Editionen an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Ein explorativer Rückblick

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Martin de la Iglesia Autor*inneninformationen
Maximilian Görmar Autor*inneninformationen

DOI: 10.17175/sb007_006

Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 1961590778

Erstveröffentlichung: 12.03.2026

Lizenz: CC BY-SA 4.0, sofern nicht anders angegeben. Creative Commons Deed

Letzte Überprüfung aller Verweise: 20.02.2026

GND-Verschlagwortung: Digitale Edition | Frühe Neuzeit | Mittelalter | Herzog August Bibliothek | Geschichtswissenschaft

Empfohlene Zitierweise: Martin de la Iglesia / Maximilian Görmar: Editionen an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Ein explorativer Rückblick. In: Daniela Schulz / Marcus Baumgarten / Torsten Schaßan (Hg.): Digitales Edieren gestern, heute und morgen (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Sonderbände, 7). Wolfenbüttel 2025–2026. 12.03.2026. HTML / XML / PDF. DOI: 10.17175/sb007_006


Abstract

An der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel werden seit gut 20 Jahren digitale Editionen von historischen Quellen aus Mittelalter und Früher Neuzeit erarbeitet und publiziert. Dieses runde Jubiläum nehmen wir zum Anlass, einen explorativen Rückblick auf die Editionen in der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek zu werfen. Mithilfe von quantitativen Analysen ausgewählter Metadaten sowie der Volltexte unternehmen wir ein korpusbasiertes Distant Reading, um übergreifende Themen und Charakteristiken der edierten Quellen und ihrer digitalen Repräsentationen herauszuarbeiten. Die Grundfrage ist dabei, inwieweit digitale Editionen einen Beitrag zur Profilierung von Mittelalter und Früher Neuzeit als historiografische Großepochen leisten können. Mithin steht damit auch ihr Erkenntnispotenzial für (digitale) Geschichtswissenschaften auf dem Prüfstand.


For slightly more than 20 years, scholarly digital editions are an integral part of historical and philological research at the Herzog August Library Wolfenbüttel. This milestone anniversary is occasion enough to look back and explore the editions published and hosted as part of the Wolfenbüttel Digital Library. With the help of quantitative analyses of specific metadata as well as the full texts, we will undertake a corpus-based distant reading to highlight the recurring topics and characteristics of the edited source material and its digital representation. In doing so, we ask in which ways and to what extent digital editions contribute to our understanding of the Middle Ages and Early Modernity as distinctive historiographical periods. In other words, we examine their potential to generate insights and knowledge for the (digital) humanities.


1. Einleitung

[1]Editionen haben an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) Tradition und dies nicht erst, seit vor gut 20 Jahren die erste digitale Edition in der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek (WDB) veröffentlicht wurde.‍[1] Schon in den Jahrzehnten davor, und damit selbstredend noch ganz dem analogen Paradigma der Druckausgabe verpflichtet, gab es mehrere editorische Großunternehmen im Haus etwa zu den Werken Herzog Anton Ulrichs von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633–1714) oder zur Fruchtbringenden Gesellschaft.‍[2] So war es dann auch durchaus passend, dass Hans-Gert Roloff (im Namen der ›Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit‹) 1994 zu einer Tagung über Editionsdesiderate zur Frühen Neuzeit nach Wolfenbüttel einlud. Das Plädoyer, das er damals einleitend für das Editionswesen unter der Überschrift »Epochenprofilierung durch Editionen« hielt, ist auch heute noch aktuell, wenngleich Roloff in der beginnenden Digitalisierung der Quellentexte vorerst »nicht mehr als technizistisch-ökonomische Projekte [sah], die zwar die Ubiquität von Dokumenten garantieren, aber […] über diesen Effekt hinaus keinen konstruktiven Gewinn einbringen«. In einem Nachsatz ergänzte er immerhin: »[E]s sei denn, jeder […] edv-gespeicherte Text erhielte seine editorischen Beigaben.«‍[3]

[2]Genau dieses Ziel verfolgte und verfolgt die WDB seit 2003, Texte mit editorischen Beigaben – Einleitungen, Kommentaren, Registern usw. – bereitzustellen und über »die Ubiquität von Dokumenten« hinaus einen »konstruktiven Gewinn« zu erbringen.‍[4] Nun, nach etwas mehr als 20 Jahren, stellt sich die Frage, inwieweit dies gelungen ist. Können die Wolfenbütteler digitalen Editionen einen Beitrag zur Epochenprofilierung des Mittelalters und der Frühen Neuzeit leisten? Dies wollen wir im Folgenden ausloten. Dabei greifen wir durchaus den kritischen Ton Roloffs auf, setzen ihm aber eine technizistisch-digitale Methodik entgegen. Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick darüber, was für Editionen hier überhaupt entstanden sind, und unterziehen diese dann einem explorativen Distant Reading, um einen vertieften Einblick in das reichhaltige edierte Material zu gewinnen. Abschließend versuchen wir ein Fazit zu ziehen, das unsere editorische Praxis der vergangenen Jahre und Jahrzehnte und ihre Erträge reflektiert.

