Versionen vergleichen von : Sonifikation. Vermittlungsansätze zwischen Klang und Information

AltNeu
7 7
8 DOI: 10.17175/2018_002_v2 8 DOI: http://dx.doi.org/10.17175/2018_002
9 Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 1019443529 9 Nachweis im OPAC der Herzog August Bibliothek: 1019443529
10 Erstveröffentlichung: 03.08.2018 10 Erstveröffentlichung: 03.08.2018
11 Version 2.0: 18.06.2025 11
12 Lizenz: CC BY-SA 4.0, sofern nicht anders angegeben. 12 Lizenz: Sofern nicht anders angegeben
13 13
14 14
15 Letzte Überprüfung aller Verweise: 15.05.2025 15 Medienlizenzen: Medienrechte liegen bei den Autoren
16 GND-Verschlagwortung: Sonifikation | Multimodalität | Methodik 16
17 Empfohlene Zitierweise: Torsten Roeder: Sonifikation. Vermittlungsansätze zwischen Klang und Information. In: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 3 (2018). 03.08.2018. Version 2.0 vom 18.06.2025. HTML / XML / PDF. DOI: 10.17175/2018_002_v2 17 Letzte Überprüfung aller Verweise: 03.08.2018
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19 GND-Verschlagwortung: Sonifikation | Multimodalität | Methodik |
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21 Empfohlene Zitierweise: Torsten Roeder: Sonifikation. Vermittlungsansätze zwischen Klang und Information. In: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften. Wolfenbüttel 2018. text/html Format. DOI: http://dx.doi.org/10.17175/2018_002
18 22
23 Abstract 27 Abstract
24
25 Sonifikation ist die Transformation von Daten in Klänge. In den 28 Sonifikation ist die Transformation von Daten in Klänge. In den
33 wie aus eigenen Daten Sonifikationen erstellt werden können. 36 wie aus eigenen Daten Sonifikationen erstellt werden können.
37
34 38
48 52
49 Version 2.0 (18.06.2025)
50 Ergänzungen gemäß Gutachten v. a. in Abs. 1.3, 2.1 und 3.4. Sechs Bibliografieeinträge
51 hinzugefügt. TEI-Codierung aktualisiert. Mehrere nicht mehr funktionierende Links
52 ersetzt.
53
54
55 1. Positionsbestimmung 53 1. Positionsbestimmung
58 1.3 Qualitäten des Gehörs 56 1.3 Qualitäten des Gehörs
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60
61 2. Methodische Ansatzpunkte 57 2. Methodische Ansatzpunkte
67 2.3.3 Wissenschaftsvermittlung 63 2.3.3 Wissenschaftsvermittlung
68
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70 3. Sonifikation in der Praxis 64 3. Sonifikation in der Praxis
74 3.4 Try it at home! 68 3.4 Try it at home!
75
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77 4. Fazit 69 4. Fazit
81 73
82 1. Positionsbestimmung 1.1 Klang und Information 74
83 [1]Dieser Aufsatz widmet sich dem rätselhaften Verhältnis zwischen Klang und 75 1. Positionsbestimmung
76
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78 1.1 Klang und Information
79
80 Dieser Aufsatz widmet sich dem rätselhaften Verhältnis zwischen Klang und
84 Information. Rätselhaft deshalb, weil zunächst keine offensichtliche Relation 81 Information. Rätselhaft deshalb, weil zunächst keine offensichtliche Relation
105 ist. 102 ist.
103
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105
106 1.2 Eine Analogie: Visualisierungen 106 1.2 Eine Analogie: Visualisierungen
107 [2]Alternative Abbildungsverfahren von Informationen, insbesondere unter dem Schlagwort 107
108 Alternative Abbildungsverfahren von Informationen, insbesondere unter dem Schlagwort
108 »Visualisierungen«, sind in den digitalen Geisteswissenschaften derzeit en vogue. Es gilt, neue Abbildungsverfahren zu erproben, die 109 »Visualisierungen«, sind in den digitalen Geisteswissenschaften derzeit en vogue. Es gilt, neue Abbildungsverfahren zu erproben, die
121 zutage. 122 zutage.
122 [3]Die Erzeugnisse dieser kreativen Datenverarbeitung sind vielfältig und die 123
124 Die Erzeugnisse dieser kreativen Datenverarbeitung sind vielfältig und die
123 Algorithmen ihrer Generierung lediglich durch die menschliche Vorstellungskraft 125 Algorithmen ihrer Generierung lediglich durch die menschliche Vorstellungskraft
126 Lupi und Stefanie Posavec zeigt: Die Autorinnen verarbeiteten alltägliche Erfahrungen 128 Lupi und Stefanie Posavec zeigt: Die Autorinnen verarbeiteten alltägliche Erfahrungen
127 in handgezeichneten, narrativen Diagrammen.[1] Der Erkenntniswert dieser Abbildungen ist vielfach noch auszuloten, 129 in handgezeichneten, narrativen Diagrammen.[1] Der Erkenntniswert dieser Abbildungen ist vielfach noch auszuloten,
128 da das ›Lesen‹ in solchen Grafiken bislang nur ansatzweise kultiviert ist. Doch sind 130 da das ›Lesen‹ in solchen Grafiken bislang nur ansatzweise kultiviert ist. Doch sind
133 erfahrbar zu machen. 135 erfahrbar zu machen.
