Der Beitrag unternimmt einen explorativen Rückblick auf die Editionen in der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek. Ausgehend von einem korpusbasierten Distant Reading, mittels quantitativer Analysen von ausgewählten Metadaten und Volltexten, wird die Frage nach dem Beitrag digitaler Editionen zur Profilierung der Epochen diskutiert.
Dieses Data Paper stellt die XML-Daten der Digitalen Edition und Kommentierung der Tagebücher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599-1656) vor. Dabei sollen erste datengetriebene Explorationen dieses in Qualität und Quantität für das 17. Jahrhundert einzigartigen Tagebuchwerks präsentiert werden.
Dieser Beitrag stellt einen automatisierten Ansatz zum Record Linkage in prosopographischen Datenbeständen vor. Der Programmcode ist in Python realisiert worden und frei verfügbar.
Am Beispiel von Leonhard Christoph Sturm (1669–1719) stellen die Autoren eine Methodologie vor, um die intellektuellen Netzwerke der Frühaufklärung um 1700 umfassend zu analysieren.
Die Geistes- und Sozialwissenschaften befinden sich gegenwärtig innerhalb der Dynamik einer sich rapide digitalisierenden Gesellschaft vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Wird von den Geistes- und Sozialwissenschaften gesprochen, schwingt die gewagte Grundannahme einer Kohärenz der darunter subsumierten Akteure und Aktivitäten mit.
Dieser Beitrag stellt anhand von Forschungen im Rahmen der Max-Planck-Nachwuchsgruppe ›Die Regierung der Universalkirche nach dem Konzil von Trient‹ einen Ansatz vor, Phänomene von Unsicherheit in geisteswissenschaftlichen, genauer: rechtshistorischen Zusammenhängen in einem Datenmodell abzubilden.
Das Digitale erlangt in den Geschichtswissenschaften zunehmend eine
besondere Stellung. Der
Beitrag will an zwei Projektbeispielen zeigen, wie die
Ansätze des Topic Modelings genutzt und weiterentwickelt werden können.
In den Digital Humanities herrscht latent die
Auffassung, dass über den Einsatz generischer Werkzeuge eine Brücke zwischen den
einzelnen Fachwissenschaften geschlagen werden kann oder soll. Dabei werden zu leicht Unterschiede im
Erkenntnisinteresse und in der Hermeneutik übersehen.