Versionen vergleichen von : Simulation
| Alt | Neu | ||
|---|---|---|---|
| 3 | Jascha Merijn Schmitz | 3 | Jascha Merijn Schmitz |
| 4 | Kontakt: | 4 | Kontakt: jascha.schmitz@hu-berlin.deInstitution: Humboldt-Universität zu Berlin GND: 1290311056ORCID: 0000-0002-6971-6758 |
| 5 | 5 | ||
| 7 | 7 | ||
| 8 | DOI: 10.17175/wp_2023_011 | 8 | Weitere Beteiligte: Marten Düring (C2DH / Uni Luxemburg – Writing – review & editing), Anna Siebold (MPIWG Berlin / DFK Paris – Writing – review & editing) |
| 9 | DOI: 10.17175/wp_2023_011_v2 | ||
| 9 | Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 183976709X | 10 | Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 183976709X |
| 10 | Erstveröffentlichung: 25.05.2023 | 11 | Erstveröffentlichung: 25.05.2023 |
| 12 | Version 2.0: 16.05.2024 | ||
| 11 | Lizenz: Sofern nicht anders angegeben | 13 | Lizenz: Sofern nicht anders angegeben |
| 14 | Medienlizenzen: Medienrechte liegen bei den Autor*innen | 16 | Medienlizenzen: Medienrechte liegen bei den Autor*innen |
| 15 | Letzte Überprüfung aller Verweise: | 17 | Letzte Überprüfung aller Verweise: 15.04.2024 |
| 16 | GND-Verschlagwortung: Experiment | Modellierung | Simulation | Terminologie | | 18 | GND-Verschlagwortung: Experiment | Modellierung | Simulation | Terminologie | |
| 17 | Empfohlene Zitierweise: Jascha Merijn Schmitz: Simulation. In: AG Digital Humanities Theorie des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen | 19 | Empfohlene Zitierweise: Jascha Merijn Schmitz: Simulation. In: AG Digital Humanities Theorie des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen |
| 18 | Raum e. V. (Hg.): Begriffe der Digital Humanities. Ein diskursives Glossar (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Working Papers, 2). Wolfenbüttel 2023. 25.05.2023. HTML / XML / PDF. DOI: 10.17175/wp_2023_011 | 20 | Raum e. V. (Hg.): Begriffe der Digital Humanities. Ein diskursives Glossar (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Working Papers, 2). Wolfenbüttel 2023. 25.05.2023. Version 2.0 vom 16.05.2024. HTML / XML / PDF. DOI: 10.17175/wp_2023_011_v2 |
| 19 | |||
| 20 | |||
| 21 | Das Open Public Peer Review ist abgeschlossen Das Open Public Peer Review für diesen Beitrag ist abgeschlossen, die kommentierte HTML-Version des Beitrags finden Sie hier. | ||
| 22 | 21 | ||
| 24 | 23 | ||
| 25 | [1]Synonyme und ähnliche Begriffe: Computerexperiment | digitale Methode | Modell | Rekonstruktion | VR / AR | VisualisierungPendants in kontrollierten Vokabularen: Wikidata: Q45045 | TaDiRAH: – | 24 | |
| 25 | |||
| 26 | Version 2.0 (16.05.2024) | ||
| 27 | Überarbeitung gemäß Open Public Peer Review. Bibliografie an aktuelle Zitierregeln | ||
| 28 | angepasst. Institution und Kontakt des Autors aktualisiert. Weitere Beteiligte hinzugefügt. | ||
| 29 | Absatzzählung verschoben. | ||
| 30 | |||
| 31 | |||
| 32 | Synonyme und ähnliche Begriffe: Computerexperiment | digitale Methode | Modell | Rekonstruktion | VR / AR | VisualisierungPendants in kontrollierten Vokabularen: Wikidata: Q45045 | TaDiRAH: – | ||
| 26 | 33 | ||
| 32 | 39 | ||
| 33 | [ | 40 | [1]Der Begriff ›Simulation‹ beschreibt verschiedene → Methoden der modellhaften und |
| 34 | ›experimentellen‹ Nachbildung realweltlicher oder hypothetischer Prozesse bzw. | 41 | ›experimentellen‹ Nachbildung realweltlicher oder hypothetischer Prozesse bzw. |
| 35 | Systeme. | 42 | Systeme.[1] |
| 36 | 43 | ||
| 37 | [ | 44 | [2]Grundlage jeder Simulation ist ein ausführbares Simulationsmodell. |
| 38 | Hierunter ist eine eigene Klasse von → Modellen, die | 45 | Hierunter ist eine eigene Klasse von → Modellen zu verstehen, die |
| 39 | konzeptuell, logisch oder mathematisch ausgedrückt werden können | 46 | konzeptuell, logisch oder mathematisch ausgedrückt werden können. Zur |
| 40 | Ausführung eines Simulationsmodells muss dieses aber formalisiert, also in | 47 | Ausführung eines Simulationsmodells muss dieses aber formalisiert, also in |
| 41 | computerlesbare Form gebracht werden.[ | 48 | computerlesbare Form gebracht werden.[2] Darüber hinaus werden diese Simulationsmodelle iterativ |
| 42 | und interaktiv gebildet. Mit den Parametern und Eigenschaften des Modells zu | 49 | und interaktiv gebildet. Mit den Parametern und Eigenschaften des Modells zu |
| 43 | experimentieren, ist ein wichtiger Bestandteil von Simulationsmethoden. Teil einer | 50 | experimentieren, ist ein wichtiger Bestandteil von wissenschaftlichen Simulationsmethoden. |
| 51 | Teil einer | ||
| 44 | Simulation kann eine → Visualisierung bzw. | 52 | Simulation kann eine → Visualisierung bzw. |
| 45 | ein User Interface sein, das den Ablauf der | 53 | ein User Interface sein, das den Ablauf der |
| 46 | Simulation für die Benutzenden lesbar oder sogar manipulierbar macht | 54 | Simulation für die Benutzenden lesbar oder sogar manipulierbar macht, Ergebnisse |
| 47 | der Simulation (simulierte → Daten) | 55 | der Simulation (simulierte → Daten) |
| 48 | darstellt. | 56 | darstellt oder sogar ein Hineinversetzen in das Modell ermöglicht. |
| 49 | 57 | ||
| 50 | [ | 58 | [3]In den Geisteswissenschaften werden Simulationen teils als |
| 51 | Analysewerkzeug, teils als didaktisches Werkzeug eingesetzt und sie sind selbst | 59 | Analysewerkzeug, teils als didaktisches Werkzeug eingesetzt und sie sind selbst |
| 59 | 67 | ||
| 60 | [5]Der Begriff Simulation stammt vom lateinischen ›simulatio‹ – | 68 | [4]Der Begriff Simulation stammt vom lateinischen ›simulatio‹ – |
| 61 | Heuchelei, (Vor-)Täuschung – und beschrieb lange vor allem menschliches Verhalten | 69 | Heuchelei, (Vor-)Täuschung – und beschrieb lange menschliches Verhalten |
| 62 | und keine wissenschaftlichen Methoden.[2] Analoge, simulationsähnliche Methoden, die aber noch nicht | 70 | und keine wissenschaftlichen Methoden.[3] Simulationsähnliche Methoden, die aber noch nicht |
| 63 | als solche benannt wurden, gab es seit mindestens dem 19. Jahrhundert, z. B. in Form | 71 | als solche benannt wurden, gab es seit mindestens dem 19. Jahrhundert, z. B. in Form |
| 64 | der zunächst preußischen, später auch US-amerikanischen Plan- bzw. Kriegsspiele[3] oder auch mechanischer Apparate zur Vorhersage von | 72 | der zunächst preußischen, später auch US-amerikanischen Plan- bzw. Kriegsspiele[4] oder auch mechanischer Apparate zur Vorhersage von |