134 [4]Anknüpfend an die einleitenden Überlegungen zum Verhältnis zwischen Klang und 136
135 Information stellt sich die Frage, ob es denkbar ist, das Prinzip der 137 Anknüpfend an die einleitenden Überlegungen zum Verhältnis zwischen Klang und
136 Visualisierung – also aus Information erfahrbare Bilder zu generieren – in den akustischen 138 Information stellt sich die Frage, ob es denkbar ist, das Prinzip der Visualisierung
137 Bereich zu übertragen. Das hieße, aus Informationen erfahrbare Klänge zu 139 – das heißt: aus Information erfahrbare Bilder zu generieren – in den akustischen
138 erzeugen. Derartige ›Sonifikationen‹ wären dann, analog zu 140 Bereich zu übertragen. Das hieße, aus Informationen erfahrbare Klänge zu erzeugen.
139 Visualisierungen, mögliche Darstellungsformen von Information, die nach 141 Derartige ›Sonifikationen‹ wären dann, analog zu Visualisierungen, mögliche
140 vorher bestimmten Regeln chiffriert und entsprechend auch dechiffrierbar 142 Darstellungsformen von Information, die nach vorher bestimmten Regeln chiffriert und
141 sind. Der vorliegende Beitrag erkundet dieses Thema aus der Sicht der 143 entsprechend auch dechiffrierbar sind. Der vorliegende Beitrag erkundet dieses Thema
142 digitalen Geisteswissenschaften und möchte dessen Potenziale sichtbar 144 aus der Sicht der digitalen Geisteswissenschaften und möchte dessen Potenziale
143 machen, um einen Impuls für die Erprobung dieses alternativen Verfahrens 145 sichtbar machen, um einen Impuls für die Erprobung dieses alternativen Verfahrens
144 zu geben und endlich auch die Möglichkeiten des Hörsinns für die 146 zu
145 Datenexploration auszuschöpfen. 147 geben und endlich auch die Möglichkeiten des Hörsinns für die Datenexploration
146 [5]Seit einigen Jahren wird in den Naturwissenschaften bereits ein alternativer Ansatz 148 auszuschöpfen.
147 verfolgt, der Informationen nicht grafisch, sondern akustisch umsetzt. 149
148 Dieses Verfahren nennt sich ›Sonifikation‹. Dabei geht man davon aus, 150 Seit einigen Jahren wird in den Naturwissenschaften bereits ein alternativer Ansatz
149 dass »der Hörsinn in vielen Fällen ein hohes Potenzial besitzt, 151 verfolgt, der Informationen nicht grafisch, sondern akustisch umsetzt. Dieses
150 zum Sehsinn komplementäre Informationen auf einfache Weise zu 152 Verfahren nennt sich ›Sonifikation‹. Dabei geht man davon aus, dass »der Hörsinn in
151 vermitteln«.‍[2] Dieses Zitat weist zum einen auf die 153 vielen Fällen ein hohes Potenzial besitzt, zum Sehsinn komplementäre Informationen
152 Chancen hin, die in der gegenseitigen Ergänzung verschiedener Verfahren 154 auf einfache Weise zu vermitteln«.[2] Dieses Zitat weist zum einen auf die
153 liegen und deutet zum anderen an, dass die Möglichkeiten der 155 Chancen hin, die in der gegenseitigen Ergänzung verschiedener Verfahren liegen und
154 Sonifikation noch längst nicht ausgelotet sind.‍[3] Deshalb eröffnet die 156 deutet zum anderen an, dass die Möglichkeiten der Sonifikation noch längst nicht
155 Erkundung von Sonifikationsverfahren die Möglichkeit, der Dominanz der 157 ausgelotet sind.[3]
156 Visualisierungen eine Alternative gegenüber zu stellen und den Weg für eine weitere 158 Deshalb eröffnet die Erkundung von Sonifikationsverfahren die Möglichkeit, der
157 methodische Diversifizierung zu 159 Dominanz der Visualisierungen eine Alternative an die Seite zu stellen und den Weg
158 beschreiten. 160 für eine weitere methodische Diversifizierung zu beschreiten.
161
162
163
159 1.3 Qualitäten des Gehörs 164 1.3 Qualitäten des Gehörs
160 [6]Vergleicht man die Qualitäten der Wahrnehmungskanäle, wird schnell deutlich, dass 165
166 Vergleicht man die Qualitäten der Wahrnehmungskanäle, wird schnell deutlich, dass
161 die 167 die
162 menschliche Wahrnehmung allgemein durch den Sehsinn dominiert wird.‍[4] Als ›wahr‹ gilt vorrangig, was man ›mit eigenen 168 menschliche Wahrnehmung allgemein durch den Sehsinn dominiert wird.[4]
163 Augen‹ sieht: das geschriebene Wort, eine Zeichnung, eine Fotografie. 169 Als ›wahr‹ gilt vorrangig, was man ›mit eigenen Augen‹ sieht: das geschriebene Wort,
164 Zwar dient der Hörsinn nicht minder dem Erkenntnisgewinn, wird in dieser 170 eine Zeichnung, eine Fotografie. Zwar dient der Hörsinn nicht minder dem
165 Hinsicht aber häufig geringer eingeschätzt.‍[5] Das gesprochene Wort ist flüchtiger, unverbindlicher als 171 Erkenntnisgewinn, wird in dieser Hinsicht aber häufig geringer eingeschätzt.[5] Das gesprochene Wort ist flüchtiger, unverbindlicher als das
166 das Schwarz auf Weiß geschriebene, verbürgte Wort. Zudem: Beim Hören von 172 Schwarz auf Weiß geschriebene, verbürgte Wort. Zudem: Beim Hören von Klängen sind
167 Klängen sind emotionale Kanäle stärker beteiligt, weshalb es als stark 173 emotionale Kanäle stärker beteiligt, weshalb es als stark subjektiv geprägt und
168 subjektiv geprägt und weniger erkenntnismächtig angesehen wird.‍[6] Transitorität und 174 weniger erkenntnismächtig angesehen wird.[6] Transitorität und Subjektivität prägen landläufig den Charakter
