12 Suchergebnisse

Das konzeptuelle Modell des Zaubermärchens und seine digitale Umsetzung

Der Beitrag befasst sich mit der maschinellen Umsetzung und Schematisierung der universellen Struktur des Märchens. Dafür wird ein eigenes Markup-Schema zur standardisierten Kodierung des Inhalts verwendet. Vorgestellt wird u. a. ein digitaler Assistent für die semiautomatische Annotation des volkstümlichen Märchens.
Autor*innen
Elguja Dadunashvili
(Version 1.0)

Das schlechte Bilderbuch. Negative und uneindeutig-reflexive Wertungspraktiken auf einer verkaufsorientierten Online-Plattform

Der Beitrag präsentiert Ergebnisse der computergestützten Analyse eines Korpus von insgesamt 108 negativen Textrezensionen zu Marcus Pfisters Best- und Longseller Der Regenbogenfisch (1992). Herausgestellt werden die den negativen und uneindeutigen Bewertungen zugrundeliegenden Wertungspraktiken.
Autor*innen
Tanja Freudenau
Jan-Niklas Meier
Ulrike Preußer
Sandra Siewert
Marlene Antonia Illies
Christian Volkmann
(Version 1.0)

Recht erzählen. Eine Annotationsstudie der Fallgeschichten des »Neuen Pitaval«

Der Beitrag präsentiert ein Annotationsprojekt zur Fokalisierung in der Fallgeschichtensammlung Der Neue Pitaval (1842–1890), das im Schnittfeld von Narratologie, Literatur- und Rechtswissenschaft verortet ist und manuelle Annotation mit literaturwissenschaftlicher Lehre verbindet.
Autor*innen
Katharina Herget
Thomas Weitin
(Version 1.0)

Mensch und Maschine als Team. Exploratives Topic Modeling und manuelle Annotation in der qualitativen Sozialforschung

In einem experimentellen Setting wird das Zusammenspiel von Topic Modeling und Annotation nach Grounded Theory bei der Erschließung umfangreicher qualitativer Forschungsdaten mit einer Kombination aus quantitativer Vorstrukturierung und qualitativer Feinanalyse untersucht.
Autor*innen
Lina Franken
Dennis Möbus
(Version 1.0)

EmoDrama. Ein Korpus mit Emotionsinformationen in Dramen von 1650–1815

Der Beitrag stellt das annotierte Korpus des DFG-Forschungsprojekts Emotions in Drama vor, dessen Hauptziel das Training transformerbasierter Sprachmodelle für die Klassifikation von Emotionen in über 300 Dramen aus dem Zeitraum von 1650 bis 1815 ist.
Autor*innen
Katrin Dennerlein
Thomas Schmidt
Christian Wolff
(Version 1.1)

A Fairy Tale Gold Standard. Annotation and Analysis of Emotions in the Children’s and Household Tales by the Brothers Grimm

This contribution presents a quantitative study of textually encoded emotions in a core set of the Grimms’ Children’s and Household Tales. Its findings underscore the role of emotions as plot-driving elements in fairy tales as a highly schematized historical genre.
Autor*innen
Berenike Herrmann
Jana Lüdtke
(Version 1.0)

Narratologische Textauszeichnung in Märe und Novelle. Mit Annotationsbeispielen und exemplarischer Auswertung von Sperber und Häslein durch MTLD und Sozialer Netzwerkanalyse

Vorgestellt wird ein Annotationssystem für narratologische Phänomene wie Raum, Zeit, Fokalisierung, Redewiedergabe, Erzählerrede, Figurenbezug der Figuren- / Erzählerrede, Wertungen, Negation, uneigentliche Rede, Ambiguität.
Autor*innen
Friedrich Michael Dimpel
(Version 1.1)