| 65 | Tiden.[4] Die Wurzeln der Simulation als Erkenntnismethode | 73 | Tiden.[5] Die Wurzeln der Simulation als Erkenntnismethode |
| 66 | reichen weit in die Wissenschaftsgeschichte zurück und sind z. B. eng verwoben mit | 74 | reichen weit in die Wissenschaftsgeschichte zurück und sind unter anderem eng verwoben |
| 75 | mit | ||
| 67 | dem Begriff des → Experiments, | 76 | dem Begriff des → Experiments, |
| 68 | sowie der Entwicklung von Mathematik (z. | 77 | sowie der Entwicklung von Mathematik (z. B. Differentialrechnung) und später der |
| 69 | Informatik (z. | 78 | Informatik (z. B. Digitalrechnern).[6] Parallelen |
| 70 | bestehen auch zur Methode des Gedankenexperiments.[ | 79 | bestehen auch zur Methode des Gedankenexperiments.[7] |
| 71 | 80 | ||
| 81 | [5]Als Begriff für eine wissenschaftliche Methode taucht ›(Computer-)Simulation‹ explizit | ||
| 82 | ab den 1940er und 1950er Jahren in Zusammenhang mit | ||
| 83 | der Entwicklung der ersten Atom-, vor allem aber der ersten Wasserstoffbombe | ||
| 84 | auf.[8] So bezeichnet der Begriff Monte-Carlo-Simulation (bzw. Monte-Carlo-Methode) eine Reihe von frühen Methoden der statistischen Lösung | ||
| 85 | von Algorithmen mittels gewichteter Zufallszahlen, an deren Entwicklung maßgeblich | ||
| 86 | John von Neumann und Stanisław Ulam beteiligt waren.[9] Monte-Carlo-Simulationen spielten auch in der Folgezeit eine große Rolle und werden | ||
| 87 | bis heute angewendet. Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit erlangten Simulationen | ||
| 88 | spätestens in den 1970er und 1980er Jahren, unter anderem durch das Simulationsmodell | ||
| 89 | World3, das die Grundlage für den Club-of-Rome-Bericht Limits to Growth bildete, sowie weitere Anwendungen aus den Geo- und Sozialwissenschaften.[10] | ||
| 72 | 90 | ||
| 73 | [6]Als Begriff für eine wissenschaftliche Methode tauchen | 91 | [6]Ab den 1960er und insbesondere |
| 74 | (Computer-)Simulationen explizit ab den 1940er und 1950er Jahren in Zusammenhang mit | ||
| 75 | der Entwicklung der ersten Atom-, vor allem aber der ersten Wasserstoffbombe | ||
| 76 | auf.[7] Ab den 1960er und insbesondere | ||
| 77 | in den 1970er Jahren breiteten sich Simulationsmethoden auch in den | 92 | in den 1970er Jahren breiteten sich Simulationsmethoden auch in den |
| 78 | Geisteswissenschaften aus. Frühe Anwendungen finden sich vor allem in der | 93 | Geisteswissenschaften aus. Frühe Anwendungen finden sich in der |
| 79 | Anthropologie, der Archäologie, den Geschichtswissenschaften, der Pädagogik, der | 94 | Anthropologie,[11] der Archäologie,[12] den Geschichtswissenschaften,[13] der Humangeografie,[14] der Pädagogik bzw. Didaktik[15] und den Politik-,[16] Sozial-[17] und Wirtschaftswissenschaften.[18] Teil dieser frühen Auseinandersetzung mit Simulationsmethoden waren auch einige der |
| 80 | Psychologie und den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.[8] Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit erlangten | 95 | Pioniere der Digital Humanities, wie Michael Levison oder Peter Laslett.[19] In dieser Phase wurden Simulationsmethoden in den Geschichtswissenschaften unter |
| 81 | Simulationen spätestens in den 1970er und 1980er Jahren unter anderem durch das | 96 | anderem im Zusammenhang mit den Begriffen Experimental History und kontrafaktische Geschichtsforschung genutzt. Wie viele Traditionslinien der Digital Humanities ist auch diese in der |
| 82 | Simulationsmodell | 97 | Folgezeit weitestgehend in Vergessenheit geraten. |
| 83 | World3, das die Grundlage für den | ||
| 84 | Club-of-Rome-Bericht | ||
| 85 | Limits to Growth bildete, sowie | ||
| 86 | weiteren Anwendungen aus den Geo- und Sozialwissenschaften.[9] Seit den 1990er und 2000er Jahren kam eine neue Welle von Simulationsanwendungen | ||
| 87 | auf, insbesondere in Zusammenhang mit sogenanntem Agent-based Modeling, also bestimmten | ||
| 88 | individuenbasierten Modellierungs- und Simulationsmethoden, sowie Konzepten der | ||
| 89 | Komplexitätswissenschaften.[10] | ||
| 90 | 98 | ||
| 99 | [7]Seit den 1990er und 2000er Jahren kam eine neue Welle von Simulationsanwendungen in | ||
| 100 | einigen geisteswissenschaftlichen Disziplinen auf. Diese wurde bisher stark vom sogenannten | ||
| 101 | Agent-based Modeling geprägt, einer Klasse von individuenbasierten Modellierungs- und Simulationsmethoden, | ||
| 102 | die eng mit Konzepten der Komplexitätswissenschaften in Zusammenhang steht.[20] Hierbei steht die Interaktion einzelner Entitäten (zum Beispiel Personen) miteinander | ||
| 103 | und mit ihrer Umwelt im Vordergrund. | ||
| 91 | 104 | ||
| 97 | 110 | ||
| 98 | [ | 111 | [8]›Modellhafte Nachbildung‹ bedeutet, dass Simulationen auf → Modellen |
| 99 | basieren, das heißt: Nicht der reale Prozess wird untersucht, sondern eine | 112 | basieren, das heißt: Nicht der reale Prozess wird untersucht, sondern eine |
| 107 | Simulationen stellen immer Prozesse bzw. Systeme im Zeitverlauf dar und zielen nicht | 120 | Simulationen stellen immer Prozesse bzw. Systeme im Zeitverlauf dar und zielen nicht |
| 108 | darauf ab, nur einen Zustand eines Objekts oder Systems zum Zeitpunkt t zu | 121 | darauf ab, nur den Zustand eines Objekts oder Systems zu einem spezifischen Zeitpunkt |
| 122 | zu | ||
| 109 | untersuchen. Erst die zeitliche Dimension und die damit einhergehende | 123 | untersuchen. Erst die zeitliche Dimension und die damit einhergehende |
| 110 | Veränderlichkeit geben dem Modell Sinn. Das ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal | 124 | Veränderlichkeit geben dem Modell Sinn. Durch diese Veränderlichkeit und inhärente |
| 111 | von Simulationsmethoden gegenüber anderen auf Modellen aufbauenden Methoden. | 125 | Dynamik von Simulationsmodellen ergibt sich außerdem, dass ein Modell nie ein einziges |
| 126 | eindeutig vorhersagbares Ergebnis produzieren wird. In einem dynamischen Simulationsmodell | ||
| 127 | produziert jeder Simulationsdurchlauf nur eines von vielen möglichen Ergebnissen bzw. | ||
| 128 | Verläufen eines Modells. Simulationen zeigen die Möglichkeitsräume auf, die das System | ||
| 129 | in der modellierten Form herstellt. Diese Veränderlichkeit ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal | ||
| 130 | von Simulationen gegenüber anderen auf Modellen aufbauenden Methoden, wie etwa der | ||