169 Subjektivität prägen landläufig den Charakter des 175 des Hörens.
170 Hörens; so bestätigte eine Studie 176
171 des University College London, dass auditive Medien wie Hörbücher 177 Ein analytisches Hören, das Klangstrukturen identifizieren und diskriminieren kann,
172 deutlich stärkere emotionale und physiologische Reaktionen hervorrufen 178 ist erlernbar, nach der gängigen Auffassung jedoch ausgebildeten Musikern oder
173 als entsprechende Videos (Richardson et al. 2018). In dieser dichteren 179 Sounddesignern und somit nur einer bestimmten Gruppe vorbehalten (die dem Anschein
174 neuronalen Verschaltung kann durchaus ein vielleicht zu selten in 180 nach sonderbegabt, aber vor allem gut trainiert ist). Dass akustische
175 wissenschaftlichen Kontexten genutzter Vorteil 181 Herangehensweisen im Bereich der wissenschaftlichen Informationsvermittlung deshalb
176 liegen. 182 keine Alternative gegenüber visuellen Methoden darstellen könnten, gilt es zu
177 [7]Ein analytisches Hören, das Klangstrukturen identifizieren und diskriminieren kann, 183 hinterfragen. Denn analytisches Hören ist grundsätzlich von jeder Person mit intaktem
178 ist erlernbar, dem Anschein nach jedoch ausgebildeten Musikern oder Sounddesignern 184 Gehör erlernbar und nicht nur ›Wunderkindern‹ vorbehalten. In der Tat ist das
179 und somit nur einer 185 menschliche Gehör dem Sehsinn in einigen Punkten voraus: Es kann eine Vielzahl an
180 bestimmten Gruppe vorbehalten (die dem Anschein nach sonderbegabt, aber 186 Parametern wie Tonhöhe, Lautstärke, Zeitproportionen, Klangqualität, Richtung und
181 vor allem gut trainiert ist). Dass akustische Herangehensweisen im 187 Entfernung von Schallquellen etc. gleichzeitig unterscheiden. Die Übertragung auf
182 Bereich der wissenschaftlichen Informationsvermittlung deshalb keine 188 die
183 Alternative gegenüber visuellen Methoden darstellen könnten, gilt es zu 189 analytische Ebene erfordert lediglich etwas Übung. Darüber hinaus besitzt das Gehör
184 hinterfragen. Denn analytisches Hören ist grundsätzlich von jeder Person 190 die besondere Qualität, mehrere simultane Prozesse, beispielsweise verschiedene
185 mit intaktem Gehör erlernbar und nicht nur ›Wunderkindern‹ vorbehalten. 191 Stimmen, wahrzunehmen.
186 In der Tat ist das menschliche Gehör dem Sehsinn ebenbürtig 192
187 oder in einigen Aspekten sogar voraus: Es kann eine Vielzahl an Parametern wie 193 Das Gehör ist ein feingranularer Sinn auf allen Ebenen. Bereits geringfügige und
188 Tonhöhe, Lautstärke, Zeitproportionen, Klangqualität, Richtung und
189 Entfernung von Schallquellen, auch verdeckten und nicht sichtbaren, gleichzeitig
190 unterscheiden, und dies bei einer deutlich höhreren zeitlichen Auflösung. Die Übertragung
191 auf die analytische Ebene
192 erfordert lediglich etwas Übung. Darüber hinaus besitzt das Gehör die
193 besondere Qualität, mehrere simultane Prozesse, beispielsweise
194 verschiedene Stimmen, nicht nur wahrzunehmen und zu unterscheiden, sondern auch selektiv
195 zu filtern (der sogenannte
196 »Cocktailparty-Effekt«).
