Versionen vergleichen von : Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate

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1Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate 1Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate
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8 DOI: 10.17175/sb005_002_v2 12 Bis zum 17.11.2021 kann mittels des Annotationstools hypothes.is das Long
9 Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 1839571004 13 Paper direkt hier auf der Seite öffentlich begutachtet und kommentiert werden. Die
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15 Ecke. Sobald Sie eingeloggt sind, sehen Sie alle Kommentare und können
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21 DOI: 10.17175/sb005_002
22 Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 1764799623
10 Erstveröffentlichung: 01.09.2021 23 Erstveröffentlichung: 01.09.2021
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12Version 2.0: 21.03.2023
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14 Lizenz: Sofern nicht anders angegeben 24 Lizenz: Sofern nicht anders angegeben
16 26
17 Medienlizenzen: Medienrechte liegen bei den Autor*innen. 27 Medienlizenzen: Medienrechte liegen bei den Autor*innen
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19 Letzte Überprüfung aller Verweise: 24.08.2021 28 Letzte Überprüfung aller Verweise: 24.08.2021
20 29 GND-Verschlagwortung: Digital Humanities | Peer Review | Open Access | Qualitätssicherung | Wissenschaftskommunikation |
21 GND-Verschlagwortung: Digital Humanities | Peer Review | Open Access | Qualitätssicherung | Wissenschaftskommunikation |  30 Empfohlene Zitierweise: Yuliya Fadeeva: Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale
22 31 digitaler Open-Peer-Review-Formate. In: Fabrikation von Erkenntnis – Experimente in den Digital Humanities. Hg. von
23 Empfohlene Zitierweise: Yuliya Fadeeva: Qualitative Sprünge in der Qualitätssicherung? Potenziale digitaler Open-Peer-Review-Formate. In: Fabrikation von Erkenntnis – Experimente in den Digital Humanities. Hg. von Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Timo Steyer, Peer Trilcke, Niels Walkowski, Joëlle Weis, Ulrike Wuttke. Wolfenbüttel 2021. (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Sonderbände, 5). Erstveröffentlichung 01.09.2021. Version 2.0 vom 21.03.2023. HTML / XML / PDF. DOI: 10.17175/sb005_002_v2 32 Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Timo Steyer, Peer Trilcke, Niels Walkowski, Joëlle
33 Weis, Ulrike Wuttke. Wolfenbüttel 2021. (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften
34 / Sonderbände, 5) text/html Format. DOI: 10.17175/sb005_002
24 35
30 Open Access stößt innerhalb der Geisteswissenschaften nach wie vor auf 41 Open Access stößt innerhalb der Geisteswissenschaften nach wie vor auf
31 gemischte Reaktionen. Insbesondere wird Open-Access-Publikationen oft eine mangelnde 42 gemischte Reaktionen. Insbesondere wird Open Access oft eine mangelnde
32 Qualitätssicherung vorgeworfen. Doch das Gegenteil ist der Fall, jedenfalls 43 Qualitätssicherung vorgeworfen. Doch das Gegenteil ist der Fall, jedenfalls
38 tradierten Publikationspraktiken verändert. 49 tradierten Publikationspraktiken verändert.
39
40 50
51 publication practices. 61 publication practices.
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53
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55
56 Version 2.0 (21.03.2023)
57 Es wurden folgende Änderungen vorgenommen: Inhaltliche und strukturelle Anpassungen,
58 wie sie von den Gutachten angemerkt worden sind. Aktualisierung und Ergänzung der
59 Fußnoten und der bibliografischen Angaben. Formale Korrekturen.
60
61 62
76 77
77 [1]Dieser Text[1] befasst sich konkret mit der wissenschaftlichen Qualitätssicherung 78 [1]Dieser Text[1] verfolgt mehrere Ziele: Auf einer übergeordneten Ebene zielt er zum einen auf eine Verknüpfung neuer mit
78 geisteswissenschaftlicher Arbeiten, verfolgt aber zudem mehrere Ziele: Auf einer übergeordneten Ebene zielt er zum einen auf eine Verknüpfung neuer mit
79 bekannten Themen und zum anderen auf eine Verbindung theoretischer Fragen mit 79 bekannten Themen und zum anderen auf eine Verbindung theoretischer Fragen mit
86 der einen Seite und spezifische Aufgaben der Open-Access-Publikationspraxis in den 86 der einen Seite und spezifische Aufgaben der Open-Access-Publikationspraxis in den
87 Geisteswissenschaften auf der anderen Seite. 87 Geisteswissenschaften auf der anderen Seite. Theoretische Fragen betreffen den
88 Open Access bezeichnet den kosten- und schrankenlosen Zugang zu und Nutzung
89 wissenschaftlicher Erkenntnisse, vor allem wissenschaftlicher Literatur, aber
90 auch anderer Forschungsergebnisse wie Forschungsdaten, Code, Korpora etc. Ist
91 eine wissenschaftliche Publikation Open Access, dann ist sie »digital, online,
92 free of charge, and free of most copyright and licensing restrictions.«[2]
93 Es gibt jedoch mehrere Verwendungsweisen des Ausdrucks, darunter fallen auch
94 teilweise konträre Positionen, die sich hauptsächlich hinsichtlich der Achsen
95 kostenfrei (für Leser*innen / Autor*innen) sowie frei für die Verwendung
96 (offen lizenziert) unterscheiden - diese Unterscheidung bezeichnet Suber
97 als »gratis« und »libre«.[3]
98 Wichtig für Open Access im politischen Sinne ist
99 die Kombination beider Achsen, also die kostenlose Zugänglichkeit und die
100 freie Verwendungserlaubnis.
101
102 [2]Theoretische Fragen betreffen den
103 Begriff einer wissenschaftlichen Arbeit und seine Verbindung zum Begriff der Qualität 88 Begriff einer wissenschaftlichen Arbeit und seine Verbindung zum Begriff der Qualität
112 uns nur zum Teil davon distanzieren, um die Perspektive des »desinteressierten 97 uns nur zum Teil davon distanzieren, um die Perspektive des »desinteressierten
113 Beobachters«[4] 98 Beobachters«[2]
114 im Sinne Alfred Schütz‘ einzunehmen. 99 im Sinne Alfred Schütz‘ einzunehmen.
115 100 [2]Auf konkreter Ebene geht es um die Diskussion des Open Peer
116 [3]Auf konkreter Ebene geht es um die Diskussion des Open Peer 101 Reviews als eines Formats der Qualitätssteigerung wissenschaftlicher Arbeiten. Diese
117 Reviews, also der unterschiedlichen Weisen, die Praxis der Begutachtung zu öffnen,
118
119 in Bezug auf die Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeiten.
120 Ich argumentiere dafür, dass durch Open Peer Review eine Qualitätssteigerung möglich
121 ist. Diese
122 Steigerung zeigt sich aktuell in der Erprobung unterschiedlicher digitaler Methoden. 102 Steigerung zeigt sich aktuell in der Erprobung unterschiedlicher digitaler Methoden.