| 131 | Datenmodellierung. | ||
| 112 | 132 | ||
| 113 | [8]Konkret wird beim Simulieren also zunächst ein konzeptuelles und | 133 | [9]Üblicherweise sind Geisteswissenschaftler*innen darauf angewiesen, ihre Hypothesen |
| 114 | daraus ein formales Modell eines Systems erstellt, welches der Gegenstand einer | 134 | und Modelle mental oder zumindest in Schriftsprache zu analysieren und festzuhalten. |
| 115 | bestimmten Forschungsfrage ist. Die Parameter des Modells werden anhand bestehender | 135 | Simulationsmethoden in dem hier gebrauchten Sinn haben den Vorteil, dass sie es erlauben, |
| 116 | Daten oder theoretisch begründeter Annahmen bestimmt. In mehrfachen Ausführungen | 136 | diese sonst nur implizit wägbaren Modelle zu formalisieren und so systematisch zu |
| 137 | untersuchen.[21] Die Parameter des Modells, beispielsweise mit welcher Rate und abhängig von welchen | ||
| 138 | konkreten Bedingungen eine Gruppe von Menschen sich durch einen geografischen Raum | ||
| 139 | bewegt, werden anhand bestehender Quellen oder theoretisch begründeter Annahmen bestimmt. | ||
| 140 | In mehrfachen Ausführungen | ||
| 117 | wird dann mit den Parametern sowie den konzeptionellen Eigenschaften des Modells | 141 | wird dann mit den Parametern sowie den konzeptionellen Eigenschaften des Modells |
| 118 | experimentiert. Teil einer Simulation kann eine → Visualisierung des Simulationsverlaufs sein, z. | 142 | experimentiert. Teil einer Simulation kann eine → Visualisierung des Simulationsverlaufs sein, z. B. einer solchen Bewegung von Individuen im Raum. |
| 119 | | 143 | Die Visualisierung dient dabei dazu, das Verhalten des |
| 120 | Simulationsmodells in Bewegung nachvollziehen zu können. Für manche Simulationsarten | 144 | Simulationsmodells in Bewegung nachvollziehen zu können. Für manche Simulationsarten |
| 121 | ist die visuelle bzw. allgemein sensorische Erfahrung aber ein integraler | 145 | ist die visuelle bzw. allgemein sensorische Erfahrung ein integraler |
| 122 | Bestandteil der Simulationsziele, gerade in didaktischen Kontexten. Anhand | 146 | Bestandteil der Simulationsziele, gerade in didaktischen Kontexten, aber auch als |
| 123 | verschiedener Methoden wird das Modell abschließend validiert (z. B. mit empirischen | 147 | Mittel der Immersion, also eines besseren Sich-Hineinversetzen-Könnens.[22] Anhand |
| 148 | verschiedener Methoden wird das Modell abschließend validiert (z. B. mit empirischen | ||
| 124 | Daten, einer theoretischen Analyse der Zusammenhänge oder mit computationellen | 149 | Daten, einer theoretischen Analyse der Zusammenhänge oder mit computationellen |
| 133 | 158 | ||
| 134 | [ | 159 | [10]›Simulation‹ kann in den DH Folgendes bezeichnen: |
| 135 | 160 | ||
| 138 | wissenschaftliche Simulationsmethoden: | 163 | wissenschaftliche Simulationsmethoden: |
| 139 | Untersuchung / Verstehen eines Systems, Erklärung eines Prozesses in diesem – | 164 | Untersuchen / Verstehen eines Systems, Erklären eines Prozesses in diesem – |
| 140 | meist komplexen – System; auch zur Vorhersage von Systemverhalten | 165 | meist komplexen – System; auch zur Vorhersage von Systemverhalten; die Simulationsform, |
| 166 | die hier vor allem definiert und besprochen wird | ||
| 141 | 167 | ||
| 143 | Plan- oder Lernspiel, um bestimmte Perspektiven erfahrbar zu machen; auch, um | 169 | Plan- oder Lernspiel, um bestimmte Perspektiven erfahrbar zu machen; auch, um |
| 144 | Handlungsstrategien zu testen oder um Praktiken zu üben | 170 | Handlungsstrategien zu testen oder um Praktiken zu üben[23] |
| 145 | ein ludologisches Genre: Videospiele, deren | 171 | ein ludologisches Genre: Videospiele, deren |
| 146 | Inhalt die wirklichkeitsnahe Modellierung realer Prozesse ist | 172 | Inhalt die wirklichkeitsnahe Modellierung realer Prozesse ist, auch Simulationsspiele |
| 173 | genannt | ||
| 147 | 174 | ||
| 149 | Erfahrbarmachung eines nicht mehr zugänglichen Raumes. Teils auch 3D-Modell / | 176 | Erfahrbarmachung eines nicht mehr zugänglichen Raumes. Teils auch 3D-Modell / |
| 150 | -Simulation oder virtuelle Simulation genannt[ | 177 | -Simulation oder virtuelle Simulation genannt[24] |
| 151 | 178 | ||
| 152 | 179 | ||
| 153 | kultur- | 180 | kultur- / medienphilosophische Konzepte: |
| 154 | Medial ›simulierte‹ Realität im Gegensatz zur unmittelbar erfahrenen Realität; | 181 | Medial ›simulierte‹ Realität im Gegensatz zur unmittelbar erfahrenen Realität; |
| 155 | auch Literatur als Simulation vorstellbarer Realitäten | 182 | auch Literatur als Simulation vorstellbarer Realitäten. Insbesondere verbunden mit |
| 183 | der Arbeit von Jean Baudrillard[25] | ||
| 156 | 184 | ||
| 157 | 185 | ||
| 186 | |||
| 187 | [11]Die oben vorgeschlagene Definition ist vor allem auf wissenschaftliche Simulationsmethoden | ||
| 188 | ausgerichtet. Sowohl die Zielsetzungen als auch die Methoden der verschiedenen Bedeutungsformen | ||
| 189 | sind so unterschiedlich, dass eine allumfassende Definition kaum möglich und vielleicht | ||
| 190 | auch gar nicht nötig ist. Kategorisierungen wie diese fallen aus dem gleichen Grund | ||
| 191 | und je nach Hintergrund und Zielgruppe der Veröffentlichung unterschiedlich aus. | ||
| 192 | |||
| 193 | [12]Mit Ausnahme der kulturphilosophisch definierten Simulation gibt es in allen der oben | ||
| 194 | genannten Kategorien Alternativbegriffe, die die jeweilige Bedeutung ebenfalls beschreiben. | ||
| 195 | Es ist daher ratsam, die unterschiedlichen Bedeutungen klar voneinander abzugrenzen, | ||
| 196 | gegebenenfalls die Alternativbegriffe zu verwenden und den Begriff Simulation wenn | ||
| 197 | möglich auf wissenschaftliche Simulationen zu begrenzen. | ||
| 198 | |||
| 199 | [13]Verschiedene wissenschaftliche Simulationsmethoden haben mitunter außerdem eigene | ||
| 200 | Namen, die nicht unmittelbar eine Simulationsmethode vermuten lassen. Häufig gebrauchte | ||
| 201 | Simulationsmethoden sind die bereits erwähnten Monte-Carlo-Simulationen und Agent-based Models (in der Literatur auch ABM abgekürzt). Außerdem gibt es in der Netzwerkforschung sogenannte Exponential Random Graph Models (kurz: ERGM),[26] vor allem in den Wirtschaftswissenschaften bzw. der Wirtschaftsgeschichte sogenannte | ||