2. Überblick über die digitalen Editionen der Herzog August Bibliothek

[3]Um auf die digitale Editionstätigkeit an der HAB zurückblicken zu können, galt es zunächst einmal, festzustellen, welche Editionen im Einzelnen entstanden sind. Ausgangspunkt unserer Recherche war die Liste aller digitalen Editionen auf der HAB-Website. Allerdings fehlen auf dieser Liste einige Editionen, und zugleich enthält sie Projekte, die noch keine sichtbaren Produkte hervorgebracht haben, oder bei denen es sich nicht um Editionen im eigentlichen Sinne handelt, sondern eher um reine Transkriptionen, Verzeichnisse oder Übersetzungen.‍[5] Um in unsere Betrachtung einbezogen zu werden, musste eine Edition vier Kriterien erfüllen, die wir mehr oder weniger ad hoc und eher pragmatisch als Arbeitsgrundlage ohne weitergehenden theoretischen oder definitorischen Anspruch festgelegt hatten:

  1. Um als Edition zu gelten, muss die betreffende Ressource neben der Wiedergabe des edierten Textes mindestens eine editorische Einleitung, einen Stellenkommentar, einen Textkritischen Apparat und / oder Register enthalten.‍[6]
  2. Die Edition muss an der HAB entstanden sein, oder in einem Kooperationsprojekt an dem die HAB in wesentlichem Umfang beteiligt war.‍[7]
  3. Die Editionswebsite muss von (oder im Auftrag) der HAB gehostet werden.
  4. Die Edition ist – zumindest in Teilen – öffentlich zugänglich.‍[8]

[4]Durch Anwendung dieser Ausschlusskriterien konnte die Liste bereinigt werden. Zusätzlich ergänzten wir einige Editionen, die in der Übersicht fehlen, aber die genannten Kriterien erfüllen, z. B. Sachsenspiegel online.‍[9] Auf diese Art und Weise erstellten wir die Liste mit allen 44 digitalen Editionen, die unseres Wissens bislang an der HAB entstanden sind.‍[10]

[5]Um diese Editionen zu analysieren und miteinander zu vergleichen, brachten wir ihre textlichen Inhalte in eine möglichst einheitliche Form. Zwar lagen die meisten Editionstexte in XML-codierter Form vor, üblicherweise sogar nach TEI-Regeln, doch war das Markup zu unterschiedlich für eine sinnvolle Analyse. Stattdessen entfernten wir sämtlichen XML-Code, sowie alle editorischen Zusätze wie Stellenkommentar, Layout-Informationen usw., um am Ende nur den jeweiligen transkribierten Wortlaut als Plain Text zu erhalten.‍[11] Dadurch erhofften wir uns, ein Korpus zu kompilieren, das Aufschlüsse über sowohl inhaltlich-thematische als auch formal-sprachliche Phänomene historischer Texte eines bestimmten Zeitraums geben könnte. Vollkommen einheitlich waren die resultierenden Texte natürlich dennoch nicht, da die Editionen zum Teil sehr unterschiedliche Editionsrichtlinien befolgten, etwa was die Normierung paläografischer Phänomene betrifft (z. B. ob zwischen ›s‹ und ›ſ‹ unterschieden wird).‍[12]

[6]In einer ersten Annäherung an diese Daten lässt sich feststellen, dass die Größe der einzelnen TXT-Dateien, also der Textumfang pro Edition, sehr unterschiedlich ausfällt (vgl. Abbildung 1). Genauer gesagt zeigt sich das Bild einer schiefen, d. h. stark ungleichen Verteilung: Auf zwei sehr umfangreiche Editionen (Quellen und Dokumente zu Leben, Werk und literarischen Bezügen des Malers, Unternehmers und Diplomaten Peter Paul Rubens (1577–1640),‍[13] im Folgenden Rubens Online genannt, mit ca. 20.100 KB und Lessings Übersetzungen[14] mit ca. 18.100 KB) folgt eine mittelgroße (Digitale Edition und Kommentierung der Tagebücher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599–1656)[15] mit ca. 10.600 KB) und dann ein klassischer ›long tail‹ mit Editionen zwischen ca. 5.100 und 4 KB. Der Median liegt bei ca. 400 KB, das arithmetische Mittel bei ca. 2.000 KB. Die drei genannten großen Editionen, Rubens Online, Lessings Übersetzungen und die Tagebücher Christians II., haben zusammen einen Umfang von ca. 48,9 MB und machen damit ca. 58 % des Korpus mit seiner Gesamtgröße von ca. 84,1 MB aus. Sie dominieren das Gesamtbild, während die zahlreichen kleinen Editionen praktisch gar nicht ins Gewicht fallen. Dieser Umstand ist bei den folgenden Analysen stets zu berücksichtigen.