123 Die Verknüpfung dieser Themenkomplexe – 103 Die Verknüpfung dieser Themenkomplexe –
124
125 104
127 Geisteswissenschaften, 106 Geisteswissenschaften,
128
129 begrifflicher und wissenschaftssoziologischer Themen, die durch den 107 begrifflicher und wissenschaftssoziologischer Themen, die durch den
130 Transformationsprozess hin zu Open Access ans Licht treten und 108 Transformationsprozess hin zu Open Access ans Licht treten und
131
132 der Methoden der Qualitätssicherung 109 der Methoden der Qualitätssicherung
133 110
134 [4]– wird im inter- und transdisziplinären ›Labor‹ der Digital Humanities auf genuin neuartige, qualitative Weise 111 [3]– wird im inter- und transdisziplinären ›Labor‹ der Digital Humanities auf genuin neuartige, qualitative Weise
135 gebündelt und adressiert. In diesem Kontext verstehe ich Digital Humanities in einem 112 gebündelt und adressiert. In diesem Kontext verstehe ich Digital Humanities in einem
138 difference that the digital can make to the kinds of work that we do as well as to 115 difference that the digital can make to the kinds of work that we do as well as to
139 the ways that we communicate with one another.«[5] 116 the ways that we communicate with one another.«[3]
140 [5]Was heißt in diesem Zusammenhang ›genuin neuartige, qualitative Weise‹? Schließlich 117 [4]Was heißt in diesem Zusammenhang ›genuin neuartige, qualitative Weise‹? Schließlich
141 ist der gesamte disziplinäre Bereich der Digital Humanities vergleichsweise ›neu‹. 118 ist der gesamte disziplinäre Bereich der Digital Humanities vergleichsweise ›neu‹.
146 123
147
148 Digitale Emergenz: In den genannten Bereichen (1)–(3) ist eine digitale 124 Digitale Emergenz: In den genannten Bereichen (1)–(3) ist eine digitale
151 Open Access und bestimmte Weisen der Qualitätssicherungsverfahren möglich. 127 Open Access und bestimmte Weisen der Qualitätssicherungsverfahren möglich.
152
153 Qualitative Sprünge: Digitale Verfahren führen zu qualitativen Verbesserungen 128 Qualitative Sprünge: Digitale Verfahren führen zu qualitativen Verbesserungen
155 von Effizienz, die Größen der Datensamples oder die Algorithmisierung von 130 von Effizienz, die Größen der Datensamples oder die Algorithmisierung von
156 Verfahren.[6] 131 Verfahren.
157 Wissenschaftssoziologische und -theoretische Implikationen: Digitale Potenziale 132 Wissenschaftssoziologische und -theoretische Implikationen: Digitale Potenziale
160 funktioniert haben und dadurch begriffliche und normative Grenzen bestimmten, 135 funktioniert haben und dadurch begriffliche und normative Grenzen bestimmten,
161 visualisieren und zum Untersuchungsgegenstand machen. Knorr-Cetinas Arbeiten,[7] das strong programme von David Bloor und Barry Barnes[8] oder die Bath School mit Harry Collins[9] kehren das Narrativ eines naiven wissenschaftlichen Realismus um. 136 visualisieren und zum Untersuchungsgegenstand machen. Knorr-Cetinas Arbeiten,[4] das strong programme von David Bloor und Barry Barnes[5] oder die Bath School mit Harry Collins[6] kehren das Narrativ eines naiven wissenschaftlichen Realismus um.
162 Die soziologische Betrachtung der Wissenschaft fragt, inwiefern die Praxen 137 Die soziologische Betrachtung der Wissenschaft fragt, inwiefern die Praxen
170 145
171 146 [5]In gleicher Weise werfen digitales Publizieren und insbesondere der bisher nur
172 [6]In gleicher Weise werfen digitales Publizieren und insbesondere der bisher nur 147 formal,[7] aber nicht
173 formal,[10] aber nicht 148 inhaltlich definierte Begriff des Open Access[8] wichtige Fragen auf. Diese teilen sich in zwei Bereiche, mit
174 inhaltlich definierte Begriff des Open Access[11] wichtige Fragen auf. Diese teilen sich in zwei Bereiche, mit
175 Grundsatzfragen auf der einen Seite: 149 Grundsatzfragen auf der einen Seite:
176
177 150
180 Qualitätsbegriff zusammen? 153 Qualitätsbegriff zusammen?
181
182 Welche Verbindung besteht zu den einzelnen Methoden der 154 Welche Verbindung besteht zu den einzelnen Methoden der
184 156
185 157 [6]Auf der anderen Seite stehen Fragen, die den zukunftsgerichteten, transformativen
186 [7]Auf der anderen Seite stehen Fragen, die den zukunftsgerichteten, transformativen
187 Charakter der digitalen Veränderungen betreffen: 158 Charakter der digitalen Veränderungen betreffen:
188
189 159
191 Reputation gebundenen, Publikationspraxis bestimmen? 161 Reputation gebundenen, Publikationspraxis bestimmen?
192
193 Was ändert Open Access an bisherigen Verständnissen und welche positiven wie 162 Was ändert Open Access an bisherigen Verständnissen und welche positiven wie
195 164
196 165 [7]Auf die konkrete Thematik der Qualität (geistes-)wissenschaftlicher Texte richtet
197 [8]Auf die konkrete Thematik der Qualität (geistes-)wissenschaftlicher Texte richtet
198 sich der Fokus des Textes. Speziell für Geisteswissenschaftler*innen ist die 166 sich der Fokus des Textes. Speziell für Geisteswissenschaftler*innen ist die
200 Arbeiten noch verunsichert. Hartnäckig hält sich das Vorurteil minderwertiger 168 Arbeiten noch verunsichert. Hartnäckig hält sich das Vorurteil minderwertiger
201 Qualität bzw. unzureichender Verfahren der Qualitätssicherung.[12] Dieses Vorurteil 169 Qualität bzw. unzureichender Verfahren der Qualitätssicherung.[9] Dieses Vorurteil
202 entspringt zum einen der unglücklichen Assoziation von Open Access mit unseriösen 170 entspringt zum einen der unglücklichen Assoziation von Open Access mit unseriösen
203 und 171 und
204 unklaren Praktiken – die Bandbreite reicht von online verfügbarer grauer Literatur[13] diverser Art bis zum predatory 172 unklaren Praktiken – die Bandbreite reicht von online verfügbarer grauer Literatur diverser Art bis zum predatory
205 publishing. Unter predatory publishing wird eine wissenschaftlich 173 publishing. Zum anderen speist sich das Vorurteil aus dem (Misstrauen
206 unredliche und oft betrügerische Form der Publikationspraxis verstanden.
207 Dabei wird Wissenschaftler*innen die Publikation ihrer Arbeiten gegen die
208 Zahlung einer (oft sehr hohen) Gebühr angeboten. Dabei findet keine oder
209 sehr dürftige Qualitätsprüfung und -sicherung der Arbeiten statt.[14]
210 [9]Zum anderen speist sich das Vorurteil aus dem (Misstrauen
211 erweckenden) Neuheitscharakter der zahlreichen Open-Access-Publikationsformen und 174 erweckenden) Neuheitscharakter der zahlreichen Open-Access-Publikationsformen und
213 eines Verlags bzw. einer Zeitschrift gebunden wird, haben es neue Modelle und Marken 176 eines Verlags bzw. einer Zeitschrift gebunden wird, haben es neue Modelle und Marken
214 grundsätzlich schwer, sich zu etablieren.[15] Der erste Aspekt des Vorurteils trägt so den 177 grundsätzlich schwer, sich zu etablieren.[10] Der erste Aspekt des Vorurteils trägt so den
215 Charakter einer negativen Konnotation, der zweite den einer konservativen Form der 178 Charakter einer negativen Konnotation, der zweite den einer konservativen Form der
220 Geisteswissenschaften zu überwinden. 183 Geisteswissenschaften zu überwinden.
221 184 [8]Am besten kann diese Argumentation durch möglichst transparente und detaillierte
222 [10]Am besten kann diese Argumentation durch möglichst transparente und detaillierte
223 Explikation und natürlich stete Verbesserung der Qualitätssicherungsverfahren 185 Explikation und natürlich stete Verbesserung der Qualitätssicherungsverfahren
227 Qualitätssicherung, insbesondere der Peer Review, sind bei Open Access nicht 189 Qualitätssicherung, insbesondere der Peer Review, sind bei Open Access nicht
228 grundsätzlich anders als im Closed Access.[16] Zweitens, es gibt gute Gründe, Peer Review zu öffnen, um damit eine 190 grundsätzlich anders als im Closed Access.[11] Zweitens, es gibt gute Gründe, Peer Review zu öffnen, um damit eine
229 signifikante Qualitätsverbesserung zu befördern. Auf diese Punkte werde ich nun 191 signifikante Qualitätsverbesserung zu befördern. Auf diese Punkte werde ich nun
230 ausführlicher eingehen. 192 ausführlicher eingehen.