197 [8]Das Gehör ist ein feingranularer Sinn auf allen Ebenen. Bereits geringfügige und
198 insbesondere kurz aufeinanderfolgende Veränderungen eines Parameters kann es 194 insbesondere kurz aufeinanderfolgende Veränderungen eines Parameters kann es
199 unmittelbar wahrnehmen, während beim Sehsinn mit einer biochemisch bedingten Latenz 195 unmittelbar wahrnehmen, während beim Sehsinn mit einer biochemisch bedingten Latenz
200 zu rechnen ist.[7] Auch fließende Veränderungen – vom Auge häufig nicht wahrgenommen – 196 zu rechnen ist.[7] Auch fließende Veränderungen – vom Auge häufig nicht wahrgenommen –
201 erzeugen im Gehör eine unmittelbare Signalwirkung. Im Alltag sind deshalb zahlreiche 197 erzeugen im Gehör eine unmittelbare Signalwirkung. Im Alltag sind deshalb zahlreiche
206 202
207 2. Methodische Ansatzpunkte 2.1 Definition 203
208 [9]Die von der International Community for Auditory 204
205
206 2. Methodische Ansatzpunkte
207
208
209 2.1 Definition
210
211 Die von der International Community for Auditory
209 Display (ICAD) herausgegebene Definition der Sonifikation lautet: 212 Display (ICAD) herausgegebene Definition der Sonifikation lautet:
210 [10]»Sonification [is the] use of nonspeech audio to convey information; more 213
214 »Sonification [is the] use of nonspeech audio to convey information; more
211 specifically sonification is the transformation of data relations into perceived 215 specifically sonification is the transformation of data relations into perceived
212 relations in an acoustic signal for the purposes of facilitating communication or 216 relations in an acoustic signal for the purposes of facilitating communication or
213 interpretation.«[8] 217 interpretation.«[8]
214 [11]Diese Definition betont die kommunikativen Eigenschaften, die Sonifikation trotz des 218 Diese Definition betont die kommunikativen Eigenschaften, die Sonifikation trotz des
215 Verzichts auf Sprache innewohnen. Die folgende Definition aus dem Sonification 219 Verzichts auf Sprache innewohnen. Die folgende Definition aus dem Sonification
217 Informationen und zielt damit auf die wissenschaftliche Nutzbarkeit: 221 Informationen und zielt damit auf die wissenschaftliche Nutzbarkeit:
218 [12]»Sonification is the data-dependent generation of sound, if the transformation is 222
223 »Sonification is the data-dependent generation of sound, if the transformation is
219 systematic, objective and reproducible, so that it can be used as scientific 224 systematic, objective and reproducible, so that it can be used as scientific
220 method.«‍[9] 225 method.«[9]
221 [13]Sonifikationsverfahren werden innerhalb des Technologiezweigs »Auditory 226 Sonifikationsverfahren werden innerhalb des Technologiezweigs »Auditory Display« seit
222 Display« seit den 1990ern erprobt‍[10] und haben das experimentelle Stadium 227 den 1990ern erprobt[10] und haben
223 längst hinter sich gelassen. 228 das experimentelle Stadium längst hinter sich gelassen.
229
230
231
224 2.2 Verbreitung 232 2.2 Verbreitung
225 [14]Die bisher entwickelten Sonifikationen werden bereits zu diversen Zwecken 233
226 eingesetzt,‍[11] darunter 234 Die bisher entwickelten Sonifikationen werden bereits zu diversen Zwecken
227 zur Auswertung von sehr großen Datenmengen (Big Data) oder komplexen Strukturen.‍[12] Dabei fällt auf, dass 235 eingesetzt,[11] darunter
236 zur Auswertung von sehr großen Datenmengen (Big Data) oder komplexen Strukturen.[12] Dabei fällt auf, dass
228 Sonifikation unter anderem in Physik, Meteorologie und Medizin (darunter auch 237 Sonifikation unter anderem in Physik, Meteorologie und Medizin (darunter auch
229 Blindenleitsysteme) bereits auf fortgeschrittenem Niveau angewendet wird,[13] während die Methode in den Geisteswissenschaften 238 Blindenleitsysteme) bereits auf fortgeschrittenem Niveau angewendet wird,[13] während die Methode in den Geisteswissenschaften
230 in der Breite so gut wie gar nicht repräsentiert ist: Die internationale Tagung Digital Humanities 2017 verzeichnete 239 in der Breite so gut wie gar nicht repräsentiert ist: Die internationale Tagung Digital Humanities 2017 verzeichnete
231 lediglich einen einzigen Beitrag, der auditive Elemente als Analysemethode 240 lediglich einen einzigen Beitrag, der auditive Elemente als Analysemethode
232 einsetzte.[14] Iain Emsley 241 einsetzte.[14] Iain Emsley
233 unternahm als einer der ersten den Versuch, Sonifikation im Bereich der Digital 242 unternahm als einer der ersten den Versuch, Sonifikation im Bereich der Digital
234 Humanities als Komplement zu Visualisierungen anzuwenden.[15] Emsley und De Roure stellten in einem Aufsatz für das 243 Humanities als Komplement zu Visualisierungen anzuwenden.[15] Emsley und De Roure stellten in einem Aufsatz für das
235 TEI Journal ein 244 TEI Journal ein
236 Verfahren zur Analyse von Shakespeares Hamlet vor.[16] Außerdem entstanden 245 Verfahren zur Analyse von Shakespeares Hamlet vor.[16] Außerdem entstanden
237 einige Sonifikationen im größeren Umfeld der Digital Humanities: Zu nennen sind Listen to Wikipedia[17] sowie Klang der Sterne und Sound of Sails (beide entstanden im 246 einige Sonifikationen im größeren Umfeld der Digital Humanities: Zu nennen sind Listen to Wikipedia[17] sowie Klang der Sterne und Sound of Sails (beide entstanden im
238 Rahmen von Coding da 247 Rahmen von Coding da
239 Vinci 2016).[18] In der Summe bilden diese vereinzelten Sonifikationen immerhin 248 Vinci 2016).[18] In der Summe bilden diese vereinzelten Sonifikationen immerhin
240 einen kleinen Pool an Referenzen oder Ansatzpunkten für zukünftige Projekte. 249 einen kleinen Pool an Referenzen oder Ansatzpunkten für zukünftige Projekte.