Abb. 1: Dateigröße / Textumfang der einzelnen Editionen als Liniendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
Abb. 1: Dateigröße / Textumfang der einzelnen Editionen als Liniendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]

[7]Zusätzlich zum Volltext haben wir zu jeder Edition manuell einige Metadaten erhoben, beispielsweise die in den Texten verwendete(n) Sprache(n).‍[16] Dabei handelt es sich nicht um eine exakte Angabe, sondern eher um eine grobe Schätzung, welche Sprachen in welchem Umfang in einer Edition vorkommen. So haben wir etwa im zwischen 1594 und 1635 geführten Diarium von Herzog August dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579–1666)‍[17] als Hauptsprache Deutsch identifiziert, sowie als weitere in nennenswertem Umfang vorkommende Sprachen Italienisch, Latein und Französisch. Der Einfachheit halber haben wir das umfangsbezogene Verhältnis dieser Sprachen als 3:1:1:1 festgelegt (d. h. für die Hauptsprache und die zusammengefassten anderen Sprachen wird ein Umfang von je 50 % angenommen, wobei die letzteren 50 % sich gleichmäßig auf diese anderen Sprachen verteilen). Diese Anteile können nun gewichtet werden nach dem Gesamtumfang der jeweiligen Edition, so dass alle Sprachen im Korpus aufsummiert werden können und sich die gesamte Verteilung der Sprachen im Korpus ergibt (vgl. Abbildung 2).

Abb. 2: Verteilung der Sprachen im Korpus als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
Abb. 2: Verteilung der Sprachen im Korpus als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]

[8]Aufgrund der geschilderten Vorgehensweise ist das Ergebnis nur als eine ungefähre Approximation einzuordnen, aber es lassen sich daran dennoch einige interessante Eigenschaften des Korpus ablesen. Die am umfangreichsten vertretene Sprache ist Deutsch (überwiegend in der frühneuhochdeutschen Sprachstufe), aber an zweiter Stelle folgt nicht etwa Latein, wie man vielleicht erwartet hätte, sondern Französisch. Dies ist vor allem auf Rubens Online zurückzuführen, dessen Hauptsprache Französisch ist. Hier zeigt sich jedoch ein Problem des Korpus: Man darf nicht annehmen, dass die enthaltenen Texte widerspiegeln, wie die Menschen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit gesprochen bzw. geschrieben haben. Denn Rubens Online enthält nicht nur den originalen Wortlaut der Quellen zu Peter Paul Rubens aus dem 16. und 17. Jahrhundert, sondern auch den umfangreichen Volltext einer vorhergehenden, gedruckten Edition von Rubens-Briefen, welche Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts erschien und in welcher die Briefe ins Französische übersetzt und mit französischen Kommentaren versehen worden sind.‍[18] Das bedeutet, dass ein nicht unbedeutender Teil des Korpus gar nicht aus historischem Textmaterial besteht, sondern aus modernem Französisch.

[9]Das Zweite, was an dieser Häufigkeitsrangliste der Sprachen möglicherweise überrascht, ist der geringe Umfang an Texten in mittelalterlichem Deutsch: Alle Texte in Mittelhochdeutsch und Mittelniederdeutsch zusammengefasst umfassen weniger als 1.000 KB und machen damit gerade einmal ca. 1 % des Korpus aus. Dies mag an verschiedenen Faktoren liegen, etwa an einer geringeren durchschnittlichen Textlänge von mittelalterlichen im Vergleich zu frühneuzeitlichen Werken, an der Konkurrenz des Lateinischen als Schriftsprache im deutschen Sprachraum, oder an dem höheren (zeitlichen, personellen und finanziellen) Aufwand, den das Edieren eines mittelalterlichen Texts im Vergleich zu einem gleichlangen frühneuzeitlichen Text erfordert. Es liegt aber auch die Vermutung nahe, dass an der HAB generell weitaus mehr frühneuzeitliche als mittelalterliche Editionsvorhaben durchgeführt werden.