231
232 193
236 197
237 [11]Peer Review, die Begutachtung durch themenkundige Fachkolleg*innen, gilt 198 [9]Peer Review gilt als die wichtigste Methode der Qualitätssicherung, aber auch eine
238 als die wichtigste Methode der Qualitätssicherung, ist aber auch eine 199 kontrovers diskutierte Methode[12] mit
239 kontrovers diskutierte Methode[17] mit 200 einer langen Geschichte.[13]
240 einer langen Geschichte.[18]
241 Zunächst sollen die gebräuchlichen Ausdrücke differenziert werden: Im Deutschen gibt 201 Zunächst sollen die gebräuchlichen Ausdrücke differenziert werden: Im Deutschen gibt
256 einzelner Kommentare ohne allgemeine Bewertung des Gesamttexts. Ich verwende 216 einzelner Kommentare ohne allgemeine Bewertung des Gesamttexts. Ich verwende
257 ›Review‹, wenn ich diese nicht eindeutig bestimmte Form meine, hinter der sowohl strukturierte 217 ›Review‹, wenn ich diese unterbestimmte Form meine, hinter der sowohl strukturierte
258 Gutachten (review report) als auch einzelne Kommentare zu 218 Gutachten (review report) als auch einzelne Kommentare zu
260 unten eingehe) stehen können. Der passendere deutsche Ausdruck wäre vielleicht die 220 unten eingehe) stehen können. Der passendere deutsche Ausdruck wäre vielleicht die
261 (wissenschaftliche) Stellungnahme. 221 (wissenschaftliche) Stellungnahme. Die sorgfältige und
262
263 [12]Die sorgfältige und
264 begründete kritische Stellungnahme zu einer Arbeit innerhalb des eigenen 222 begründete kritische Stellungnahme zu einer Arbeit innerhalb des eigenen
265 Spezialgebiets ist eine wissenschaftliche Kernkompetenz. Dazu gehört auch die 223 Spezialgebiets ist eine wissenschaftliche Kernkompetenz. Dazu gehört auch die
266 wissenschaftsethische Forderung,[19] für 224 wissenschaftsethische Forderung,[14] für
267 die Objektivität und Belastbarkeit der Stellungnahme mit der eigenen 225 die Objektivität und Belastbarkeit der Stellungnahme mit der eigenen
268 wissenschaftlichen Reputation zu bürgen. Dahinter steht der Anspruch, den 226 wissenschaftlichen Reputation zu bürgen. Dahinter steht der Anspruch, den
269 wissenschaftlichen Anforderungen nach bestem Wissen und Gewissen[20] entsprochen zu haben. Das impliziert auch die Verpflichtung, eigene 227 wissenschaftlichen Anforderungen nach bestem Wissen und Gewissen[15] entsprochen zu haben. Das impliziert auch die Verpflichtung, eigene
270 Urteile und Thesen bei Bedarf zu verteidigen und sie maximal transparent, 228 Urteile und Thesen bei Bedarf zu verteidigen und sie maximal transparent,
276 Nachvollziehbarkeit. 234 Nachvollziehbarkeit.
277 235 [10]Peer Review bezeichnet als Terminus die Praxis der
278 [13]Peer Review bezeichnet als Terminus die Praxis der 236 Begutachtung durch Fachkolleg*innen.[16]
279 Begutachtung durch Fachkolleg*innen.[21]
280 Diese Stellungnahme unterstützt Institutionen bzw. Gremien, die über die Publikation, 237 Diese Stellungnahme unterstützt Institutionen bzw. Gremien, die über die Publikation,
284 Reviews, die Erstversionen der im Review-Verfahren veränderten Arbeiten oder weitere 241 Reviews, die Erstversionen der im Review-Verfahren veränderten Arbeiten oder weitere
285 interne Kommunikations- oder Entscheidungsprozesse publiziert werden.[22] Am häufigsten sind 242 interne Kommunikations- oder Entscheidungsprozesse publiziert werden.[17] Am häufigsten sind
286 Anonymisierungen der Reviewenden gegenüber den Autor*innen (single 243 Anonymisierungen der Reviewenden gegenüber den Autor*innen (single
289 Zuteilung anonymisiert, handelt es sich um ein Review-Verfahren in triple blind. 246 Zuteilung anonymisiert, handelt es sich um ein Review-Verfahren in triple blind.
290 247 [11]Werden einzelne Schritte dieses Prozesses bekannt gegeben, in Form einer Rückmeldung
291 [14]Werden einzelne Schritte dieses Prozesses bekannt gegeben, in Form einer Rückmeldung
292 an Autor*innen oder durch Veröffentlichung, wird von Open Peer 248 an Autor*innen oder durch Veröffentlichung, wird von Open Peer
293 Review gesprochen, häufig jedoch ohne weitere Differenzierung. 249 Review gesprochen, häufig jedoch ohne weitere Differenzierung.
294 Ross-Hellauer[23] untersucht 250 Ross-Hellauer[18] untersucht
295 multidisziplinär verschiedene Definitionen des Open Peer Reviews in der Literatur. 251 multidisziplinär verschiedene Definitionen des Open Peer Reviews in der Literatur.