| 202 | General Equilibrium Models (kurz: GE oder GEM; deutsch: Allgemeine Gleichgewichtsmodelle)[27] und in den Sozial- und Umweltwissenschaften sogenannte System-Dynamics-Modelle (kurz: SD).[28] | ||
| 158 | 203 | ||
| 164 | 209 | ||
| 165 | [10] | 210 | [14]Aus den beschriebenen Mehrdeutigkeiten leitet sich bereits ab, dass bestimmte Begriffsverwendungen |
| 211 | in manchen DH-Disziplinen häufiger auftauchen als in anderen. Oft gibt es aber auch | ||
| 212 | Überschneidungen. Hier sollen einige Beispiele aus aktueller Forschung gegeben werden, | ||
| 213 | die die vorrangige Verwendung einer oder mehrerer Bedeutungsformen von Simulation | ||
| 214 | in diesen Disziplinen darstellen. | ||
| 215 | |||
| 216 | [15] | ||
| 166 | 217 | ||
| 170 | 221 | ||
| 171 | Simulation als Analysemethode für komplexe Systeme. Beispiel: Erforschung jungsteinzeitlicher Wanderungs- und | 222 | Simulation als Analysemethode für komplexe Systeme, Prozesse oder auch Netzwerke. |
| 172 | Siedlungsbewegungen[12] | 223 | Verwendete Simulationsmethoden sind etwa Agent-based Modeling oder Exponential Random |
| 224 | Graph Models. Beispiel: Erforschung jungsteinzeitlicher Wanderungs- und | ||
| 225 | Siedlungsbewegungen[29] | ||
| 173 | 226 | ||
| 174 | | 227 | Rekonstruktion / 3D-Modell / Virtuelle Simulation. Beispiel: Darstellung eines osmanischen |
| 175 | | 228 | ›Irrenheims‹[30] |
| 176 | 229 | ||
| 178 | 231 | ||
| 179 | Erziehungswissenschaften | 232 | Erziehungswissenschaften / Didaktik |
| 180 | 233 | ||
| 181 | Simulation als didaktische Methode, vergleichbar mit Rollenspiel | 234 | Simulation als didaktische Methode, vergleichbar mit Rollenspiel. Ausspielen eines |
| 182 | | 235 | Szenarios oder Simulationen (Genre) als Lernspiele. Beispiel: |
| 183 | Erforschung der Wirkung von Simulationen und Serious | 236 | Erforschung der Wirkung von Simulationen und Serious |
| 184 | Games auf Lernstoffvermittlung[ | 237 | Games auf Lernstoffvermittlung[31] |
| 185 | 238 | ||
| 192 | mediale Simulation von Realitäten im Gegensatz zu unmittelbar erlebter Realität | 245 | mediale Simulation von Realitäten im Gegensatz zu unmittelbar erlebter Realität |
| 193 | geprägt. Beispiel: Simulationstheorie von Jean Baudrillard für (u. | 246 | geprägt. Beispiel: Simulationstheorie von Jean Baudrillard für (u. a.) |
| 194 | Filmwissenschaften[ | 247 | Filmwissenschaften[32] |
| 195 | 248 | ||
| 196 | Simulation als Analysemethode. Beispiel: Erforschung von Netzwerkdynamiken im | 249 | Simulation als Analysemethode. Beispiel: Erforschung von Netzwerkdynamiken im |
| 197 | Verlagswesen[ | 250 | Verlagswesen[33] |
| 198 | 251 | ||
| 202 | 255 | ||
| 203 | Simulation als Genre. Genre von Spielen, die auf die möglichst realitätsnahe | 256 | Simulationsspiele als Genre und Forschungsgegenstand. Genre von Spielen, die auf die |
| 204 | Nachbildung eines Szenarios / einer Tätigkeit abzielen bzw. zur Beschreibung von | 257 | möglichst realitätsnahe |
| 258 | Nachbildung eines Szenarios / einer Tätigkeit abzielen bzw. zur Beschreibung von | ||
| 205 | Subsystemen von Videospielen, die auf realitätsnahe Nachbildung abzielen. | 259 | Subsystemen von Videospielen, die auf realitätsnahe Nachbildung abzielen. |
| 206 | Beispiel: Postmoderne Dimensionen simulierter Landschaften und Räume in | 260 | Beispiel: Postmoderne Dimensionen simulierter Landschaften und Räume in GTA V[34] |
| 207 | GTA V | ||
| 208 | [17] | ||
| 209 | 261 | ||
| 262 | Simulationsspiele als Werkzeug zur Forschung, teilweise auch verbunden mit anderen | ||
| 263 | digitalen Methoden und in Überschneidung zu anderen Disziplinen. Beispiel: Verknüpfung | ||
| 264 | von (Archaeo)Gaming, Simulationen und archäologischem Erkenntnisinteresse als besondere historische Perspektivierung[35] | ||
| 210 | 265 | ||
| 213 | 268 | ||
| 214 | Reflexion | 269 | Reflexion wissenschaftlicher Simulation als Erkenntnismethode. Beispiel: |
| 215 | Erkenntnistheoretische Grundlagen und Implikationen von Simulationen[ | 270 | Erkenntnistheoretische Grundlagen und Implikationen von Simulationen[36] |
| 216 | 271 | ||
| 272 | Wissenschaftliche Simulationen in der Computational Philsosophy[37] bzw. zur Erforschung philosophischer Fragen. Beispiel: Agent-based Model von wissenschaftlicher | ||
| 273 | Argumentation und deren Effekt auf die epistemische Entwicklung von Wissenschaft[38] | ||
| 217 | 274 | ||
| 228 | 285 | ||
| 229 | [ | 286 | [16]Simulationen sind in der heutigen Praxis der DH noch eine |
| 230 | randständige Methode, die häufig eher theoretisch diskutiert als tatsächlich | 287 | randständige Methode, die häufig eher theoretisch diskutiert als tatsächlich |
| 231 | angewendet wird.[ | 288 | angewendet wird.[39] Im Anwendungsfall beschränkt sie sich vor allem auf |
| 232 | bestimmte Teilbereiche der DH und auf ganz bestimmte Methoden, etwa virtuelle | 289 | bestimmte Teilbereiche der DH und auf ganz bestimmte Methoden, etwa virtuelle |
| 233 | Simulation oder Agent-Based Modeling. Diskussionen und Kontroversen finden deswegen | 290 | Simulation oder Agent-based Modeling. Diskussionen und Kontroversen finden deswegen |
| 234 | oft noch eher isoliert statt, was ein grundlegendes Problem für die | 291 | oft noch eher isoliert und an der Oberfläche statt, was ein grundlegendes Problem |
| 235 | Weiterentwicklung von Simulationen für die DH darstellt. | 292 | für die Nützlichkeit von Simulationen für die DH darstellt. Nur durch eine fundierte |
| 293 | Auseinandersetzung mit den methodologischen und epistemologischen Grundlagen und Implikationen | ||
| 294 | von Simulationsmethoden wird sich ein nachhaltiger wissenschaftlicher Mehrwert für | ||
| 295 | die DH erzielen lassen. | ||
| 236 | 296 | ||
| 237 | [ | 297 | [17]In den letzten Jahren werden konkrete Simulationsmethoden |
| 238 | hinsichtlich ihrer Eignung für geisteswissenschaftliche Forschungsvorhaben | 298 | hinsichtlich ihrer Eignung für geisteswissenschaftliche Forschungsvorhaben |
| 239 | diskutiert.[ | 299 | diskutiert, wobei diese teilweise grundsätzlich in Frage gestellt wird.[40] Damit hängen Fragen zu den → erkenntnistheoretischen Voraussetzungen von Simulationsmethoden zusammen. Die oft stark |
| 240 | algorithmisch-mathematisch geprägte Tradition vieler Simulationsmethoden stößt | 300 | algorithmisch-mathematisch geprägte Tradition vieler Simulationsmethoden stößt |