250
251
252
241 2.3 Funktionen 253 2.3 Funktionen
242 [15]Im Folgenden werden drei Bereiche erörtert, in denen Sonifikation besondere Stärken 254
255 Im Folgenden werden drei Bereiche erörtert, in denen Sonifikation besondere Stärken
243 aufweist: Komplementarität, Höranalyse und Wissenschaftsvermittlung. 256 aufweist: Komplementarität, Höranalyse und Wissenschaftsvermittlung.
257
258
259
244 2.3.1 Komplementarität 260 2.3.1 Komplementarität
245 [16]Der Kultursoziologe Gerhard Schmied wies darauf hin, dass das Hören der wichtigste 261
246 Ergänzungssinn zum Sehen ist.‍[19] 262 Der Kultursoziologe Gerhard Schmied wies darauf hin, dass das Hören der wichtigste
263 Ergänzungssinn zum Sehen ist.[19]
247 Häufig entsteht erst durch die Kombination von Wahrnehmungskanälen, die sehr 264 Häufig entsteht erst durch die Kombination von Wahrnehmungskanälen, die sehr
248 unterschiedliche Funktionen erfüllen, eine sinnvolle Interpretation.[20] Dies deutet auf das 265 unterschiedliche Funktionen erfüllen, eine sinnvolle Interpretation.[20] Dies deutet auf das
249 große Potenzial von Sonifikationen hin: Sie können Visualisierungen verstärken oder 266 große Potenzial von Sonifikationen hin: Sie können Visualisierungen verstärken oder
251 Wissenschaftsvermittlung bereits zum Einsatz: »Wenn wir mehr ›Eingangskanäle‹ 268 Wissenschaftsvermittlung bereits zum Einsatz: »Wenn wir mehr ›Eingangskanäle‹
252 benutzen, erhöhen wir den Wirkungsgrad, mit dem wir Lerninhalte vermitteln.«[21] Außerdem erfordern komplexe 269 benutzen, erhöhen wir den Wirkungsgrad, mit dem wir Lerninhalte vermitteln.«[21] Außerdem erfordern komplexe
253 Daten, wie sie in den digitalen Geisteswissenschaften oft vorliegen, eine angemessen 270 Daten, wie sie in den digitalen Geisteswissenschaften oft vorliegen, eine angemessen
256 Dichte an Information simultan dargestellt werden. 273 Dichte an Information simultan dargestellt werden.
257 [17]In der Komplementarität der Wahrnehmungskanäle liegt außerdem der Vorteil, dass 274
275 In der Komplementarität der Wahrnehmungskanäle liegt außerdem der Vorteil, dass
258 visuelle und auditive Elemente nicht zwingend dieselben Prozesse abbilden müssen. 276 visuelle und auditive Elemente nicht zwingend dieselben Prozesse abbilden müssen.
266 er sonst nur über Visualisierungen gegeben ist. In der Sonification for Blind Users werden Stereo-Effekte für die Umsetzung 284 er sonst nur über Visualisierungen gegeben ist. In der Sonification for Blind Users werden Stereo-Effekte für die Umsetzung
267 der geographischen Dimension genutzt.[22] Interaktion ist somit aus sehr unterschiedlichen 285 der geographischen Dimension genutzt.[22] Interaktion ist somit aus sehr unterschiedlichen
268 Gründen ein wichtiger Aspekt der Sonifikation. 286 Gründen ein wichtiger Aspekt der Sonifikation.
287
288
289
269 2.3.2 Höranalyse 290 2.3.2 Höranalyse
270 [18]Höranalytische Vorgänge laufen weitgehend unbewusst ab. Um das Potenzial von 291
292 Höranalytische Vorgänge laufen weitgehend unbewusst ab. Um das Potenzial von
271 Sonifikationen auszuschöpfen, gilt es zunächst, ein bewussteres analytisches Hören 293 Sonifikationen auszuschöpfen, gilt es zunächst, ein bewussteres analytisches Hören
273 entwickeln: »By engaging with the data in a process of analytic listening, patterns 295 entwickeln: »By engaging with the data in a process of analytic listening, patterns
274 may emerge which are otherwise undetectable.«[23] Bereits Gottfried Wilhelm Leibniz konstatierte in seinem viel 296 may emerge which are otherwise undetectable.«[23] Bereits Gottfried Wilhelm Leibniz konstatierte in seinem viel
275 zitierten Ausspruch, dass Musik »die verborgene Rechenkunst des seines Zählens 297 zitierten Ausspruch, dass Musik »die verborgene Rechenkunst des seines Zählens
276 unbewussten Geistes«[24] sei. Und tatsächlich beruht der 298 unbewussten Geistes«[24]sei. Und tatsächlich beruht der
277 wissenschaftliche Erfolg von Sonifikationen häufig auf zufällig entdeckten 299 wissenschaftliche Erfolg von Sonifikationen häufig auf zufällig entdeckten
279 ein 301 ein
280 bislang nicht berücksichtigtes Phänomen lenkten,[25] wie es beispielsweise Robert Alexander bei der Analyse von 302 bislang nicht berücksichtigtes Phänomen lenkten,[25] wie es beispielsweise Robert Alexander bei der Analyse von
281 Sonnenstürmen widerfuhr (mehr dazu im Abschnitt 3.2).[26] Hier 303 Sonnenstürmen widerfuhr (mehr dazu im Abschnitt 3.2).[26] Hier
282 tut sich möglicherweise eine Parallele zur Metapher des »Information Flaneur« auf, 304 tut sich möglicherweise eine Parallele zur Metapher des »Information Flaneur« auf,
283 der beim Wandern durch Datenlandschaften auf interessante Phänomene stößt.[27] 305 der beim Wandern durch Datenlandschaften auf interessante Phänomene stößt.[27]
284 [19]Potenzial ist deshalb auch in ›autonomen‹ Sonifikationen zu sehen, die nicht nur als 306 Potenzial ist deshalb auch in ›autonomen‹ Sonifikationen zu sehen, die nicht nur als
285 Komplement einer visuellen Schnittstelle fungieren können, sondern auch als davon 307 Komplement einer visuellen Schnittstelle fungieren können, sondern auch als davon
297 eine klingende Repräsentation zu erzeugen, die vom Gehör dann zunächst rein akustisch 319 eine klingende Repräsentation zu erzeugen, die vom Gehör dann zunächst rein akustisch
298 – das heißt hier: ohne vordefinierte Begrifflichkeiten – analysiert werden kann. 320 – das heißt hier ohne vordefinierte Begrifflichkeiten – analysiert werden kann.