298 STEM-Disziplinen (51,6 %) und des interdisziplinären Bereichs (37,7 %) weniger 254 STEM-Disziplinen (51,6 %) und des interdisziplinären Bereichs (37,7 %) weniger
299 aussagekräftig.[24] Er findet unter 122 Definitionen sieben Merkmale, 255 aussagekräftig.[19] Er findet unter 122 Definitionen sieben Merkmale,
300 die als charakteristisch für den Aspekt der Öffnung gelten und jeweils Lösungen für 256 die als charakteristisch für den Aspekt der Öffnung gelten und jeweils Lösungen für
301 Probleme der geschlossenen Review-Praxis bieten. Die sieben Merkmale sind, in 257 Probleme der geschlossenen Review-Praxis bieten. Die sieben Merkmale sind, in
302 absteigender Gewichtung:[25] 258 absteigender Gewichtung:[20]
303 259
305 bekannt 261 bekannt
306
307 open reports – Reviews werden zusammen mit der Arbeit 262 open reports – Reviews werden zusammen mit der Arbeit
308 veröffentlicht 263 veröffentlicht
309
310 open participation – die Fachcommunity kann sich am Review 264 open participation – die Fachcommunity kann sich am Review
311 beteiligen 265 beteiligen
312
313 open pre-review manuscript – die Erstversion einer Arbeit 266 open pre-review manuscript – die Erstversion einer Arbeit
314 wird vor einem Review verfügbar gemacht, z. B. über einen Preprint Server 267 wird vor einem Review verfügbar gemacht, z. B. über einen Preprint Server
315
316 open interaction – Beteiligte, sowohl Autor*in und 268 open interaction – Beteiligte, sowohl Autor*in und
317 Reviewende als auch Reviewende untereinander, können in Austausch treten 269 Reviewende als auch Reviewende untereinander, können in Austausch treten
318
319 open final version commenting – die publizierte finale 270 open final version commenting – die publizierte finale
320 Version kann kommentiert werden[26] 271 Version kann kommentiert werden[21]
321 open plattforms – Review-Services unabhängiger 272 open plattforms – Review-Services unabhängiger
323 274
324 275 [12]Ross-Hellauer schlussfolgert, dass Open Peer Review ein Sammelbegriff (umbrella term) ist. Das heißt, dass es keine eindeutige
325 [15]Ross-Hellauer schlussfolgert, dass Open Peer Review ein Sammelbegriff (umbrella term) ist. Das heißt, dass es keine eindeutige
326 Kombination aus Merkmalen gibt, die für Open Peer Review notwendig ist; einige 276 Kombination aus Merkmalen gibt, die für Open Peer Review notwendig ist; einige
329 Literatur 22 relevante Eigenschaftskombinationen (unique 279 Literatur 22 relevante Eigenschaftskombinationen (unique
330 combinations) destilliert.[27] Besonders häufig (über 95 % der Definitionen in 280 combinations) destilliert.[22] Besonders häufig (über 95 % der Definitionen in
331 allen untersuchten Disziplinen) werden laut Ross-Hellauer open 281 allen untersuchten Disziplinen) werden laut Ross-Hellauer open
332 identities und open reports – einzeln oder in 282 identities und open reports – einzeln oder in
333 Kombination – als Kennzeichen von Open Peer Review verwendet.[28] Open participation, das interdisziplinär zweithäufigste 283 Kombination – als Kennzeichen von Open Peer Review verwendet.[23]Open participation, das interdisziplinär zweithäufigste
334 Merkmal, »should perhaps be considered a core trait«[29] der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ich werde 284 Merkmal, »should perhaps be considered a core trait«[24] der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ich werde
335 mich im weiteren Verlauf auf die von Ross-Hellauer präzisierten Merkmale beziehen 285 mich im weiteren Verlauf auf die von Ross-Hellauer präzisierten Merkmale beziehen
338 288
339
340 2.2 Probleme im Peer Review und offene Lösungsformate 289 2.2 Probleme im Peer Review und offene Lösungsformate
341 290
342 [16]Zu zentralen Problemen aktueller Review-Praxis zählen insbesondere in den 291 [13]Zu zentralen Problemen aktueller Review-Praxis zählen insbesondere in den
343 Geisteswissenschaften gerade solche Faktoren, die sich sowohl schwer eliminieren 292 Geisteswissenschaften gerade solche Faktoren, die sich sowohl schwer eliminieren
347 der internen Abläufe, vor allem der Gutachten, Entscheidungsprozesse und die 296 der internen Abläufe, vor allem der Gutachten, Entscheidungsprozesse und die
348 (asymmetrische)[30] Anonymisierung. 297 (asymmetrische)[25] Anonymisierung.
349 Dadurch sollen möglichst objektive und unabhängige Urteile erreicht werden, was 298 Dadurch sollen möglichst objektive und unabhängige Urteile erreicht werden, was
351 impliziter wie expliziter Vorurteile, subjektiver Beurteilungen oder intransparenter, 300 impliziter wie expliziter Vorurteile, subjektiver Beurteilungen oder intransparenter,
352 langwieriger Verfahren.[31] 301 langwieriger Verfahren.[26]
353 [17]Ross-Hellauer[32] bündelt die 302 [14]Ross-Hellauer[27] bündelt die
354 Literatur zu Problemen der geschlossenen Review-Praxis in sechs Kategorien. Die 303 Literatur zu Problemen der geschlossenen Review-Praxis in sechs Kategorien. Die
359 Einreichungszyklus, weil Texte wiederholt gleiche Vorgänge bei verschiedenen 308 Einreichungszyklus, weil Texte wiederholt gleiche Vorgänge bei verschiedenen
360 Publikationsorganen durchlaufen; Fehlen entsprechender Anreize im akademischen 309 Publikationsorganen durchlaufen; fehlender Ansporn für Wissenschaftler*innen, die
361 Belohnungssystem, wodurch Wissenschaftler*innen die aufwändige und zeitintensive 310 aufwendige und undankbare Review-Arbeit zu übernehmen; Verschwendung interner
362 Review-Arbeit selten priorisieren können; Verschwendung interner
363 Wissenschaftskommunikation, die vor allem für Nachwuchswissenschaftler*innen sehr 311 Wissenschaftskommunikation, die vor allem für Nachwuchswissenschaftler*innen sehr
365 jeweils relevanten Arten der offenen Verfahren als Lösungsmöglichkeiten 313 jeweils relevanten Arten der offenen Verfahren als Lösungsmöglichkeiten
366 gegenüber,[33] vor allem open identities, open report und open participation. Seine Untersuchung zeigt eindeutig die Vorteile der offenen 314 gegenüber,[28] vor allem open identities, open report und open participation. Seine Untersuchung zeigt eindeutig die Vorteile der offenen
367 Review-Verfahren. 315 Review-Verfahren.
368 316 [15]Die Wirksamkeit der Öffnung einzelner Verfahren misst Ross-Hellauer empirisch, u.
369 [18]Die Wirksamkeit der Öffnung einzelner Verfahren misst Ross-Hellauer empirisch, u.
370 a. 317 a.
372 Review-Bereitschaft unter offenen Bedingungen. Für die Geisteswissenschaften sind 319 Review-Bereitschaft unter offenen Bedingungen. Für die Geisteswissenschaften sind
373 jedoch andere Kriterien - argumentative Stringenz, Originalität der Gedankenentwicklung, 320 jedoch andere Kriterien relevanter, die zum einen nicht in der gleichen Weise
374 321 empirisch mess- und nachweisbar sind wie im STEM-Bereich. Zum anderen geht es um
375 explanative Stärke oder gründliche Auseinandersetzung mit Einwänden - relevanter,
376 die zum einen nicht in der gleichen Weise
377 empirisch mess- und nachweisbar sind wie im STEM-Bereich[34]. Zum anderen geht es um
378 normative Überlegungen, also wie eine Praxis sein bzw. geändert werden sollte. Es bedarf einer spezifisch geisteswissenschaftlichen 322 normative Überlegungen, also wie eine Praxis sein bzw. geändert werden sollte. Es bedarf einer spezifisch geisteswissenschaftlichen
385 explikationsbedürftige Passagen hinweist. 329 explikationsbedürftige Passagen hinweist.
386 330 [16]Gerade in dieser zweiten Funktion zeigt sich das Potenzial digitaler Technologien,
387 [19]Gerade in dieser zweiten Funktion zeigt sich das Potenzial digitaler Technologien,
388 um 331 um
391 die Entwicklung und Bereitstellung von Review-Plattformen bzw. weiterer Open Source 334 die Entwicklung und Bereitstellung von Review-Plattformen bzw. weiterer Open Source
392 Software[35], die eine breite Partizipation am Review-Prozess erlauben. Dadurch wird 335 Software, die eine breite Partizipation am Review-Prozess erlauben. Dadurch wird
393 sowohl die Publikation von Reviews gleichzeitig mit dem Text selbst möglich als auch 336 sowohl die Publikation von Reviews gleichzeitig mit dem Text selbst möglich als auch
400 343
401
402
403 3. Qualität im Labor 344 3. Qualität im Labor
406 347
407 [20]Digitale Peer-Review-Portale funktionieren in mehreren Hinsichten als ein Labor für 348 [17]Digitale Peer-Review-Portale funktionieren in mehreren Hinsichten als ein Labor für
408 die qualitative Verbesserung der bisherigen Praxis und ihrer Ergebnisse. Mir geht 349 die qualitative Verbesserung der bisherigen Praxis und ihrer Ergebnisse. Mir geht
410 weniger darum, für eine konkrete Plattform oder ein einziges Modell des Open Peer 351 weniger darum, für eine konkrete Plattform oder ein einziges Modell des Open Peer
411 Reviews zu argumentieren. Ich schließe mich dem Urteil Ross-Hellauers[36] und dem von Fitzpatrick / Santo[37] an, dass es kein einzelnes 352 Reviews zu argumentieren. Ich schließe mich dem Urteil Ross-Hellauers[29] und dem von Fitzpatrick / Santo[30] an, dass es kein einzelnes
412 Passpartout-Modell gibt bzw. geben kann, das allen Formaten und Ansprüchen an die 353 Passpartout-Modell gibt bzw. geben kann, das allen Formaten und Ansprüchen an die
413 Praxis optimal gerecht wird.[38] Für die Verbesserung der Ergebnisse des 354 Praxis optimal gerecht wird.[31] Für die Verbesserung der Ergebnisse des
414 Review-Verfahrens, d. h. der begutachteten geisteswissenschaftlichen Arbeiten, gehe 355 Review-Verfahrens, d. h. der begutachteten geisteswissenschaftlichen Arbeiten, gehe
417 impliziert die weiteren Merkmale open pre-review manuscript 358 impliziert die weiteren Merkmale open pre-review manuscript
418 und open report,[39] scheint aber mit der 359 und open report,[32] scheint aber mit der
419 Anonymisierung der Reviewenden kompatibel. Inwiefern kann bei open 360 Anonymisierung der Reviewenden kompatibel. Inwiefern kann bei open
421 der nicht-empirischen Natur meiner Argumentation? 362 der nicht-empirischen Natur meiner Argumentation?