| 242 | laut Michael Gavin teils zu einem »knee-jerk scepticism« – | 302 | laut Michael Gavin teils zu einem »knee-jerk scepticism« – |
| 243 | also einem reflexhaften Skeptizismus – führt.[ | 303 | also einem reflexhaften Skeptizismus – führt.[41] Völlig zu Recht |
| 244 | stellt sich aber die Frage, wie manche geisteswissenschaftlichen Konzepte und | 304 | stellt sich aber die Frage, wie manche geisteswissenschaftlichen Konzepte und |
| 245 | Annahmen von Prozessen formalisiert werden können und sollten. Zentral sind | 305 | Annahmen von Prozessen formalisiert werden können und sollten. Simulationsmethoden |
| 246 | beispielsweise Möglichkeiten und Grenzen der Modellierung und der Formalisierung | 306 | erfordern, wie alle Modellierungsverfahren, eine Vereinfachung des erforschten Gegenstands. |
| 247 | menschlichen Handelns. Auch der Begriff des Prozesses selbst verdient weitere | 307 | Anders als in vielen anderen DH-Modellen müssen hier die Komplexitäten von Prozessen |
| 308 | und oft auch von menschlichem Handeln umgesetzt werden. Dafür stehen den meisten Geisteswissenschaftler*innen | ||
| 309 | nicht nur wenige theoretische Angebote zur Formalisierung menschlichen Verhaltens | ||
| 310 | zur Verfügung, sondern der Akt der Formalisierung selbst berührt ganz besonders einige | ||
| 311 | Paradigmen der Humanities in Bezug auf das Wesen menschlichen Verhaltens. Auch der | ||
| 312 | Begriff des Prozesses selbst verdient weitere | ||
| 248 | Ausarbeitung, insbesondere im Gegensatz zu anderen geläufigen Grundlagenbegriffen | 313 | Ausarbeitung, insbesondere im Gegensatz zu anderen geläufigen Grundlagenbegriffen |
| 249 | von Modellierungsmethoden in den DH, wie z. | 314 | von Modellierungsmethoden in den DH, wie z. B. ›Ereignis‹ bzw. event.[42] |
| 250 | 315 | ||
| 316 | [18]Für die Geschichtswissenschaften stellt sich außerdem die Frage nach | ||
| 317 | dem Umgang mit sogenannten Simulationsdaten als Quellen, also rein durch das Simulieren | ||
| 318 | erzeugte Informationen.[43] Diese | ||
| 319 | können zwar in realweltlichen Quellen verankert sein, auf die sie auch Bezug nehmen, | ||
| 320 | sie sind aber letztendlich synthetische und somit nicht überlieferte Daten. | ||
| 251 | 321 | ||
| 252 | [13]Für die Geschichtswissenschaften stellt sich außerdem die Frage nach | 322 | [19]Ein generelles Problem, das auch in anderen simulierenden |
| 253 | dem Umgang mit sogenannten Simulationsdaten als Quellen, also durch das reine | 323 | Wissenschaften diskutiert wird, ist die Frage, wie komplexe Simulationsmodelle und |
| 254 | Simulieren erzeugte Informationen.[23] Diese | 324 | darauf aufbauende Interpretationen wirkungsvoll in die Fachcommunity kommuniziert |
| 255 | können zwar in realweltlichen Quellen verankert sein, auf die sie auch Bezug nehmen, | 325 | werden können. Zu diesem Zweck werden Standards wie |
| 256 | sie sind aber letztendlich synthetische und somit nicht zweifelsfrei überlieferte | 326 | das ODD-Protokoll für agentenbasierte |
| 257 | Daten. | 327 | Simulationsmodelle entwickelt.[44] Spezifisch auf die Anforderungen der DH ausgerichtete Praktiken gibt es allerdings |
| 328 | noch nicht. Anknüpfungspunkte könnte hier in Zukunft die sich entwickelnde digitale | ||
| 329 | Quellen-, Daten- und Methodenkritik bieten. | ||
| 258 | 330 | ||
| 259 | [14]Ein generelles Problem, das auch in anderen simulierenden | 331 | [20]Zwischen all diesen methodologischen und erkenntnistheoretischen Fragezeichen der |
| 260 | Wissenschaften diskutiert wird, ist die Frage, wie komplexe Simulationsmodelle und | 332 | Methodenfamilie werden von einigen Anwender*innen aber auch große Potenziale gesehen, |
| 261 | deren Ergebnisse kommuniziert werden können. Zu diesem Zweck werden Standards wie | 333 | die von der übrigen Community noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen werden. |
| 262 | das ODD-Protokoll für agentenbasierte | 334 | Unter anderem wird immer wieder diskutiert, ob der Simulationsprozess nicht in besonderer |
| 263 | Simulationsmodelle entwickelt, welche allerdings noch einer Übertragung in bzw. | 335 | Weise den sonst nur im Inneren der Wissenschaftler*innen ablaufenden, hermeneutischen |
| 264 | Anpassung an die DH bedürfen.[24] | 336 | Zirkel abbildet und damit gerade Geisteswissenschaftler*innen einen Mehrwert verspricht.[45] Auch das bereits erwähnte Potenzial des Sich-Hineinversetzens (entlehnt aus dem Game |
| 337 | Design könnte man auch von »Immersion« sprechen) wird etwa in der Archäologie mit | ||
| 338 | dem klassisch hermeneutischen Verstehensprozess in Verbindung gebracht.[46] | ||
| 265 | 339 | ||
| 340 | [21]Die Diskussion um simulative DH steht noch – oder wieder – ganz am Anfang. Dadurch | ||
| 341 | ergeben sich viele Unsicherheiten, gerade durch die besondere Natur der Simulationsmethode. | ||
| 342 | Gleichzeitig bieten diese Unsicherheiten gerade für die DH hochspannende Anknüpfungspunkte | ||
| 343 | und noch zahlreiche Gelegenheiten, kreative Anwendungen zu entwickeln und die besonderen | ||
| 344 | epistemologischen Auswirkungen von Modellierung und Formalisierung auf unsere Disziplinen | ||
| 345 | zu ergründen. | ||
| 266 | 346 | ||
| 273 | [1] | 353 | [1] |
| 354 | Diese Definition beschreibt vor allem (aber nicht nur) wissenschaftliche Simulationsmethoden, | ||
| 355 | also Methoden zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Der Begriff wird in vielen | ||
| 356 | unterschiedlichen Kontexten und teilweise sehr anders benutzt, worauf in Abschnitt 3 eingegangen wird. | ||
| 357 | |||
| 358 | [2] | ||
| 274 | Im Kontext der Digital Humanities werden | 359 | Im Kontext der Digital Humanities werden |
| 281 | 366 | ||
| 282 | [ | 367 | [3] |
| 283 | Unter anderem früh bei Justus Lipsius, vgl. | 368 | Unter anderem früh bei Justus Lipsius, vgl. |
| 284 | Papy | 369 | Papy |
| 285 | 2019. | 370 | 2019. Auch zur Beschreibung neurologischer und psychologischer Erkrankungen im Zusammenhang |
| 371 | mit dem 1. und 2. Weltkrieg hatte der Begriff eine Konjunktur, siehe beispielhaft | ||
| 372 | Hübner 1918. | ||
| 286 | 373 | ||
| 287 | [ | 374 | [4] |
| 288 | Vgl. | 375 | Vgl. |
| 291 | 378 | ||
| 292 | [ | 379 | [5] |
| 293 | Vgl. | 380 | Vgl. |
| 295 | 382 | ||
| 296 | [ | 383 | [6] |
| 297 | Vgl. | 384 | Vgl. |
| 299 | 386 | ||
| 300 | [ | 387 | [7] |
| 301 | Vgl. | 388 | Vgl. |
| 303 | 390 | ||
| 304 | [ | 391 | [8] |
