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Datendiffraktion: Von Mixed zu Entangled Methods in den Digital Humanities

Der Beitrag zeigt, wie die aus den Sozialwissenschaften stammenden ›Mixed Methods‹ in den Digital Humanities eingesetzt werden und welche Alternativen es hierzu gibt. Im Forschungsdesign der ›Entangled Methods werden Intraaktion, Datendiffraktion und Interferenzen als Kernkonzepte genutzt.
Autor*innen
Rabea Kleymann
(Version 1.0)

Graphbasierte Modellierung von Faktenprovenienz als Grundlage für die Dokumentation von Zweifel und die Auflösung von Widersprüchen

Die Geistes- und Sozialwissenschaften befinden sich gegenwärtig innerhalb der Dynamik einer sich rapide digitalisierenden Gesellschaft vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Wird von den Geistes- und Sozialwissenschaften gesprochen, schwingt die gewagte Grundannahme einer Kohärenz der darunter subsumierten Akteure und Aktivitäten mit.
Autor*innen
Thomas Efer
(Version 1.0)

Quellenverluste (Deperdita) als methodologischer Unsicherheitsbereich für Editorik und Datenmodellierung am Beispiel von Anton Weberns George-Lied op. 4 Nr. 5

Quellenverluste erzeugen Bruchstellen im Überlieferungskontext einer Komposition oder eines Textes und erschweren, wenn nicht gar verunmöglichen somit eine Feststellung der Quellenabhängigkeiten.
Autor*innen
Stefan Münnich
(Version 1.0)

The Codex – an Atlas of Relations

The Codex is a project that aims to achieve deep integration between text and structured data. Although data can be ›extracted‹ from texts and stored in a database – whether that data be persons or places referenced, events recounted, etc. – the non-sequential nature of databases can make it difficult to put the data back into context.
Autor*innen
Iian Neill
Andreas Kuczera
(Version 1.0)

Genau, wahrscheinlich, eher nicht: Beziehungsprobleme in einem Wissensgraph

Mit dem Begriff Wissen wird – sowohl in den Natur- als auch in den Geisteswissenschaften – ein von einem größeren Personenkreis geteilter Bestand von begründeten Aussagen bezeichnet. Dieser Wissensbestand zeichnet sich im besten Fall durch einen »größtmöglichen Grad an Gewissheit« aus.
Autor*innen
Martin Raspe
Georg Schelbert
(Version 1.0)

What People Said: The Theoretical Foundations of a Minimal Doxographical Ontology and Its Use in the History of Philosophy

Üblicherweise beruht das Design von Ontologien auf der Annahme, dass die Bedeutung einer Proposition sich aus der Bedeutung ihrer Elemente (Begriffe) und ihrer syntaktischen Struktur ergibt. Die Reichweite dieses ›Prinzips der Kompositionalität‹ ist jedoch innerhalb der Semantik strittig.

Autor*innen
Stefan Heßbrüggen-Walter
(Version 1.0)