422 363 [18]Eine Lesart von Labor besteht im Experimentieren mit der Vielfalt digital-technischer
423 [21]Eine Lesart von Labor besteht im Experimentieren mit der Vielfalt digital-technischer 364 Optionen, z. B. mit dem Working Paper der AG Digitales Publizieren,[33] das über Hypothes.is
424 Optionen, z. B. mit dem Working Paper der AG Digitales Publizieren,[40] das über Hypothes.is
425 kommentiert werden konnte, dem offenen Post-Publication-Review-Format für den Band 365 kommentiert werden konnte, dem offenen Post-Publication-Review-Format für den Band
426 Fabrikation von Erkenntnis,[41] zu dem auch dieser Beitrag gehört. Zum Verständnis als Labor gehören auch die emergenten 366 Fabrikation von Erkenntnis,[34] zu dem auch dieser Beitrag gehört. Zum Verständnis als Labor gehören auch die emergenten
427 Erkenntnisse, die durch den Einsatz und die Kombination computergestützter 367 Erkenntnisse, die durch den Einsatz und die Kombination computergestützter
430 Überprüfbarkeit und nicht zuletzt freier Zugang zu Quellen). 370 Überprüfbarkeit und nicht zuletzt freier Zugang zu Quellen).
431 371 [19]Eine weitere Lesart hängt mit der Tradition wissenschaftlichen Arbeitens in den
432 [22]Eine weitere Lesart hängt mit der Tradition wissenschaftlichen Arbeitens in den
433 Geisteswissenschaften zusammen, zu der wesentlich die Entwicklung und Veränderung 372 Geisteswissenschaften zusammen, zu der wesentlich die Entwicklung und Veränderung
443 gleiche Ergebnisse) konkurrieren. 382 gleiche Ergebnisse) konkurrieren.
444 383 [20]Zeit spielt in einer anderen Hinsicht eine wichtige Rolle für die Qualitätssteigerung
445 [23]Zeit spielt in einer anderen Hinsicht eine wichtige Rolle für die Qualitätssteigerung
446 eines geisteswissenschaftlichen Textes. Diese Hinsicht kann metaphorisch als 384 eines geisteswissenschaftlichen Textes. Diese Hinsicht kann metaphorisch als
449 denen es um innovative und kreative Blickwinkel auf Probleme geht, um die Entwicklung 387 denen es um innovative und kreative Blickwinkel auf Probleme geht, um die Entwicklung
450 neuer Argumente, konsistenter Narrative und Interpretationen.[42] Diese Ideen, Argumente und Interpretationen werden von 388 neuer Argumente, konsistenter Narrative und Interpretationen.[35] Diese Ideen, Argumente und Interpretationen werden von
451 verschiedenen Seiten betrachtet, durchdacht, mit anderen diskutiert, gegen mögliche 389 verschiedenen Seiten betrachtet, durchdacht, mit anderen diskutiert, gegen mögliche
452 Einwände abgewogen. Sie ›gären‹ eine ganze Weile im diskursiven Raum, werden 390 Einwände abgewogen. Sie ›gären‹ eine ganze Weile im diskursiven Raum, werden
453 verschriftlicht, überarbeitet, besprochen, revidiert, geschärft etc.[43] Dieser Reifungsprozess erfolgt 391 verschriftlicht, überarbeitet, besprochen, revidiert, geschärft etc.[36] Dieser Reifungsprozess erfolgt
454 selten hermetisch abgeschlossen ›in‹ einem Einzelindividuum[44] – weder ist das ein 392 selten hermetisch abgeschlossen ›in‹ einem Einzelindividuum[37] – weder ist das ein
455 adäquates Verständnis des Bewusstseins noch der Ideengeschichte. Der Austausch mit 393 adäquates Verständnis des Bewusstseins noch der Ideengeschichte. Der Austausch mit
459 vielen hilfsbereiten Peers gegeben werden, prägen die Entwicklungsstufen eines 397 vielen hilfsbereiten Peers gegeben werden, prägen die Entwicklungsstufen eines
460 Textes.[45] Im bisherigen Publikationsprozess kommt ein Text erst zu einem 398 Textes.[38] Im bisherigen Publikationsprozess kommt ein Text erst zu einem
461 viel späteren Zeitpunkt zur Veröffentlichung, in einer häufig gegenüber dem 399 viel späteren Zeitpunkt zur Veröffentlichung, in einer häufig gegenüber dem
462 Erstentwurf stark veränderten Form.[46] 400 Erstentwurf stark veränderten Form.[39]
463 [24]Open Peer Review stellt die technische und methodische Fortsetzung und Erweiterung 401 [21]Open Peer Review stellt die technische und methodische Fortsetzung und Erweiterung
464 dieser Praxen dar, leistet aber auch durch die Nutzung der Interaktionsmöglichkeiten 402 dieser Praxen dar, leistet aber auch durch die Nutzung der Interaktionsmöglichkeiten
465 einen Beitrag zur Erweiterung des Autorschaftskonzepts[47] und der kollaborativen 403 einen Beitrag zur Erweiterung des Autorschaftskonzepts[40] und der kollaborativen
466 Wissensproduktion. Die Involvierung einer breiten, hinsichtlich ihrer Zusammensetzung 404 Wissensproduktion. Die Involvierung einer breiten, hinsichtlich ihrer Zusammensetzung
468 Mischung heterogener Perspektiven innerhalb der Teilnehmenden am Review-Prozess. Das 406 Mischung heterogener Perspektiven innerhalb der Teilnehmenden am Review-Prozess. Das
469 können durchaus auch Perspektiven sein, die außerhalb des eigenen Denkkollektivs[48] liegen bzw. jenseits der bereits bekannten 407 können durchaus auch Perspektiven sein, die außerhalb des eigenen Denkkollektivs[41] liegen bzw. jenseits der bereits bekannten
470 Alternativen. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Kommentar anregend und sinnvoll 408 Alternativen. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Kommentar anregend und sinnvoll
473 – hilfreich dabei sein, neue Verbindungen zu sehen, in andere Richtungen zu denken 411 – hilfreich dabei sein, neue Verbindungen zu sehen, in andere Richtungen zu denken
474 oder zumindest eine klarere Darstellung der eigenen Position zu formulieren.[49] 412 oder zumindest eine klarere Darstellung der eigenen Position zu formulieren.[42]
475 [25]Digitale Plattformen bieten die Möglichkeit, asynchron umfangreichen, detaillierten 413 [22]Digitale Plattformen bieten die Möglichkeit, asynchron umfangreichen, detaillierten
476 und nachverfolgbaren Austausch mehrerer Personen zu punktgenau identifizierbaren 414 und nachverfolgbaren Austausch mehrerer Personen zu punktgenau identifizierbaren
480 Orientierung durch Durchsuchbarkeit etc.) einen wichtigen pragmatischen Überblick, 418 Orientierung durch Durchsuchbarkeit etc.) einen wichtigen pragmatischen Überblick,
481 der mit gedruckten Exemplaren in dieser Weise nicht möglich ist.[50] 419 der mit gedruckten Exemplaren in dieser Weise nicht möglich ist.[43]
482 [26]Open participation auf digitalen Plattformen erweitert die 420 [23]Open participation auf digitalen Plattformen erweitert die
483 lange Tradition gemeinsamer, kritisch-kontroverser Textdiskussion um die Ablösung 421 lange Tradition gemeinsamer, kritisch-kontroverser Textdiskussion um die Ablösung
491 Plattform für die Entwicklung 429 Plattform für die Entwicklung
492 ihrer eigenen Kommentare und Kritikpunkte nutzen.[51] Für 430 ihrer eigenen Kommentare und Kritikpunkte nutzen.[44] Für
493 Autor*innen bedeutet das eine effektivere Zeitnutzung, wenn ihr Text gleichzeitig 431 Autor*innen bedeutet das eine effektivere Zeitnutzung, wenn ihr Text gleichzeitig
494 von 432 von
495 allen Interessierten gelesen und kommentiert[52] werden kann. 433 allen Interessierten gelesen und kommentiert[45] werden kann.