| 305 | Vgl. | 392 | Vgl. |
| 307 | 394 | ||
| 308 | [8] | ||
| 309 | Ein seinerzeit vielbeachteter | ||
| 310 | Beitrag in der Archäologie bzw. Anthropologie war etwa Levison et al. | ||
| 311 | 1972. | ||
| 312 | |||
| 313 | [9] | 395 | [9] |
| 314 | Vgl. | 396 | Vgl. Eckhardt 1987. |
| 315 | Meadows et al. | ||
| 316 | 1974. | ||
| 317 | 397 | ||
| 318 | [10] | 398 | [10] |
| 319 | 399 | Vgl. Meadows et al. 1974. | |
| 320 | 400 | ||
| 321 | [11] | 401 | [11] |
| 322 | Für einen Einstieg in diese Bedeutung eignet | 402 | Vgl. Hays 1965; Gilbert / Hammel 1966. |
| 323 | sich z. B. Jannidis et al. (Hg.) 2017, S. 315–321. | ||
| 324 | 403 | ||
| 325 | [12] | 404 | [12] |
| 326 | 405 | Vgl. Doran 1970. | |
| 327 | Sikk / Caruso 2020. | ||
| 328 | 406 | ||
| 329 | [13] | 407 | [13] |
| 408 | Vgl. Ruloff 1978. | ||
| 330 | 409 | ||
| 410 | [14] | ||
| 411 | Vgl. Hägerstrand 1967. | ||
| 412 | |||
| 413 | [15] | ||
| 414 | Vgl. Nichol 1972. | ||
| 415 | |||
| 416 | [16] | ||
| 417 | Vgl. Crow 1963. | ||
| 418 | |||
| 419 | [17] | ||
| 420 | Vgl. Harbordt 1974. | ||
| 421 | |||
| 422 | [18] | ||
| 423 | Vgl. Laibman 1987 / 1988. | ||
| 424 | |||
| 425 | [19] | ||
| 426 | Levison et al. 1972 haben etwa einen seinerzeit vielbeachteten Beitrag zur Besiedlung des polynesischen | ||
| 427 | Raums veröffentlicht, Laslett mit Koautoren (Wachter et al. 1978) ein umfassendes Werk zur Populations- und Familienstrukturgeschichte des frühneuzeitlichen | ||
| 428 | Englands. | ||
| 429 | |||
| 430 | [20] | ||
| 431 | Vgl. Wurzer et al. (Hg.) 2015. | ||
| 432 | |||
| 433 | [21] | ||
| 434 | Zur Erläuterung von impliziten gegenüber formalen Modellen siehe Epstein 2008. | ||
| 435 | |||
| 436 | [22] | ||
| 437 | Ein gutes Beispiel dafür ist das Virtual Paul’s Cross Project, das eine Mischung aus Simulation und Rekonstruktion darstellt (zum Unterschied dieser | ||
| 438 | beiden Begriffe siehe unten). | ||
| 439 | |||
| 440 | [23] | ||
| 441 | Ein gutes Beispiel für eine solche didaktische Simulation in einem DH-Kontext ist | ||
| 442 | etwa das CIDOC CRM Game von Talgorn et al. 2021. | ||
| 443 | |||
| 444 | [24] | ||
| 445 | Für einen Einstieg in diese Bedeutung eignet | ||
| 446 | sich z. B. Jannidis et al. (Hg.) 2017, S. 315–321. | ||
| 447 | |||
| 448 | [25] | ||
| 449 | Vgl. Baudrillard 1981. | ||
| 450 | |||
| 451 | [26] | ||
| 452 | Vgl. Breure / Heiberger 2019. | ||
| 453 | |||
| 454 | [27] | ||
| 455 | Vgl. Thomas 1987. | ||
| 456 | |||
| 457 | [28] | ||
| 458 | Ein Überblick, der nicht nur methodisch, sondern auch historisch sehr interessant | ||
| 459 | ist, ist eine Sammlung von Werken Jay Wright Forresters, einem Pionier der Methode, | ||
| 460 | der unter anderem maßgeblich an den SD-geprägten Modellen des Club of Rome beteiligt | ||
| 461 | war (System Dynamics Society (Hg.) 2019). | ||
| 462 | |||
| 463 | [29] | ||
| 464 | Sikk / Caruso 2020. | ||
| 465 | |||
| 466 | [30] | ||
| 331 | Wendell et al. 2016. | 467 | Wendell et al. 2016. |
| 332 | 468 | ||
| 333 | [14] | 469 | [31] |
| 470 | Vlachopoulos / Makri 2017. | ||
| 334 | 471 | ||
| 335 | Vlachopoulos / Makri 2017. | 472 | [32] |
| 336 | |||
| 337 | [15] | ||
| 338 | Höltgen 2003. | 473 | Höltgen 2003. |
| 339 | 474 | ||
| 340 | [ | 475 | [33] |
| 341 | Gavin 2014. | 476 | Gavin 2014. |
| 342 | 477 | ||
| 343 | [ | 478 | [34] |
| 344 | Fontaine 2017. | 479 | Fontaine 2017. |
| 345 | 480 | ||
| 346 | [18] | 481 | [35] |
| 482 | Graham 2020. | ||
| 483 | |||
| 484 | [36] | ||
| 347 | Krämer 2011; | 485 | Krämer 2011; |
| 349 | 487 | ||
| 350 | [19] | 488 | [37] |
| 489 | Vgl. Grim / Singer 2022. | ||
| 351 | 490 | ||
| 491 | [38] | ||
| 492 | Borg et al. 2018. | ||
| 493 | |||
| 494 | [39] | ||
| 352 | Unter anderem diskutiert bei Champion 2017; | 495 | Unter anderem diskutiert bei Champion 2017; |
| 356 | 499 | ||
| 357 | [20] | 500 | [40] |
| 501 | Vgl. z. B. Gavin 2014. | ||
| 358 | 502 | ||
| 359 | Vgl. z. B. Gavin 2014. | 503 | [41] |
| 360 | |||
| 361 | [21] | ||
| 362 | Gavin 2014, Abs. 1. | 504 | Gavin 2014, Abs. 1. |
| 363 | 505 | ||
| 364 | [22] | 506 | [42] |
| 507 | Schützeichel / Jordan 2015. | ||
| 365 | 508 | ||
| 366 | Schützeichel / Jordan 2015. | 509 | [43] |
| 510 | Vgl. z. B. Nanetti / Cheong 2018. | ||
| 367 | 511 | ||
| 368 | [ | 512 | [44] |
| 369 | 513 | Vgl. z. B. Grimm et al. 2020. | |
| 370 | 514 | ||
| 371 | [24] | 515 | [45] |
| 372 | Vgl. z. B. Grimm et al. 2020. | 516 | Etwa bei Wachter et al. 1978 oder in jüngerer Zeit wieder bei Gavin 2014. |
| 517 | |||
| 518 | [46] | ||
| 519 | Ein Beispiel ist etwa Graham 2020, der von einem »Enchantment«, also einer Verzauberung, seiner Disziplin der Archäologie | ||
| 520 | durch Agent-based Modeling und verbundene Methoden spricht. | ||
| 373 | 521 | ||
| 384 | 532 | ||
| 533 | Jean Baudrillard: Simulacres et Simulation. Paris 1981. [Nachweis im GVK] | ||
| 534 | |||
| 535 | AnneMarie Borg / Daniel Frey / Dunja Šešelja / Christian Straßer: Epistemic Effects | ||
| 536 | of Scientific Interaction: Approaching the Question with an Argumentative Agent-Based | ||
| 537 | Model. In: Historical Social Research / Historische Sozialforschung 43 (2018), H. | ||
| 538 | 1, S. 285–307. URN: urn:nbn:de:0168-ssoar-56488-7 | ||
| 539 | |||
| 540 | Abraham Samuël Herman Breure / Raphael Heiko Heiberger: Reconstructing Science Networks | ||
| 541 | from the Past. Eponyms between Malacological Authors in the Mid-19th Century. In: | ||
| 542 | Journal of Historical Network Research 3 (2019), H. 3, S. 92–117. 19.11.2019. DOI: | ||
| 543 | 10.25517/jhnr.v3i1.52 | ||
| 544 | |||
| 385 | Erik Malcolm Champion: Digital Humanities Is Text Heavy, | 545 | Erik Malcolm Champion: Digital Humanities Is Text Heavy, |
| 388 | 548 | ||
| 389 | Marten Düring: The Potential of Agent-Based Modelling for | 549 | Wayman J. Crow: A Study of Strategic Doctrines Using the Inter-Nation Simulation. |
| 390 | Historical Research. In: Complexity and the Human Experience: Modeling Complexity | 550 | In: The Journal of Conflict Resolution 7 (1962), H. 3, S. 580–589. September 1963. |
| 391 | in | 551 | DOI: 10.1177/002200276300700340 |
| 392 | the Humanities and Social Sciences. Hg. von Paul A. Youngman / Mirsad Hadzikadic. | 552 | |
| 393 | Boca Raton, FL 2014, S. 121–137. [Nachweis im GVK] | 553 | James Doran: Systems Theory, Computer Simulations and Archaeology. In: World Archaeology |