[10]Dieser Verdacht bestätigt sich, wenn man die Entstehungszeit der edierten Werke betrachtet (vgl. Abbildung 3). Zwar sind auch diese Angaben mit Unsicherheiten behaftet, zumal wenn es etwa um heterogene Konvolute geht, oder um Werke mit nicht exakt ermittelbarer Entstehungszeit. Doch die Tendenz ist eindeutig: Lediglich zwei edierte Werke (Sachsenspiegel[19] und Predigtsammlungen [Cod. Guelf. 957 Helmst.]‍[20]) lassen sich als hochmittelalterlich charakterisieren, vier bis fünf weitere als spätmittelalterlich. Die ungefähre Grenze zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit bildet die Edition Religiöse Friedenswahrung und Friedensstiftung in Europa (1500–1800), deren ältester Text mit dem Entstehungsjahr 1485 angegeben wird (wenngleich die der Edition zugrundeliegende Druckfassung erst 1513 erschien)‍[21]. Alle übrigen Editionen sind der Frühen Neuzeit zuzuordnen.

Abb. 3: Entstehungszeit der edierten Texte als Zeitstrahl. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
Abb. 3: Entstehungszeit der edierten Texte als Zeitstrahl. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]

[11]Noch weitaus unpräziser ist der Versuch, die Texte inhaltlich, bzw. nach Themen und Gattungen, zu kategorisieren. Zu diesem Zweck bildeten wir eine einfache, und damit recht ungenaue, aber praktikable Klassifikation aus sieben Klassen (›Belletristik‹, ›Tagebücher‹, ›Religion / Theologie‹, ›Reiseberichte‹, ›Briefe‹, ›Wörterbücher / Sprachen‹ und ›sonstige Sachtexte‹). Jede Edition wurde genau einer dieser Klassen zugeordnet. Die Verteilung wurde dann, wie oben im Zusammenhang mit den Sprachen beschrieben, mit dem Umfang der jeweiligen Edition gewichtet (vgl. Abbildung 4).

Abb. 4: Verteilung der Themen bzw. Textgattungen als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
Abb. 4: Verteilung der Themen bzw. Textgattungen als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]

[12]Die beiden größten Kategorien, ›Belletristik‹ und ›sonstige Sachtexte‹ (d. h. solche Sachtexte, die sich nicht in eine der anderen Kategorien einordnen lassen), sind dabei mit besonderer Vorsicht zu genießen, da bis in das 18. Jahrhundert sowohl fiktionale als auch nicht-fiktionale Texte unterschiedslos als Literatur angesehen wurden und sich erst mit dem Aufkommen eines veränderten Literaturbegriffs gegen Ende der Frühen Neuzeit eine Trennung dieser beiden Kategorien, also zwischen Belletristik und Sachtexten im heutigen Sinne, etablierte.‍[22] Außerdem ist der hohe Anteil dieser beiden Kategorien maßgeblich durch jeweils eine einzige umfangreiche Edition bedingt – Lessings Übersetzungen[23] bzw. Rubens Online[24]. Ferner handelt es sich hierbei eher um heterogene und somit schwer kategorisierbare Textsammlungen. So enthalten Lessings Übersetzungen auch Sachtexte (z. B. Diderots De la poésie dramatique), und Rubens Online enthält unter den Quellen auch Briefe. Interessanter sind die kleineren Kategorien: Hier fällt z. B. auf, dass der Umfang der Briefe, die ja generell ein weitverbreiteter Editionsgegenstand sind, um ein Dreifaches von dem der Tagebücher übertroffen wird. Bevor man jedoch dieses Verhältnis als ein weiteres Charakteristikum der Editionstätigkeit an der HAB interpretiert, sollte man auch hier einen genaueren Blick auf die einzelnen betreffenden Editionen werfen. Dann nämlich wird man feststellen, dass der vergleichsweise hohe Umfang der Tagebucheditionen auf eine einzige Edition zurückzuführen ist, die Tagebücher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599–1656)[25], welche über 80 % der Gesamttextmenge aller HAB-Tagebucheditionen ausmachen. Was hingegen die reine Anzahl angeht, sind die Briefeditionen zahlreicher: Sechs Briefeditionen stehen fünf Tagebucheditionen gegenüber.

3. Epochenprofilierung durch Distant Reading?

[13]Nach dem Überblick über die Wolfenbütteler Editionen kommen wir nun zu dem versprochenen Distant Reading. Diesen methodischen Ansatz definierte Franco Moretti wie folgt:

[14]»Distant reading: where distance […] is a condition of knowledge: it allows you to focus on units that are much smaller or much larger than the text: devices, themes, tropes – or genres and systems.«‍[26]

[15]Über die Einheiten, die viel größer sind als der Text – Genres und Sprachen – wurde bereits gesprochen; im Folgenden geht es um Einheiten, die kleiner sind als ein Text – einzelne Wörter und Wortfelder.‍[27] Allerdings werden wir versuchen, auch sie an übergreifende historische Tendenzen zurückzubinden: Stichwort ›Epochenprofilierung‹. Verwendet wurde dazu Voyant Tools, eine webbasierte Werkzeugkiste zur Textanalyse, die sicher kaum näher vorgestellt werden muss, handelt es sich doch um eine ›Einstiegsdroge‹ für viele Digital Humanists.‍[28]