496 Die kommerzielle Plattform academia.edu[53] ist ein Beispiel dafür, aktuelle Arbeiten 434 Die kommerzielle Plattform academia.edu[46] ist ein Beispiel dafür, aktuelle Arbeiten
497 zugleich von einer großen Menge an Kommentator*innen dialogisch mit dem*der Autor*in 435 zugleich von einer großen Menge an Kommentator*innen dialogisch mit dem*der Autor*in
499 437
500
501 3.2 Spekulative Anmerkungen 438 3.2 Spekulative Anmerkungen
502 439
503 [27]Die Öffnung einzelner Bereiche der Wissenschaftskommunikation, insbesondere Open 440 [24]Die Öffnung einzelner Bereiche der Wissenschaftskommunikation, insbesondere Open
504 Access, steht im Kontext komplex ineinandergreifender Faktoren, u. a. globaler 441 Access, steht im Kontext komplex ineinandergreifender Faktoren, u. a. globaler
506 Großverlage und der fortschreitenden Digitalisierung. Mittel- und langfristige Folgen 443 Großverlage und der fortschreitenden Digitalisierung. Mittel- und langfristige Folgen
507 der Interaktions- und Rückkopplungsfunktionen des »Web 2.0«[54] und der diversen Technologien zur Bearbeitung 444 der Interaktions- und Rückkopplungsfunktionen des »Web 2.0«[47] und der diversen Technologien zur Bearbeitung
508 geisteswissenschaftlicher Themen, wie Kirschenbaum[55] die Digital Humanities beschreibt, sind noch nicht absehbar. Zu 445 geisteswissenschaftlicher Themen, wie Kirschenbaum[48] die Digital Humanities beschreibt, sind noch nicht absehbar. Zu
509 künftigen Entwicklungen im Publikationsprozess möchte ich abschließend einige 446 künftigen Entwicklungen im Publikationsprozess möchte ich abschließend einige
516 gebunden war. 453 gebunden war.
517 454 [25]Ein Beispiel für eine solche Voraussetzung ist die Materialität des Drucks. Mit dem
518 [28]Ein Beispiel für eine solche Voraussetzung ist die Materialität des Drucks.[56] Mit dem
519 Wegfall der Notwendigkeit, eine Arbeit zu einem bestimmten Zeitpunkt für ›fertig‹ 455 Wegfall der Notwendigkeit, eine Arbeit zu einem bestimmten Zeitpunkt für ›fertig‹
531 zentralen Thema der Wissenschaftssoziologie. 467 zentralen Thema der Wissenschaftssoziologie.
532 468 [26]Die zahlreichen digitalen Möglichkeiten – insbesondere Versionierung,
533 [29]Die zahlreichen digitalen Möglichkeiten – insbesondere Versionierung,
534 Langzeitverfügbarkeit, Auffindbarkeit – machen es möglich, auch jene Prozesse 469 Langzeitverfügbarkeit, Auffindbarkeit – machen es möglich, auch jene Prozesse
536 selbst befinden. Wissenschaftshistorische und -soziologische Arbeiten sind 471 selbst befinden. Wissenschaftshistorische und -soziologische Arbeiten sind
537 aus einer gewissen zeitlichen Distanz zum Untersuchungsgegenstand entstanden;[57] ihr Gegenstand wurde oft erst retrospektiv als 472 aus einer gewissen zeitlichen Distanz zum Untersuchungsgegenstand entstanden;[49] ihr Gegenstand wurde oft erst retrospektiv als
538 solcher konstituiert. Wir haben diesen Abstand des Blicks ›nach hinten‹ nicht, wir 473 solcher konstituiert. Wir haben diesen Abstand des Blicks ›nach hinten‹ nicht, wir
541 eigene Interessen in der wissenschaftspolitisch geförderten Transformation hin zu 476 eigene Interessen in der wissenschaftspolitisch geförderten Transformation hin zu
542 Open Science, auf die es auch kritische Perspektiven gibt.[58] Die Möglichkeit, den gesamten Prozess nachverfolgbar 477 Open Science, auf die es auch kritische Perspektiven gibt.[50] Die Möglichkeit, den gesamten Prozess nachverfolgbar
543 und für die spätere Untersuchung und Analyse nachhaltig verfügbar zu halten, bietet 478 und für die spätere Untersuchung und Analyse nachhaltig verfügbar zu halten, bietet
545 Kommunikationsprozessen Beteiligten. Digitale Technologien machen damit die 480 Kommunikationsprozessen Beteiligten. Digitale Technologien machen damit die
546 Dokumentation der kommunikativen und extrakommunikativen Perspektiven[59] und ihrer Überlappungen 481 Dokumentation der kommunikativen und extrakommunikativen Perspektiven[51] und ihrer Überlappungen
547 möglich. 482 möglich.
548 483 [27]Neben der Metaperspektive sind noch zwei Dinge interessant. Digitale Technologien
549 [30]Neben der Metaperspektive sind noch zwei Dinge interessant. Digitale Technologien
550 versetzen uns in die einzigartige Situation, die Daten über alle Schritte und 484 versetzen uns in die einzigartige Situation, die Daten über alle Schritte und
554 umfassende, gründliche Analyse eher als die Konkurrenz um schnelle Ergebnisse. 488 umfassende, gründliche Analyse eher als die Konkurrenz um schnelle Ergebnisse.