321
322
323
299 2.3.3 Wissenschaftsvermittlung 324 2.3.3 Wissenschaftsvermittlung
300 [20]Sonifikationen bergen laut Brad Rassler eine große Chance für die 325
301 Wissenschaftsvermittlung: »When the numbers become a soundscape, 326 Sonifikationen bergen laut Brad Rassler eine große Chance für die
302 researchers can hear information that has escaped their eyes, and 327 Wissenschaftsvermittlung: »When the numbers become a soundscape, researchers can hear
303 the music’s disposition can reveal the meaning of complex systems to 328 information that has escaped their eyes, and the music’s disposition can reveal the
304 nonscientists, often in a single sitting.«‍[28] In der Tat steckt darin eine weitere Stärke 329 meaning of complex systems to nonscientists, often in a single sitting.«[28] In der Tat steckt darin eine weitere Stärke
305 von Sonifikationen: Sie können Prozesse und Ereignisse, die mit dem 330 von Sonifikationen: Sie können Prozesse und Ereignisse, die mit den menschlichen
306 Auge nicht wahrnehmbar sind, erfahrbar und dadurch zugänglich machen. Dies zielt weniger 331 Sinnesorganen nicht wahrnehmbar sind, für Laien erfahrbar und dadurch zugänglich
307 auf die Analyse von 332 machen. Dies zielt weniger auf die Analyse von Daten als vielmehr auf den Einsatz
308 Daten als vielmehr auf den Einsatz von Sonfikationen für die mediale 333 von
309 Präsentation. 334 Sonfikationen für die mediale Präsentation.
310 [21]Dies führt zum epistemologischen Aspekt der Sonifikation: Was müssen Sonifikationen 335
336 Dies führt zum epistemologischen Aspekt der Sonifikation: Was müssen Sonifikationen
311 leisten, um als »objektiv« gelten zu können? Grundsätzlich ist eine objektive 337 leisten, um als »objektiv« gelten zu können? Grundsätzlich ist eine objektive
317 An dieser Stelle interferieren häufig die ästhetischen Erwartungen des Nutzers. 343 An dieser Stelle interferieren häufig die ästhetischen Erwartungen des Nutzers.
318 [22]In der Tat besitzen Sonifikationen aufgrund ihrer Nähe zur Musik einen besonderen 344
345 In der Tat besitzen Sonifikationen aufgrund ihrer Nähe zur Musik einen besonderen
319 Hang dazu, in einer nicht näher festgelegten Art und Weise ästhetisch oder zumindest 346 Hang dazu, in einer nicht näher festgelegten Art und Weise ästhetisch oder zumindest
323 Diversität hin: 350 Diversität hin:
324 [23]»While some sonifications lull the listeners with the sound of orchestral music, 351
352 »While some sonifications lull the listeners with the sound of orchestral music,
325 others might prompt them to dance to a techno beat, while yet others stay clear of 353 others might prompt them to dance to a techno beat, while yet others stay clear of
326 any musical connotation and instead rely on abstract clicks reminiscent of a Geiger 354 any musical connotation and instead rely on abstract clicks reminiscent of a Geiger
327 counter.«[29] 355 counter.«[29]
328 [24]Sonifikationen werden für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation gerne 356 Sonifikationen werden für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation gerne
329 nachbearbeitet, für Videos aufbereitet oder sogar mit Musikinstrumenten live 357 nachbearbeitet, für Videos aufbereitet oder sogar mit Musikinstrumenten live
338 data into the auditory domain can be obscured«, schreibt die Komponistin Margaret 366 data into the auditory domain can be obscured«, schreibt die Komponistin Margaret
339 Anne Schedel.[30] Sonifikationen bringen einen 367 Anne Schedel.[30] Sonifikationen bringen einen
340 Spielraum für Gestaltung mit sich, der aktiv ausgenutzt sein will. Wenn dies das 368 Spielraum für Gestaltung mit sich, der aktiv ausgenutzt sein will. Wenn dies das
343 371
344 3. Sonifikation in der Praxis 3.1 Data-Sound-Mapping: Zeitachse und Datenpunkte 372
345 [25]Wie könnte die Übertragung von Information in Klang in der Praxis funktionieren? 373
374
375 3. Sonifikation in der Praxis
376
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378 3.1 Data-Sound-Mapping: Zeitachse und Datenpunkte
