Der Beitrag analysiert die methodischen und epistemologischen Implikationen des Aufbaus einer digitalen Forschungsumgebung im Rahmen eines geschichtswissenschaftlichen Projekts zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche in der Schweiz.
Der Beitrag widmet sich der digitalen Lücke im Kontext der Kunstgeschichte und Provenienzforschung und fragt nach Arten und Ursachen. Auf Basis einer Studie verschiedener Datenbanken und einer digitalen Methode werden Arten digitaler Lücken identifiziert und in einer (erweiterbaren) Typologie festgehalten.
Der MUSE Datensatz stellt detaillierte, in eine umfassende Ontologie eingebettete Daten über Filmkostüme zur Verfügung, um Kostüme systematisch beschreibbar und analysierbar zu machen.
Das Projekt Textdatenbank und Wörterbuch des
Klassischen Maya verfolgt das Ziel, ein maschinenlesbares Korpus aller
Maya-Texte zu erstellen und anhand dessen ein Wörterbuch zu kompilieren.
Der Beitrag thematisiert Entstehung und technische Umsetzung der
›Bibliotheca legum‹, einer Handschriftendatenbank, die seit 2012 online
verfügbar ist, und reflektiert kritisch die bisher geleisteten Arbeiten.