555 489 [28]Der zweite Punkt betrifft den disziplinären Gegenstand. Science and Technology
556 [31]Der zweite Punkt betrifft den disziplinären Gegenstand. Science and Technology
557 Studies, Laboratory Studies, die klassischen wissenschaftshistorischen Untersuchungen 490 Studies, Laboratory Studies, die klassischen wissenschaftshistorischen Untersuchungen
566 499
567
568
569 4. Fazit 500 4. Fazit
570 501
571 [32]Für Autor*innen bedeutet die Öffnung des Review-Prozesses, insbesondere open participation und open reports, eine sprunghafte Vergrößerung der erreichbaren, relevanten Zielgruppe für 502 [29]Für Autor*innen bedeutet die Öffnung des Review-Prozesses, insbesondere open participation und open reports, eine sprunghafte Vergrößerung der relevanten Zielgruppe für
572 die Diskussion ihrer Texte. Weil dieser kommunikative Austausch für die Entfaltung 503 die Diskussion ihrer Texte. Weil dieser kommunikative Austausch für die Entfaltung
580 zeigt sich eine weitere signifikante Eigenschaft des digitalen Publizierens, auf die 511 zeigt sich eine weitere signifikante Eigenschaft des digitalen Publizierens, auf die
581 Fitzpatrick[60] hinweist: Die 512 Fitzpatrick[52] hinweist: Die
582 Ressourcenknappheit besteht beim digitalen Publizieren nicht mehr im begrenzten Platz 513 Ressourcenknappheit besteht beim digitalen Publizieren nicht mehr im begrenzten Platz
587 steuern. Es sind aber auch die Ressourcen der Personen im Publikationsprozess, die 518 steuern. Es sind aber auch die Ressourcen der Personen im Publikationsprozess, die
588 häufig unbezahlt[61] herausgeberische 519 häufig unbezahlt[53] herausgeberische
589 Aufgaben, Redaktion, Layout, Satz und den umfassenden digitalen Bereich übernehmen. 520 Aufgaben, Redaktion, Layout, Satz und den umfassenden digitalen Bereich übernehmen.
590 521
591 522 [30]In Bezug auf die Bereitschaft von Wissenschaftler*innen, sich im Open Peer Review
592 [33]In Bezug auf die Bereitschaft von Wissenschaftler*innen, sich im Open Peer Review
593 zu 523 zu
611 aller Professionalität. 541 aller Professionalität.
612 542 [31]Für diese Problematik gibt es keine einfache Lösung. Neben strukturellen Änderungen
613 [34]Der Umgang mit open identities ist aber auch eine Frage der Praxis einzelner
614 Disziplinen. So können Befürchtungen über negative Folgen der namentlichen
615 Bekanntgabe von Gutachter*innen, die Ross-Hellauer für die Fächer in seiner
616 Untersuchung nennt, in anderen Disziplinen weitaus weniger relevant sein.
617
618 [35]Für diese Problematik gibt es keine einfache Lösung. Neben strukturellen Änderungen
619 und Antidiskriminierungsmaßnahmen ist es sinnvoll, sowohl auf größere Transparenz 543 und Antidiskriminierungsmaßnahmen ist es sinnvoll, sowohl auf größere Transparenz
624 open participation – auf Wunsch auch ohne open identities praktiziert werden. 548 open participation – auf Wunsch auch ohne open identities praktiziert werden.
625 549 [32]Eine motivierende Änderung für die Review-Arbeit mit open
626 [36]Eine motivierende Änderung für die Review-Arbeit mit open
627 identities entsteht als Gegengewicht erst durch weitere Öffnungen. Am 550 identities entsteht als Gegengewicht erst durch weitere Öffnungen. Am
630 aufgenommen werden können. 553 aufgenommen werden können.
631 554 [33]Zum Schluss komme ich auf das Vorurteil gegenüber der Qualitätssicherung im
632 [37]Zum Schluss komme ich auf das Vorurteil gegenüber der Qualitätssicherung im
633 geisteswissenschaftlichen Open-Access-Publizieren zurück. Was können offene Formate 555 geisteswissenschaftlichen Open-Access-Publizieren zurück. Was können offene Formate
634 einem auf Alter und tradierten 556 einem auf Alter und tradierten
635 Verlagsnamen basierenden Reputationssystem, zumindest in Bezug auf 557 Verlagsnamen basierenden Reputationssystem entgegenstellen? Häufig handelt es
636 die klassischen ›analogen‹ Geisteswissenschaften, entgegenstellen? Häufig handelt
637 es
638 sich bei solchen Formaten um wissenschaftlich organisiertes Publizieren, um Universitätsverlage 558 sich bei solchen Formaten um wissenschaftlich organisiertes Publizieren, um Universitätsverlage
642 frühzeitig in Open Access investieren und bieten nun Open-Access-Versionen ihrer 562 frühzeitig in Open Access investieren und bieten nun Open-Access-Versionen ihrer
643 Publikationen gegen (teilweise sehr hohe) Gebühren an, die von Autor*innen bzw. 563 Publikationen gegen (teilweise sehr hohe) Gebühren an.
644 ihren Institutionen getragen werden müssen.
645 Tatsächlich haben neue, offene Publikationsformate zunächst einen gewissen Nachteil 564 Tatsächlich haben neue, offene Publikationsformate zunächst einen gewissen Nachteil
649 Publikationslandschaft und die vielen Entwicklungen hin zur »bibliodiversity« im Publizieren 568 Publikationslandschaft und die vielen Entwicklungen hin zur »bibliodiversity« im Publizieren
650 gegenüber, die Pierre Mounier[62] 569 gegenüber, die Pierre Mounier[54]
651 auf den Open-Access-Tagen 2020 forderte. 570 auf den Open-Access-Tagen 2020 forderte.
654 die durch die Öffnung verschiedener Verfahren im Review-Prozess möglich wird, bildet 573 die durch die Öffnung verschiedener Verfahren im Review-Prozess möglich wird, bildet
655 eine nachvollziehbare und überzeugende Alternative für die Reputationsbildung.[63] Qualität wird durch strenge 574 eine nachvollziehbare und überzeugende Alternative für die Reputationsbildung.[55] Qualität wird durch strenge
656 Anforderungen und transparente Arbeitsschritte gesichert, nicht durch Namen oder 575 Anforderungen und transparente Arbeitsschritte gesichert, nicht durch Namen oder
657 Alter von Verlagen und Zeitschriften. Speziell open participation und open 576 Alter. Speziell open participation und open
658 report exemplifizieren zentrale geisteswissenschaftliche Ideale der Qualität. 577 report exemplifizieren zentrale geisteswissenschaftliche Ideale der Qualität.
659 578 [34]Folgt daraus, dass offene Verfahren in jedem Fall und in Bezug auf jedes Merkmal
660 [38]Folgt daraus, dass offene Verfahren in jedem Fall und in Bezug auf jedes Merkmal
661 geschlossenen Verfahren vorzuziehen sind? Nein. Insbesondere für Reviewende kann die 579 geschlossenen Verfahren vorzuziehen sind? Nein. Insbesondere für Reviewende kann die
678 596
679
680 Fußnoten 597 Fußnoten
683 [1] 600 [1]
684
685 Ich danke Dorothee Graf, Lisa Klaffki, Stefan Reining und Timo 601 Ich danke Dorothee Graf, Lisa Klaffki, Stefan Reining und Timo
688 604
689
690 [2] 605 [2]
691 606 Schütz 1971, Teil I, Kap. IV, S. 41–43.