379
380 Wie könnte die Übertragung von Information in Klang in der Praxis funktionieren?
346 Übertragungen von Schriftzeichen durch Geräusche sind z. B. aus dem Morsecode 381 Übertragungen von Schriftzeichen durch Geräusche sind z. B. aus dem Morsecode
349 Cage zugeschriebenen) Satz zur Offenheit des Musikbegriffs zu zitieren: »You don’t 384 Cage zugeschriebenen) Satz zur Offenheit des Musikbegriffs zu zitieren: »You don’t
350 need to call it music, if the term shocks you«.[31] Klang und Information verhalten sich in einer Sonifikation zwar 385 need to call it music, if the term shocks you«.[31] Klang und Information verhalten sich in einer Sonifikation zwar
351 ähnlich wie Musik und Notation zueinander, aber abstrakter: Klang ist darin eine 386 ähnlich wie Musik und Notation zueinander, aber abstrakter: Klang ist darin eine
353 ist. 388 ist.
354 [26]Grundsätzlich ist in einer Sonifikation ein Datenstrom auf einer Zeitachse anzuordnen 389
390 Grundsätzlich ist in einer Sonifikation ein Datenstrom auf einer Zeitachse anzuordnen
355 und die Daten sind nach einem Übertragungssystem in Klänge umzuwandeln. Im 391 und die Daten sind nach einem Übertragungssystem in Klänge umzuwandeln. Im
363 Geschwindigkeit der Annäherung an eine Strahlungsquelle abschätzen. 399 Geschwindigkeit der Annäherung an eine Strahlungsquelle abschätzen.
364 [27]Auf dem Geigerzähler-Prinzip basiert beispielsweise eine Sonifikation, die als 400
365 zusätzliches Instrument zur Analyse von Sonnenwinden eingesetzt wurde.‍[32] Die 401 Auf dem Geigerzähler-Prinzip basiert beispielsweise eine Sonifikation, die als
402 zusätzliches Instrument zur Analyse von Sonnenwinden eingesetzt wurde.[32] Die
366 Messdaten wurden in einem Zeitraum von mehreren Tagen erfasst und werden in ihrer 403 Messdaten wurden in einem Zeitraum von mehreren Tagen erfasst und werden in ihrer
368 führten zu neuen Erkenntnissen über die Plasma- und Partikelstruktur der Sonnenwinde 405 führten zu neuen Erkenntnissen über die Plasma- und Partikelstruktur der Sonnenwinde
369 und trugen zu einer Optimierung der Beobachtungsmethode bei.[33] Das ausschlaggebende 406 und trugen zu einer Optimierung der Beobachtungsmethode bei.[33] Das ausschlaggebende
370 Phänomen war bei der Anwendung herkömmlicher Analysemethoden schlicht nicht 407 Phänomen war bei der Anwendung herkömmlicher Analysemethoden schlicht nicht
371 aufgefallen. 408 aufgefallen.
409
410
411
372 3.2 Parametrisierung 412 3.2 Parametrisierung
373 [28]Datenpunkte können klanglich unterschiedlich gestaltet werden, um einen oder mehrere 413
414 Datenpunkte können klanglich unterschiedlich gestaltet werden, um einen oder mehrere
374 qualitative Parameter abzubilden. Als Einsteigermethode empfiehlt sich beispielsweise 415 qualitative Parameter abzubilden. Als Einsteigermethode empfiehlt sich beispielsweise
379 dieses Zuordnungssystem für viele Hörer sofort begreifbar. 420 dieses Zuordnungssystem für viele Hörer sofort begreifbar.
380 [29]Tonhöhe ist aber nur einer von vielen möglichen Parametern, mithilfe derer eine 421
422 Tonhöhe ist aber nur einer von vielen möglichen Parametern, mithilfe derer eine
381 Sonifikation realisierbar ist. Viele Sonifikationen nutzen Lautstärke, Dauer, 423 Sonifikation realisierbar ist. Viele Sonifikationen nutzen Lautstärke, Dauer,
382 Anschlagsgeräusch und Klangqualität simultan. Die bereits erwähnte Sonifikation Listen to Wikipedia 424 Anschlagsgeräusch und Klangqualität simultan. Die bereits erwähnte Sonifikation Listen to Wikipedia
383 von Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi ist dafür ein gutes Beispiel.[34] Sie bildet die Dynamik zwischen Wikipedia und ihren Nutzern in Echtzeit ab: Jede Bearbeitung 425 von Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi ist dafür ein gutes Beispiel.[34] Sie bildet die Dynamik zwischen Wikipedia und ihren Nutzern in Echtzeit ab: Jede Bearbeitung
384 eines Artikels wird als ein Ton abgespielt (Celesta, ähnlich einer Klangröhre). Die 426 eines Artikels wird als ein Ton abgespielt (Celesta, ähnlich einer Klangröhre). Die
390 Frequenz fallen vor allem die starken Unterschiede zwischen den Ländern auf. 432 Frequenz fallen vor allem die starken Unterschiede zwischen den Ländern auf.
