from diagrammatology as background, this essay seeks to answer the question of how the history of visual representation of temporal processes can be captured, and how the emergence of the statistical time series graph has influenced our ideas about time, history, and stories.
Autor*innen
Botond Szemes
(Version 1.0)

Objektumgangsnormen in der Literaturwissenschaft

Im vorliegenden Aufsatz werden die von den Digital Humanities ausgehenden Interventionen genutzt, um geistes-, mithin literaturwissenschaftliche Forschungspraktiken und ihre epistemischen Implikationen zu untersuchen.
Autor*innen
Friederike Schruhl
(Version 1.1)

Nicht geeignet oder nur unzureichend gestaltet? Digitale Monographien in den Geisteswissenschaften

Wenn sich soziale Umbrüche abzeichnen, kulturelle Ordnungsmuster zerfallen und sich lebensweltliche Gewissheiten auflösen, wird den Geisteswissenschaften als Vermittlern zwischen menschlicher Erfahrungswelt und sozialer Strukturierung eine wachsende Bedeutung zugeschrieben.
Autor*innen
Axel Kuhn
Svenja Hagenhoff
(Version 1.0)

»[…] nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall[!]« Die digitale Lücke in der Kunstgeschichte und Provenienzforschung

Der Beitrag widmet sich der digitalen Lücke im Kontext der Kunstgeschichte und Provenienzforschung und fragt nach Arten und Ursachen. Auf Basis einer Studie verschiedener Datenbanken und einer digitalen Methode werden Arten digitaler Lücken identifiziert und in einer (erweiterbaren) Typologie festgehalten.
Autor*innen
Sabine Lang
(Version 1.0)

»Newe landte« in der historischen Sprachwissenschaft: Ein Beitrag zur Druckersprache der Nürnberger Offizin Georg Stüchs auf Grundlage der Digitaledition Paesi novamente retrovati - Newe unbekanthe landte.

Anhand einer Untersuchung zur Graphie eines Drucks der Offizin Georg Stüchs von 1508 wird in diesem Beitrag exemplarisch aufgezeigt, wie sich moderne digitale Editionen für die sprachhistorische Forschung nutzen lassen.
Autor*innen
Norbert Ankenbauer
(Version 1.0)

Neue Erkenntnisse durch digitalisierte Geschichtswissenschaft(en)? Zur hermeneutischen Reichweite aktueller digitaler Methoden in informationszentrierten Fächern

In den Digital Humanities herrscht latent die Auffassung, dass über den Einsatz generischer Werkzeuge eine Brücke zwischen den einzelnen Fachwissenschaften geschlagen werden kann oder soll. Dabei werden zu leicht Unterschiede im Erkenntnisinteresse und in der Hermeneutik übersehen.
Autor*innen
Jörg Wettlaufer
(Version 1.1)

Narratologische Textauszeichnung in Märe und Novelle. Mit Annotationsbeispielen und exemplarischer Auswertung von Sperber und Häslein durch MTLD und Sozialer Netzwerkanalyse

Vorgestellt wird ein Annotationssystem für narratologische Phänomene wie Raum, Zeit, Fokalisierung, Redewiedergabe, Erzählerrede, Figurenbezug der Figuren- / Erzählerrede, Wertungen, Negation, uneigentliche Rede, Ambiguität.
Autor*innen
Friedrich Michael Dimpel
(Version 1.1)