692 Suber 2019.
693
694 607
695 [3] 608 [3]
696
697 Vgl.
698 Suber 2019.
699
700
701 [4]
702
703 Schütz 1971, Teil I, Kap. IV, S. 41–43.
704
705
706 [5]
707
708 Fitzpatrick 609 Fitzpatrick
713 614
615 [4]
616 Knorr-Cetina 1981; Knorr-Cetina 1999.
617
618 [5]
619 Bloor 1976; Barnes / Bloor 1982.
714 620
715 [6] 621 [6]
716
717 Ein Beispiel für einen solchen Sprung findet sich
718 in der gemeinsamen Entwicklung, Kommentierung, und im Austausch von Arbeiten
719 auf digitalen Plattformen. Zur Zeit stechen im geisteswissenschaftlichen
720 Bereich leider die kommerziellen Angebote von academia.edu und researchgate.com hervor, vgl. ResearchGate 2022 und
721 Academia 2022.
722
723
724 [7]
725
726 Knorr-Cetina 1981; Knorr-Cetina 1999.
727
728
729 [8]
730
731 Bloor 1976; Barnes / Bloor 1982.
732
733
734 [9]
735
736 Collins 622 Collins
738 624
739 625 [7]
740 [10]
741
742 Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in 626 Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in
744 628
745 629 [8]
746 [11]
747
748 Graf / Fadeeva 630 Graf / Fadeeva
750 632
751 633 [9]
752 [12]
753
754 Fitzpatrick / Santo 2012; Kleineberg / Kaden 2017. 634 Fitzpatrick / Santo 2012; Kleineberg / Kaden 2017.
755 635
756 636 [10]
757 [13]
758
759 Als graue Literatur gelten solche
760 Texte, die nicht im traditionellen Sinne veröffentlicht wurden, also weder
761 selbständig als Buch noch unselbständig als Beitrag in einem Sammelwerk im
762 weitesten Sinne oder einem Periodikum erschienen sind. Berichte, Vorversionen
763 später verändert veröffentlichter Arbeiten, Forschungsdaten, häufig auch
764 Korrespondenz oder solche Texte, die aus unterschiedlichen Gründen nicht
765 veröffentlicht wurden, werden als graue Literatur bezeichnet. Mit der
766 Digitalisierung des wissenschaftlichen Publizierens wird diese Bezeichnung
767 zunehmend unbefriedigend. Die Veröffentlichung durch einen Verlag bzw. eine
768 Zeitschrift, das zwischen einer Publikation und grauer Literatur unterscheidet,
769 wird zunehmend durch die digitale Möglichkeit der Veröffentlichung ergänzt
770 oder ersetzt.
771
772
773 [14]
774
775
776 Siehe auch Science Media Center (Hg.) 2018 und Helmholtz 2022 (Hg.).
777
778
779
780 [15]
781
782 Auf diesen Punkt 637 Auf diesen Punkt
784 639
785 640 [11]
786 [16]
787
788 Z. B. Fadeeva 641 Z. B. Fadeeva
790 643
791 644 [12]
792 [17]
793
794 Batagelj et al. 2017; 645 Batagelj et al. 2017;
797 648
798 649 [13]
799 [18]
800
801 Biagioli 2002; Hirschi 2018. 650 Biagioli 2002; Hirschi 2018.
802 651
803 652 [14]
804 [19]
805
806 Z. B. Merton 1973. 653 Z. B. Merton 1973.
807 654
808 655 [15]
809 [20]
810
811 Z. B. im Sinne der DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher 656 Z. B. im Sinne der DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher
813 658
814 659 [16]
815 [21]
816
817 Als Peer gilt jemand mit 660 Als Peer gilt jemand mit
819 662
820 663 [17]
821 [22]
822
823 In manchen Fällen werden die Reviews an Autor*innen als Hinweise 664 In manchen Fällen werden die Reviews an Autor*innen als Hinweise
826 667
827 668 [18]
828 [23]
829
830 Ross-Hellauer 2017. 669 Ross-Hellauer 2017.
831 670
832 671 [19]
833 [24]
834
835 Ross-Hellauer 2017, Abb. 3. Der überwiegende Teil der begutachteten Arbeiten besteht 672 Ross-Hellauer 2017, Abb. 3. Der überwiegende Teil der begutachteten Arbeiten besteht
837 674
838 675 [20]
839 [25]
840
841 Ross-Hellauer 2017, S. 8–11. 676 Ross-Hellauer 2017, S. 8–11.
842 677
843 678 [21]
844 [26]
845
846 Diese Form hat Ähnlichkeit 679 Diese Form hat Ähnlichkeit
848 681
849 682 [22]
850 [27]
851
852 Ross-Hellauer 2017, Abb. 6 683 Ross-Hellauer 2017, Abb. 6
853 684
854 [28] 685 [23]
855
856 Ross-Hellauer 2017, S. 15. 686 Ross-Hellauer 2017, S. 15.
857 687
858 688 [24]
859 [29]
860
861 Ross-Hellauer 2017, S. 15. 689 Ross-Hellauer 2017, S. 15.
862 690
863 691 [25]
864 [30]
865
866 Obwohl die Formate double und triple blind gerade dieser Asymmetrie 692 Obwohl die Formate double und triple blind gerade dieser Asymmetrie
872 698
873 699 [26]
874 [31]
875
876 Fitzpatrick 2010; Hirschauer 2015, 700 Fitzpatrick 2010; Hirschauer 2015,
878 702
879 703 [27]
880 [32]
881
882 Ross-Hellauer 2017, S. 4f. 704 Ross-Hellauer 2017, S. 4f.
883 705
884 706 [28]
885 [33]
886
887 Ross-Hellauer 2017, S. 13f. 707 Ross-Hellauer 2017, S. 13f.
888 708
889 709 [29]
890 [34]
891
892 STEM steht für die
893 englische Bezeichnung der Disziplinen sciences, technology, engeneering und mathematics.
894
895
896 [35]
897
898 Z. B. Hypothesis 2022
899
900 [36]
901
902 Ross-Hellauer 2017. 710 Ross-Hellauer 2017.
903 711
904 712 [30]
905 [37]
906
907 Fitzpatrick / Santo 2012, S. 3. 713 Fitzpatrick / Santo 2012, S. 3.
908 714
909 715 [31]
910 [38]
911
912 Gleiches gilt für andere Bereiche 716 Gleiches gilt für andere Bereiche
919 723
920 724 [32]
921 [39]
922
923 Denkbar wäre auch, dass Kommentare und komplette Reviews nicht publiziert, sondern 725 Denkbar wäre auch, dass Kommentare und komplette Reviews nicht publiziert, sondern
926 728
927 729 [33]
928 [40]
929
930 AG Digitales Publizieren 2021. 730 AG Digitales Publizieren 2021.
931 731
932 732 [34]
933 [41]
934
935 Burghardt et al. 2021 733 Burghardt et al. 2021
936 734
937 [42] 735 [35]
938
939 736
942 739
943 740 [36]
944 [43]
945
946 Vgl. Beißwengers Darstellung der Geisteswissenschaft(en) als 741 Vgl. Beißwengers Darstellung der Geisteswissenschaft(en) als
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992 Open participation steht der 775 Open participation steht der
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999 Was natürlich nicht heißt, dass Print dadurch ersetzt oder obsolet wird. 780 Was natürlich nicht heißt, dass Print dadurch ersetzt oder obsolet wird.
1000 781
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1003 Als Beispiele 783 Als Beispiele
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1010 Ein großer Vorteil 788 Ein großer Vorteil
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1022 Vgl. die Kritik von 798 Vgl. die Kritik von
1024 800
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1028 Münker 2009. 802 Münker 2009.
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1040 Sahle 2010.
1041
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1043 [57]
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1045 Shapin 1975; 809 Shapin 1975;
1048 812
1049 813 [50]
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1054 816
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1058 Loenhoff / Schmitz 2012. 818 Loenhoff / Schmitz 2012.
1059 819
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1063 Fitzpatrick 2011. 821 Fitzpatrick 2011.
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1068 Deville et al. 2019. 824 Deville et al. 2019.
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1079 Als positives Beispiel dient das Verfahren der Open Book 831 Als positives Beispiel dient das Verfahren der Open Book
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1136 Barbara Budrich GmbH. Blogbeitrag vom 30.03.2021. [online]
1137 Yuliya Fadeeva: Open-Access-Monografien: ›Alles Open – Chance oder Risiko?‹
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