Abb. 5: Wordcloud mit automatisch erkannten Stoppwörtern. [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
Abb. 5: Wordcloud mit automatisch erkannten Stoppwörtern. [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]

[16]Doch welche Epochentendenzen lassen sich aus unseren Texten, die die Zeit vom Hochmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit umfassen, ermitteln? Hierzu zwei Wordclouds, die sich als basale Explorationswerkzeuge eignen und gleichzeitig auf einige Probleme verweisen, die sich aus der Arbeit mit historischen Korpora ergeben.‍[29] So zeigt die erste Wordcloud (Abbildung 5) eine Repräsentation der Texte mit automatisch erkannten Stoppwörtern, in der sofort einige Unregelmäßigkeiten auffallen, namentlich die unterschiedlichen Schreibweisen des Wortes ›und‹ sowie zahlreiche französische, lateinische, englische und italienische Wörter, die üblicherweise als Stoppwörter anzusehen sind. Immerhin wird hierin die oben angesprochene Mehrsprachigkeit nicht nur ›unseres‹ Korpus, sondern auch der Frühen Neuzeit als Epoche deutlich. Insbesondere die Eliten – Adel, Gelehrte und auch das wirtschaftlich gehobene Bürgertum – waren mehrsprachig und international vernetzt; sie schrieben und sprachen meist Französisch, Italienisch oder Latein ebenso gut wie Deutsch, wenn nicht sogar besser.‍[30] Diese Mehrsprachigkeit, wie auch die lange fehlende orthografische Normierung des Deutschen,‍[31] verweist darauf, dass die Frühe Neuzeit auch auf sprachlicher Ebene ein »Zeitalter der Ambiguität«‍[32] war, dessen langfristige Tendenzen freilich auf Vereindeutigung hinausliefen. Dies lässt sich etwa anhand der unterschiedlichen Schreibweisen des Wortes ›und‹ exemplifizieren, das erst ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu unserer heutigen, seit etwa 1700 dominanten Orthografie neigt. Hier ist freilich, wie weiter oben schon erwähnt, editionsphilologisch auch auf etwaige Normalisierungen zu achten, die zuweilen immer noch praktiziert werden, aber durchaus kritisch zu sehen sind.‍[33]

Abb. 6: Wordcloud mit explizit ergänzten Stoppwörtern [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
Abb. 6: Wordcloud mit explizit ergänzten Stoppwörtern [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]

[17]Die zweite Wordcloud (Abbildung 6) bezieht dann auch Stoppwortlisten für die einzelnen Sprachen, über die oben schon ein Überblick gegeben wurde, mit ein, dazu noch verschiedene typische Schreibweisen für Stoppwörter im Mittelhoch- und -‍niederdeutschen sowie im Frühneuhochdeutschen.‍[34] Über die Multilingualität hinaus lassen sich hier erste inhaltliche Schwerpunkte ausmachen, wobei wir das häufige Vorkommen des Namens ›rubens‹ außen vor lassen. Schließlich ist dies allein auf die überproportionale Größe der Rubensedition‍[35] im Korpus zurückzuführen, die zu einer Verzerrung des Gesamtbildes führt. Aufschlussreicher sind die anderen dominanten Wörter: ›Gott‹, ›Mensch‹, ›Stadt‹, ›Zeit‹, ›Herr‹, ›Christus‹ usw.

Abb. 7: Die häufigsten Ortsnamen unter den Kollokationen des Wortes ›Stadt‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
Abb. 7: Die häufigsten Ortsnamen unter den Kollokationen des Wortes ›Stadt‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]

[18]Am ehesten fällt in dieser Reihe das Wort ›Stadt‹ aus dem Rahmen, es verweist allerdings auf eine Praktik, der im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit immer größere Bedeutung zukam: das Reisen.‍[36] Dies führte, wie Jacob Burckhardt (1818–1897) es nannte, zu einer »Entdeckung der Welt«, wobei nicht nur die Neue Welt, sondern eben auch Europa quasi neu entdeckt wurde.‍[37] Das zeigt sich beispielsweise an den häufigsten Ortsnamen, die als Kollokationen des Wortes ›Stadt‹ vorkommen (vgl. Abbildung 7). Am häufigsten kommt hier Rom vor, ein klares Indiz für die große Bedeutung, die die Stadt als ideelles caput mundi in der Vormoderne spielte. Aus religiöser Sicht war auch Jerusalem zentral für das christliche Weltbild, Wien als Kaiserstadt, Paris als Hauptstadt und Königsresidenz Frankreichs und Venedig als Drehscheibe des Mittelmeerhandels und eine der größten Seemächte Europas in dieser Zeit.‍[38] Antwerpen war als Finanzplatz und auf künstlerischem Gebiet als Wirkungsstätte Peter Paul Rubens’ bedeutend und Magdeburg immerhin eine der größten Städte im mitteldeutschen Raum und weit darüber hinaus bekannt aufgrund der verheerenden Belagerung und Zerstörung der Stadt durch kaiserliche Truppen 1631.‍[39] Bei diesen Städten handelt es sich also um Orte, denen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa eine durchaus wichtige Rolle zukam. Bernburg und Zerbst dagegen dürften vor allem aufgrund des Umfangs des Tagebuchs Christians II. von Anhalt-Bernburg‍[40] häufiger vorkommen, auch hier haben wir es also mit einer leichten Verzerrung des Ergebnisses aufgrund von Ungleichgewichten im Analysekorpus zu tun.