| 554 | 1 (1970), H. 3, S. 289–298. DOI: 10.1080/00438243.1970.9979448 | ||
| 555 | |||
| 556 | Marten Düring: The Potential of Agent-Based Modelling for Historical Research. In: | ||
| 557 | Paul A. Youngman / Mirsad Hadžikadić (Hg.): Complexity and the Human Experience. Modeling | ||
| 558 | Complexity in the Humanities and Social Sciences. Boca Raton, US-FL 2014, S. 121–137. | ||
| 559 | DOI: 10.1201/b16877 | ||
| 560 | |||
| 561 | Roger Eckhardt: Stan Ulam, John von Neumann, and the Monte Carlo Method. In: Los Alamos | ||
| 562 | Science, H. 15, 1987, S. 131–143. [online] | ||
| 563 | |||
| 564 | Joshua Morris Epstein: Why Model? In: Journal of Artificial Societies and Social Simulation | ||
| 565 | 11 (2008), H. 4. 31.10.2008. [online] | ||
| 394 | 566 | ||
| 397 | 569 | ||
| 398 | Michael Gavin: Agent-Based Modeling and Historical | 570 | Michael Gavin: Agent-Based Modeling and Historical Simulation. In: Digital Humanities |
| 399 | | 571 | Quarterly 8 (2014), H. 4. |
| 400 | [online] | 572 | [online] |
| 401 | 573 | ||
| 402 | David Goldsman / Richard Earle Nance / James R. Wilson: A | 574 | John P. Gilbert / Eugene Alfred Hammel: Computer Simulation and Analysis of Problems |
| 403 | Brief History of Simulation. In: Proceedings of the 2009 Winter Simulation | 575 | in Kinship and Social Structure. In: American Anthropologist 68 (1966), H. 1, S. 71–93. |
| 404 | Conference (WSC). Hg. von Manuel Rossetti / Raymond R. Hill / Björn Johansson. | 576 | DOI: 10.1525/aa.1966.68.1.02a00070 |
| 405 | (Austin, 13.12.–16.12.2009) S. 310–13. DOI: 10.1109/WSC.2009.5429341 | 577 | |
| 578 | David Goldsman / Richard Earle Nance / James R. Wilson: A Brief History of Simulation. | ||
| 579 | In: Manuel Rossetti / Raymond R. Hill / Björn Johansson (Hg.): Proceedings of the | ||
| 580 | 2009 Winter Simulation | ||
| 581 | Conference (WSC, Austin, 13.–16.12.2009). S. 310–313. DOI: 10.1109/WSC.2009.5429341 | ||
| 582 | |||
| 583 | Shawn Graham: An Enchantment of Digital Archaeology. Raising the Dead with Agent-Based | ||
| 584 | Models, Archaeogaming and Artificial Intelligence (= Digital Archaeology: Documenting | ||
| 585 | the Anthropocene, 1). New York u. a. 2020. DOI: 10.1515/9781789207873 | ||
| 406 | 586 | ||
| 407 | Gabriele Gramelsberger: Computerexperimente. Zum Wandel der | 587 | Gabriele Gramelsberger: Computerexperimente. Zum Wandel der |
| 408 | Wissenschaft im Zeitalter des Computers. Bielefeld 2010. | 588 | Wissenschaft im Zeitalter des Computers. Bielefeld 2010. [online] |
| 409 | 589 | ||
| 410 | Volker Grimm / Steven Floyd Railsback / Christian Ernest | 590 | Patrick Grim / Daniel Singer: Computational Philosophy. In: Edward Nouri Zalta / Uri |
| 411 | Vincenot / Uta Berger / Cara Gallagher / Donald Lee DeAngelis / Bruce Edmonds / | 591 | Nodelman (Hg.): The Stanford Encyclopedia of Philosophy. 2022. HTML. [online] |
| 412 | Jiaqi Ge / Jarl Giske / Jürgen Groeneveld / Alice Sophie Alexandra Johnston / | ||
| 413 | Alexander Milles / Jacob Nabe-Nielsen / John Gareth Polhill / Viktoriia Radchuk / | ||
| 414 | Marie-Sophie Rohwäder / Richard A. Stillman / Jan Christoph Thiele / Daniel Ayllón: | ||
| 415 | The ODD Protocol for Describing Agent-Based and Other Simulation Models: A Second | ||
| 416 | Update to Improve Clarity, Replication, and Structural Realism. In: Journal of | ||
| 417 | Artificial Societies and Social Simulation 23 (2020), H. 2. DOI: 10.18564/jasss.4259 | ||
| 418 | 592 | ||
| 419 | Stefan Höltgen: F.A.Q. Über Simulationsraum ⅓. In: | 593 | Volker Grimm / Steven Floyd Railsback / Christian Ernest Vincenot / Uta Berger / Cara |
| 420 | SimulationsRaum. Blogbeitrag vom September 2003. HTML. | 594 | Gallagher / Donald Lee DeAngelis / Bruce Edmonds / Jiaqi Ge / Jarl Giske / Jürgen |
| 595 | Groeneveld / Alice Sophie Alexandra Johnston / Alexander Milles / Jacob Nabe-Nielsen / | ||
| 596 | John Gareth Polhill / Viktoriia Radchuk / Marie-Sophie Rohwäder / Richard A. Stillman / | ||
| 597 | Jan Christoph Thiele / Daniel Ayllón: The ODD Protocol for Describing Agent-Based | ||
| 598 | and Other Simulation Models: A Second Update to Improve Clarity, Replication, and | ||
| 599 | Structural Realism. In: Journal of Artificial Societies and Social Simulation 23 (2020), | ||
| 600 | H. 2. 31.03.2020. DOI: 10.18564/jasss.4259 | ||
| 601 | |||
| 602 | Torsten Hägerstrand: Innovation Diffusion as a Spatial Process. Übers. Allen Pred / | ||
| 603 | Greta Haag. Chicago 1967 [Lund 1953]. [Nachweis im GVK] | ||
| 604 | |||
| 605 | Steffen Harbordt: Computersimulation in den Sozialwissenschaften (= rororo studium, | ||
| 606 | 49–50). 2 Bde. Reinbek 1974. [Nachweis im GVK] | ||
| 607 | |||
| 608 | David Glenn Hays: Simulation: An Introduction for Anthropologists. In: Dell Hathaway | ||
| 609 | Hymes (Hg.): The Use of Computers in Anthropology (= Studies in General Anthropology, | ||
| 610 | 2). Den Haag 1965, S. 401–426. DOI: 10.1515/9783111718101.401 | ||
| 611 | |||
| 612 | Stefan Höltgen: F.A.Q. Über Simulationsraum 1/3. In: | ||
| 613 | SimulationsRaum. September 2003. HTML. | ||
| 421 | [online] | 614 | [online] |
| 422 | 615 | ||
| 423 | Fotis Jannidis | 616 | Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein (Hg.): |
| 424 | Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017. [Nachweis im GVK] | 617 | Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017. [Nachweis im GVK] |
| 429 | 622 | ||
| 430 | Michael Levison / Ralph Gerard Ward / John William Webb: | 623 | David Laibman: Growth, Technical Change, and Cycles: Simulation Models in Marxist |
| 624 | Economic Theory. In: Science & Society 51 (1987 / 1988), H. 4, S. 414-438. [online] | ||
| 625 | |||
| 626 | Michael Levison / Ralph Gerard Ward / John William Webb: | ||
| 431 | The Settlement of Polynesia: A Report on a Computer Simulation. In: Archaeology | 627 | The Settlement of Polynesia: A Report on a Computer Simulation. In: Archaeology |
| 432 | & Physical Anthropology in Oceania 7 (1972), H. 3, S. 234–245. [Nachweis im GVK] | 628 | & Physical Anthropology in Oceania 7 (1972), H. 3, S. 234–245. [Nachweis im GVK] |
| 629 | |||
| 630 | A. H. Hübner: Versuche und Beobachtungen zur Simulationsfrage. In: Deutsche Zeitschrift | ||
| 631 | für Nervenheilkunde 60 (1918), S. 125–153. DOI: 10.1007/BF01878050 | ||
