Eine hypothesengeleitete literaturwissenschaftliche Fallstudie mit der Anwendung von Digital-Humanities-Verfahren. Primärtexte der Analyse sind dreizehn längere Erzähltexte des deutschsprachigen Gegenwartsautors Uwe Timm.
Die vorliegende Studie präsentiert und erprobt eine Methodik, mit der die Paratexte eines mittelgroßen Textkorpus erfasst und analysiert werden. Zunächst wird eine Einführung in die Erzähltheorie gegeben, dann werden die einzelnen methodischen Schritte zur Erfassung der unterschiedlichen paratextuellen und textuellen Signale ausführlich dargelegt.
This survey offers an overview of the existing body of research on sentiment and emotion analysis as applied to literature. The research under review deals with a variety of topics including tracking dramatic changes of a plot development, network analysis of a literary text, and understanding the emotionality of texts, among other topics.
Das Text und Data Mining (TDM) mit urheberrechtlich geschützten Texten unterliegt trotz der TDM-Schranke (§ 60d UrhG) weiterhin Einschränkungen, die u. a. die Speicherung, Veröffentlichung und Nachnutzung der entstehenden Korpora betreffen und das volle Potenzial des TDM in den Digital Humanities ungenutzt lassen.
Im Hinblick auf die Diskussion um den Status der Digital Humanities als wissenschaftliche Dizplin, zeigt der Artikel an einem konkreten Beispiel, wie im Zuge eines scalable reading die Diskussionen um Entsagung und Ironie in der Goetheforschung von Seiten der DH befördert und verbunden werden können.
Im Anschluss an die kommentierte Ausgabe der Werke Ernst Tollers, die
2015 bei Wallstein veröffentlicht wurde, ist 2018 die kommentierte
Ausgabe der Briefe Ernst Tollers zugleich online und Print
erschienen, um unterschiedlichen Forschungsinteressen und Nutzertypen
gerecht zu werden.
Digitale Analysen literarischer Gattungen gehen häufig davon aus, dass sich
Gattungen anhand konstant bleibender Features identifizieren lassen. Der Beitrag möchte
anhand des Minnesangs, aufzeigen, wie und dass sich gattungsgeschichtliche
Entwicklungen mit digitalen Methoden nachzeichnen lassen.
In einer web-basierten Edition werden am Austrian Centre for Digital Humanities
ausgewählte Texte von und mit Abraham a Sancta Clara mit innovativen, digitalen
Methoden erschlossen.