Abb. 8: Kartenvisualisierung der im Korpus vorkommenden und automatisch erkannten Ortsnamen [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
Abb. 8: Kartenvisualisierung der im Korpus vorkommenden und automatisch erkannten Ortsnamen [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]

[19]Einen umfassenderen Überblick über die geografische Bandbreite der untersuchten Texte ergibt sich durch das Geomapping der im Text vorkommenden Ortsnamen, das mit Voyant möglich ist (vgl. Abbildung 8). Dies ist zwar fehleranfällig und gibt sowohl falsch-positive Treffer als auch mit Sicherheit nicht alle Ortsreferenzen aus.‍[41] Mit etwas Bereinigung ergibt sich aber doch ein gutes Bild davon, welche Teile der Welt im Korpus besonders präsent waren. Dabei zeigen sich bereits die Auswirkungen der europäischen Expansion wie die vereinzelte Nennung von Orten in Mittel- und Südamerika sowie China.‍[42] Der Fokus liegt freilich auf West-, Mittel- und Südeuropa, aber auch auf dem östlichen Mittelmeerrand. Hier befanden sich die Stätten der Bibel, die im christlich geprägten Weltbild eine außerordentliche Rolle spielten und dementsprechend häufig genannt wurden.‍[43] Aus dieser Sicht durchaus überraschend ist die relativ häufige Nennung der heiligen Städte des Islam, Mekkas und Medinas, die sich in den Texten des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts feststellen lässt. Dies deutet auf ein wachsendes Interesse an dem von Mohammed gestifteten Glauben und dem Orient hin.‍[44]

Abb. 9: Relative Verteilung der Begriffe für Europa und andere Kontinente auf Tokenebene [Grafik: Maximilian Görmar 2023]
Abb. 9: Relative Verteilung der Begriffe für Europa und andere Kontinente auf Tokenebene [Grafik: Maximilian Görmar 2023]

[20]Die sogenannte Entdeckung der Welt brachte jedoch nicht nur mehr Wissen über fremde Erdteile nach Europa, sondern führte auch zu einer veränderten Selbstwahrnehmung der Europäer. Ihre Identität und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl bildeten sich im Grunde erst durch die Auseinandersetzungen mit dem Fremden heraus. Wenngleich es hierzu bereits im Mittelalter durch die Kreuzzüge und die Konfrontation mit nichtchristlichen Religionen, vor allem dem Islam, Ansätze gab, erhielt dieser Findungsprozess mit dem Übergang zur Frühen Neuzeit durch den intensiveren Austausch mit Asien, Amerika und Afrika eine verstärkte Dynamik.‍[45] Hierfür ist zumindest die relative Verteilung des Begriffs ›Europa‹ im Vergleich zu den Bezeichnungen der anderen Kontinente ein Indiz (vgl. Abbildung 9). Folgt man unseren, freilich sehr unvollkommenen Daten,‍[46] wurde der Begriff Europa im Lauf der Zeit häufiger, je länger und öfter man sich mit den anderen Erdteilen auseinandersetzte.

Abb. 10: Relative Verteilung der Wortfelder ›Mensch‹ und ›Gott‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]
Abb. 10: Relative Verteilung der Wortfelder ›Mensch‹ und ›Gott‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]

