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Karl Kraus im Semantic Web. Zur Integration von Editionsdaten in einen gemeinsamen Wissensgraphen

Das Projekt SemanticKraus widmete sich drei digitalen Editionen zu Karl Kraus, mit dem Ziel, deren Projektdaten in einen gemeinsamen Wissensgraphen zu integrieren und im Semantic Web zu publizieren. Der Beitrag beleuchtet die Voraussetzungen, die Vorgehensweise und einige methodische Herausforderungen des Projekts.
Autor*innen
Bernhard Oberreither
(Version 1.0)

SPARQLing Ogham – Irische Ogham-Steine als Linked Open Data

Die als ›Ogham‹-Steine bezeichneten Monolithen sind bereits umfassend verzeichnet worden. Die Informationen zu den einzelnen Steinen finden sich jedoch in verschiedensten analogen und Digitalen Quellen. Das vorgestellte Projekt bietet nun erstmals Link Open Data zu allen ›Ogham‹-Steinen und macht sie damit gemeinsam einheitlich untersuchbar.
Autor*innen
Florian Thiery
(Version 1.0)

Quellenverluste (Deperdita) als methodologischer Unsicherheitsbereich für Editorik und Datenmodellierung am Beispiel von Anton Weberns George-Lied op. 4 Nr. 5

Quellenverluste erzeugen Bruchstellen im Überlieferungskontext einer Komposition oder eines Textes und erschweren, wenn nicht gar verunmöglichen somit eine Feststellung der Quellenabhängigkeiten.
Autor*innen
Stefan Münnich
(Version 1.0)

Von der Raupe zum Schmetterling oder Wie fliegen lernen – Editionsphilologie zwischen Infrastruktur und Semantic Web

Die Editionsphilologie gehört zu den ersten Motoren für die Einführung digitaler Methoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Für Editionen werden Infrastrukturen aufgebaut, die zu einem neuen Typus von Edition führen können, wenn die Daten jeweils so aufbereitet werden, dass sie editionsübergreifend nutzbar sind.
Autor*innen
Roland S. Kamzelak
(Version 1.0)

Neue Erkenntnisse durch digitalisierte Geschichtswissenschaft(en)? Zur hermeneutischen Reichweite aktueller digitaler Methoden in informationszentrierten Fächern

In den Digital Humanities herrscht latent die Auffassung, dass über den Einsatz generischer Werkzeuge eine Brücke zwischen den einzelnen Fachwissenschaften geschlagen werden kann oder soll. Dabei werden zu leicht Unterschiede im Erkenntnisinteresse und in der Hermeneutik übersehen.
Autor*innen
Jörg Wettlaufer
(Version 1.1)