| 433 | 632 | ||
| 437 | 636 | ||
| 438 | Dennis Lynn Meadows | 637 | Dennis Lynn Meadows / William W. Behrens III / Donella |
| 439 | Hager Meadows | 638 | Hager Meadows / Roger Francis Naill / Jørgen Randers / Erich K. O. Zahn: The |
| 440 | Dynamics of Growth in a Finite World. Cambridge, MA 1974. [Nachweis im GVK] | 639 | Dynamics of Growth in a Finite World. Cambridge, US-MA 1974. [Nachweis im GVK] |
| 441 | 640 | ||
| 442 | Andrea Nanetti | 641 | Andrea Nanetti / Siew Ann Cheong: Computational History: From Big Data to Big Simulations. |
| 443 | | 642 | In: Shu-Heng Chen (Hg.): Big Data in Computational Social Science and Humanities. |
| 444 | | 643 | Cham 2018, S. 337–363. DOI: 10.1007/978-3-319-95465-3_18 |
| 445 | 644 | ||
| 446 | Jan Papy: Justus Lipsius. In: The Stanford Encyclopedia of | 645 | Jon Nichol: Simulation and History Teaching. Trade and Discovery, a History Game for |
| 447 | Philosophy. Hg. von Edward Nouri Zalta. 2019. HTML. | 646 | Use in Schools. In: Teaching History 2 (1972), H. 7, S. 242–248. [online] |
| 448 | [online] | 647 | |
| 648 | Jan Papy: Justus Lipsius. In: Edward Nouri Zalta (Hg.): The Stanford Encyclopedia | ||
| 649 | of Philosophy. 2019. HTML. [online] | ||
| 449 | 650 | ||
| 451 | Prosopography and Digital Humanities: What Are They and How Do They Fit Together? | 652 | Prosopography and Digital Humanities: What Are They and How Do They Fit Together? |
| 452 | In: Digital Humanities Methods and Tools. | 653 | In: Digital Humanities Methods and Tools. 18.04.2019. HTML. |
| 453 | [online] | 654 | [online] |
| 454 | 655 | ||
| 656 | Dieter Ruloff: Computer Simulation in History: The Case of the Classic Maya Collapse | ||
| 657 | (= Kleine Studien zur politischen Wissenschaft, 153). Zürich 1978. [Nachweis im GVK] | ||
| 658 | |||
| 455 | Leif Scheuermann: Über die Rolle computerbasierter | 659 | Leif Scheuermann: Über die Rolle computerbasierter |
| 456 | Modellrechnungen und Simulationen für eine digitale Geschichte. In: | 660 | Modellrechnungen und Simulationen für eine digitale Geschichte. In: Karoline Dominika |
| 457 | | 661 | Döring / Stefan Haas / Mareike König / Jörg Wettlaufer (Hg.): Digital History. |
| 458 | | 662 | Konzepte, Methoden und Kritiken Digitaler Geschichtswissenschaft. Berlin u. a. 2022, |
| 459 | S. 107–118. DOI: 10.1515/9783110757101-006 | 663 | S. 107–118. DOI: 10.1515/9783110757101-006 |
| 460 | 664 | ||
| 461 | Rainer Schützeichel | 665 | Rainer Schützeichel / Stefan Jordan: Prozesse – eine |
| 462 | interdisziplinäre Bestandsaufnahme. In | 666 | interdisziplinäre Bestandsaufnahme. In: Rainer Schützeichel / Stefan Jordan (Hg.): |
| 463 | | 667 | Prozesse. Formen, Dynamiken, Erklärungen. Wiesbaden 2015, S. 1–13. DOI: 10.1007/978-3-531-93458-7_1 |
| 464 | 668 | ||
| 465 | Kaarel Sikk | 669 | Kaarel Sikk / Geoffrey Caruso: A Spatially Explicit |
| 466 | Agent-Based Model of Central Place Foraging Theory and Its Explanatory Power for | 670 | Agent-Based Model of Central Place Foraging Theory and Its Explanatory Power for |
| 469 | 673 | ||
| 470 | Dimitrios Vlachopoulos / Agoritsa Makri: The Effect of | 674 | System Dynamics Society (Hg.): Social Dynamics. A Curated Collection of Works by Jay |
| 675 | W. Forrester. 2019. HTML. [online] | ||
| 676 | |||
| 677 | François-Xavier Talgorn / George Bruseker / Olivier Marlet / Anaïs Guillem: CIDOC | ||
| 678 | CRM Game – Digital, 2021. [online] | ||
| 679 | |||
| 680 | Mark Thomas: General Equilibrium Models and Research in Economic History. In: Alexander | ||
| 681 | J. Field (Hg.): The Future of Economic History (= Recent Economic Thought, 9). Boston | ||
| 682 | 1987, S. 121–183. DOI: 10.1007/978-94-009-3269-2_4 | ||
| 683 | |||
| 684 | Dimitrios Vlachopoulos / Agoritsa Makri: The Effect of | ||
| 471 | Games and Simulations on Higher Education: A Systematic Literature Review. In: | 685 | Games and Simulations on Higher Education: A Systematic Literature Review. In: |
| 475 | 689 | ||
| 476 | Augustus Wendell / Burcak Ozludil Altin / Ulysee Thompson: | 690 | Kenneth Wachter / Eugene Alfred Hammel / Peter Laslett: Statistical Studies of Historical |
| 477 | Prototyping a Temporospatial Simulation Framework: Case of an Ottoman Insane Asylum. | 691 | Social Structure. London 1978. [Nachweis im GVK] |
| 478 | In: Complexity & Simplicity. Proceedings of the 34th eCAADe Conference. Bd. 2. | 692 | |
| 479 | Hg. von Aulikki Herneoja / Toni Österlund / Piia Markkanen. (Education and Research | 693 | Augustus Wendell / Burcak Ozludil Altin / Ulysee Thompson: Prototyping a Temporospatial |
| 480 | in Computer Aided Architectural Design in Europe, Oulu, 22.08.–26.08.2016) Oulu 2016, | 694 | Simulation Framework: Case of an Ottoman Insane Asylum. In: Aulikki Herneoja / Toni |
| 481 | S. | 695 | Österlund / Piia Markkanen (Hg.): Complexity & Simplicity. Proceedings of the 34th |
| 696 | eCAADe Conference. Bd. 2 (Education and Research in Computer Aided Architectural Design | ||
| 697 | in Europe, Oulu, 22.–26.08.2016). Oulu 2016, S. | ||
| 482 | 485–491. DOI: 10.52842/conf.ecaade.2016.2.485 | 698 | 485–491. DOI: 10.52842/conf.ecaade.2016.2.485 |
| 483 | 699 | ||
| 484 | Eric Winsberg: Computer Simulations in Science. In: The | 700 | Eric Winsberg: Computer Simulations in Science. In: Edward Nouri Zalta (Hg.): The |
| 485 | Stanford Encyclopedia of Philosophy. | 701 | Stanford Encyclopedia of Philosophy. 2019. HTML. [online] |
| 486 | 702 | ||
| 487 | Gabriel Wurzer | 703 | Gabriel Wurzer / Kerstin Kowarik / Hans Reschreiter (Hg.): |
| 488 | Agent-Based Modeling and Simulation in Archaeology. Cham 2015. DOI: 10.1007/978-3-319-00008-4 | 704 | Agent-Based Modeling and Simulation in Archaeology. Cham 2015. DOI: 10.1007/978-3-319-00008-4 |
| 489 | 705 | ||
| 490 | John Zeimbekis: Thought Experiments And Mental Simulations. | 706 | John Zeimbekis: Thought Experiments and Mental Simulations. In: Katerina Ierodiakonou / |
| 491 | In: Thought Experiments in Methodological and Historical Contexts. Hg. von Katerina | 707 | Sophie Roux (Hg.): Thought Experiments in Methodological and Historical Contexts. |
| 492 | Ierodiakonou / Sophie Roux. Leiden 2011, S. 193–215. DOI: 10.1163/ej.9789004201767.i-233.40 | 708 | Leiden 2011, S. 193–215. DOI: 10.1163/ej.9789004201767.i-233.40 |
| 493 | |||
| 494 | 709 | ||