[21]Die Entdeckung der Welt war nach Jacob Burckhardt eng verknüpft mit der Entdeckung des Menschen,‍[47] und auch in unseren Texten spielt der Mensch, wie wir gesehen haben, schon auf der sprachlichen Oberfläche eine wichtige Rolle. Allerdings wird der Mensch, anders als man nach Burckhardt und der geläufigen Säkularisierungsthese im Anschluss an Max Webers (1864–1920) Diktum von der »Entzauberung der Welt« vielleicht annehmen könnte,‍[48] meist in seinem Verhältnis zu Gott gedacht. Jedenfalls wird beides oft in denselben Texten verhandelt, wie die Wortverlaufskurven für die Wörter der entsprechenden Wortfelder zeigen (vgl. Abbildung 10).‍[49] Noch besser sieht man die entsprechenden Trends, wenn man die beiden Wortfelder ›Gott‹ und ›Mensch‹ zusammengefasst gegenüberstellt. Dann wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Gott weitgehend konstant bleibt, während das Wortfeld ›Mensch‹ sogar tendenziell zurücktritt. Wenngleich dies auch mehr oder weniger zufällig und dem Mangel an Repräsentativität unseres Korpus geschuldet sein kann, wirft es zumindest die Frage auf, inwieweit tatsächlich im Zuge der Aufklärung im 18. Jahrhundert eine Verweltlichung der Diskurse und »Entzauberung der Welt« eintrat.‍[50]

Abb. 11: Kollokationsgraph für die einzelnen Wortformen von ›Gott‹ und ›Mensch‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
Abb. 11: Kollokationsgraph für die einzelnen Wortformen von ›Gott‹ und ›Mensch‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]

[22]Auf die enge Verknüpfung des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Menschenbildes mit theologischen bzw. religiösen Lehren deutet ferner der Kollokationsgraph für die einzelnen Wortformen von ›Gott‹ und ›Mensch‹ (vgl. Abbildung 11). Insbesondere die enge Verknüpfung der Natur des Menschen und der Natur Gottes, die sich im unteren Bereich des Graphen zeigt, ist hierfür ein Hinweis.

Abb. 12: Relative Verteilung des Wortfeldes ›Frau‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]
Abb. 12: Relative Verteilung des Wortfeldes ›Frau‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]

[23]Innerhalb der menschlichen Gesellschaft war (und ist) das Verhältnis der Geschlechter ein grundlegendes Strukturmerkmal.‍[51] Als letzten Punkt werden wir hierauf eingehen, wobei zunächst eine Gegenüberstellung der Geschlechterverhältnisse in den Texten des Korpus mit denen unter den Schreibenden sinnvoll erscheint. Dabei wurde in grober Vereinfachung für die Geschlechterverhältnisse in den Texten das Vorkommen der Wortfelder ›Mann‹ und ›Frau‹ als Indikator gewählt. Interessanterweise stellen wir einerseits fest, dass wie erwartet das Wortfeld ›Mann‹ deutlich häufiger in den Texten erscheint, aber das Wortfeld ›Frau‹ zumindest häufiger, als man nach den Geschlechterverhältnissen unter den Autorinnen und Autoren annehmen möchte.‍[52] Immerhin zeigt die diachrone Analyse (vgl. Abbildung 12), dass mit der allmählich größer werdenden Zahl von schreibenden Frauen (zumindest was unser Textsample anbelangt) um 1700 auch das Wortfeld ›Frau‹ in den Texten an Bedeutung gewinnt, also auf dieser Ebene eine Annäherung der Geschlechterverhältnisse stattfand.‍[53] Das änderte freilich nichts an der nach wie vor bestehenden Unterordnung der Frau unter den Mann, doch wussten Frauen, zumindest solche der adligen Eliten, um die es sich bei unseren Autorinnen fast ausschließlich handelt, sich offenbar immer mehr Freiraum als Autorinnen zu schaffen. Dementsprechend werden sie in den Quellen im Lauf der Zeit präsenter. Ob damit eine gesellschaftliche Besserstellung einherging, ist fraglich, vor allem für die unteren Schichten, die in unseren Quellen wenig bis kaum berücksichtigt werden. Hinzukommt, dass die Aufklärung, in deren Epoche der Anstieg in der relativen Frequenz des Wortfeldes ›Frau‹ fällt, ein ausgesprochen ambivalentes Verhältnis zur Gleichstellung der Geschlechter hatte und trotz ihres im Ganzen emanzipatorischen Anspruchs auf der Differenz von Mann und Frau, und damit der patriarchalischen Unterordnung dieser unter jenen, beharrte. Selbst wenn also verstärkt über Frauen geschrieben wurde, muss dies nicht immer in einem positiven Sinne geschehen sein.‍[54]

4. Fazit

[24]Damit zeigen sich exemplarisch die Limitationen unserer Methodik wie auch des Korpus der Wolfenbütteler digitalen Editionen. Diese können, das ist hoffentlich deutlich geworden, sehr wohl dazu beitragen, die Frühe Neuzeit und in geringerem Maße auch das Hoch- und Spätmittelalter als Epochen weiter zu profilieren. Aber sie sind in vielen Bereichen noch kaum repräsentativ. Das liegt zu einem nicht unerheblichen Teil natürlich auch daran, dass die Herzog August Bibliothek zum größeren Teil Editionen ihrer eigenen Bestände anbietet, wiewohl auch Quellen erschlossen wurden und werden, die in anderen Institutionen verwahrt sind. Für die Zukunft wäre es dementsprechend wünschenswert, wenn bei der Auswahl der Quellen auch bisher vernachlässigte Gattungen und Sozialgruppen, zu denen auch immer noch Frauen als Autorinnen zählen, berücksichtigt würden. Darüber hinaus sollten wir uns als Editor*innen auch darum bemühen, Texte so zu erschließen, dass bisher unterbelichtete Sachbereiche und Fragehorizonte, die etwa auch die Umwelt- und Globalgeschichte umfassen, mitberücksichtigt werden, gerade auch bei solchen Quellen, die auf den ersten Blick zuweilen wenig damit zu tun haben. In manchen Editionsprojekten wird dies über ausdifferenzierte Sachregister und andere Instrumente ja bereits getan.‍[55]

[25]Bei diesem Unterfangen und bei der Integration und Vernetzung der Erkenntnisse mit anderen Wissensbeständen im Semantic Web wie auch der wissenschaftlichen Community können und müssen die vielen im Rahmen dieses Sonderbandes besprochenen technischen Aspekte digitaler Editionen helfen. Denn weder das eine, technische Innovation, noch das andere, fach- und sachorientierte Tiefenerschließung, sind Selbstzweck. Nur so können digitale Editionen, um noch einmal Hans-Gert Roloff zu Wort kommen lassen, einen »konstruktiven Gewinn« bei der »Epochenprofilierung durch Editionen« erbringen.‍[56]


Fußnoten


Bibliografie

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  • Thomas Stäcker: Creating the Knowledge Site – elektronische Editionen als Aufgabe einer Forschungsbibliothek. In: Bibliothek und Wissenschaft 44 (2011), S. 107–126. [Nachweis im GVK]
  • Barbara Stollberg-Rilinger: Die Aufklärung. Europa im 18. Jahrhundert. 2. Auflage. Stuttgart 2011. [Nachweis im GVK]
  • Rolf Tarot / Hans-Henrik Krummacher (Hg.): Anton Ulrich zu Braunschweig und Lüneburg. Werke. 32 Bände. Stuttgart 1982–2017. [Nachweis im GVK]
  • Hillard von Thiessen: Das Zeitalter der Ambiguität. Vom Umgang mit Werten und Normen in der Frühen Neuzeit. Köln u. a. 2021. [Nachweis im GVK]
  • Johannes Volmert: Geschichte der deutschen Sprache. In: Johannes Volmert (Hg.): Grundkurs Sprachwissenschaft. Eine Einführung in die Sprachwissenschaft für Lehramtsstudiengänge. 4. Auflage. München 2000, S. 29–46. [Nachweis im GVK]
  • Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie. 8. Auflage. 3 Bände. Tübingen 1986–1988 [1920–1921]. Band 1 (1986), S. 17–206. [Nachweis im GVK]
  • Joëlle Weis / Stephan Bialas-Pophanken / Caren Reimann / Maximilian Görmar (Hg.): Digitale Edition des Besucherbuchs zur Bibelsammlung der Elisabeth Sophie Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel (1683–1767). Wolfenbüttel 2023. HTML. [online]
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  • Heide Wunder: »Er ist die Sonn’, sie ist der Mond«. Frauen in der frühen Neuzeit. München 1992. [Nachweis im GVK]
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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1: Dateigröße / Textumfang der einzelnen Editionen als Liniendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
  • Abb. 2: Verteilung der Sprachen im Korpus als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
  • Abb. 3: Entstehungszeit der edierten Texte als Zeitstrahl. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
  • Abb. 4: Verteilung der Themen bzw. Textgattungen als Tortendiagramm. [Grafik: Martin de la Iglesia 2023]
  • Abb. 5: Wordcloud mit automatisch erkannten Stoppwörtern. [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
  • Abb. 6: Wordcloud mit explizit ergänzten Stoppwörtern [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
  • Abb. 7: Die häufigsten Ortsnamen unter den Kollokationen des Wortes ›Stadt‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
  • Abb. 8: Kartenvisualisierung der im Korpus vorkommenden und automatisch erkannten Ortsnamen [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
  • Abb. 9: Relative Verteilung der Begriffe für Europa und andere Kontinente auf Tokenebene [Grafik: Maximilian Görmar 2023]
  • Abb. 10: Relative Verteilung der Wortfelder ›Mensch‹ und ›Gott‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]
  • Abb. 11: Kollokationsgraph für die einzelnen Wortformen von ›Gott‹ und ›Mensch‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023; erstellt mit Voyant Tools]
  • Abb. 12: Relative Verteilung des Wortfeldes ›Frau‹ [Grafik: Maximilian Görmar 2023]