391 [30]Eine Sonifikation kann zudem mehrere Prozesse gleichzeitig abbilden. Eindrucksvoll 433
434 Eine Sonifikation kann zudem mehrere Prozesse gleichzeitig abbilden. Eindrucksvoll
392 ist in dieser Hinsicht die Sonifikation What climate change 435 ist in dieser Hinsicht die Sonifikation What climate change
393 sounds like from the Amazon to the Arctic von Todd Reubold.[35] Darin wurden Veränderungen der 436 sounds like from the Amazon to the Arctic von Todd Reubold.[35] Darin wurden Veränderungen der
394 Durchschnittstemperatur im Verlauf von 100 Jahren auf vier unterschiedlichen 437 Durchschnittstemperatur im Verlauf von 100 Jahren auf vier unterschiedlichen
402 Partitur erstellt werden. Nach einem ähnlichen Prinzip sonifizierte Lauren Oakes die 445 Partitur erstellt werden. Nach einem ähnlichen Prinzip sonifizierte Lauren Oakes die
403 Veränderungen in der Verbreitung verschiedener Baumsorten in Nordamerika.[36] Die Erfahrbarkeit von zeitlichen 446 Veränderungen in der Verbreitung verschiedener Baumsorten in Nordamerika.[36] Die Erfahrbarkeit von zeitlichen
404 Prozessen in komprimierter Form stellt sich als eine besondere Stärke von 447 Prozessen in komprimierter Form stellt sich als eine besondere Stärke von
405 Sonifikation heraus. 448 Sonifikation heraus.
406 [31]Die Komplexität von Sonifikationen lässt sich beliebig erweitern, etwa in Richtung 449
450 Die Komplexität von Sonifikationen lässt sich beliebig erweitern, etwa in Richtung
407 von Soundalgorithmen, die auf Veränderungen des Datenstromes mit einem Wechsel des 451 von Soundalgorithmen, die auf Veränderungen des Datenstromes mit einem Wechsel des
408 Tempos oder der Harmonie reagieren, wie beispielsweise in dem interaktiven Composer 452 Tempos oder der Harmonie reagieren, wie beispielsweise in dem interaktiven Composer
409 Robin[37] 453 Robin[37]
410 oder Philart Jeons Mind Music Machine.[38] Die hörenden Nutzer sollten stets die Möglichkeit haben, das 454 oder Philart Jeons Mind Music Machine.[38] Die hörenden Nutzer sollten stets die Möglichkeit haben, das
411 Mapping bzw. den Sonifikationsalgorithmus nachvollziehen zu können. Für eine 455 Mapping bzw. den Sonifikationsalgorithmus nachvollziehen zu können. Für eine
413 auch von ungeschulten Hörern erkannt werden können. 457 auch von ungeschulten Hörern erkannt werden können.
458
459
460
414 3.3 Ästhetisierung 461 3.3 Ästhetisierung
415 [32]In welchem Maße der ästhetische Gestaltungsspielraum bereits bei einer einfachen 462
463 In welchem Maße der ästhetische Gestaltungsspielraum bereits bei einer einfachen
416 Parametrisierung ausgeschöpft werden kann, demonstriert zum Beispiel eine 464 Parametrisierung ausgeschöpft werden kann, demonstriert zum Beispiel eine
417 Sonifikation des Higgs-Bosons,[39] die von 465 Sonifikation des Higgs-Bosons,[39] die von
418 Domenico Vicinanza aus Daten des CERN-Partikelbeschleunigers erzeugt wurde. 466 Domenico Vicinanza aus Daten des CERN-Partikelbeschleunigers erzeugt wurde.
425 experimentiert wird: »researchers have created melodies that make the results easier 473 experimentiert wird: »researchers have created melodies that make the results easier
426 to understand«.[40] Die Kulturjournalistin Megan 474 to understand«.[40] Die Kulturjournalistin Megan
427 Garber versteht dies als »creative extension of existing data«.[41] In diesem Sinne ist vielleicht die Higgs Boson Sonification von Pjotr Traczyk[42] zu verstehen, in der dieselben Daten in Form 475 Garber versteht dies als »creative extension of existing data«.[41] In diesem Sinne ist vielleicht die Higgs Boson Sonification von Pjotr Traczyk[42] zu verstehen, in der dieselben Daten in Form
428 eines Heavy-Metal-Riffs präsentiert werden.[43] 476 eines Heavy-Metal-Riffs präsentiert werden.[43]
429 [33]Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Erfahrbarmachen eine besondere Qualität von 477 Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Erfahrbarmachen eine besondere Qualität von
430 Sonifikationen ist, liefert die Flashcrash Sonification, die sich mit dem Börsencrash vom 6. Mai 478 Sonifikationen ist, liefert die Flashcrash Sonification, die sich mit dem Börsencrash vom 6. Mai
434 high-frequency pulses first recalling heartbeats that soon speed up beyond any 482 high-frequency pulses first recalling heartbeats that soon speed up beyond any
435 ability for distinction.«[44] Ähnlich 483 ability for distinction.«[44] Ähnlich
436 funktioniert die Sonifikation Too Blue von Brian Foo (2015), die auf Daten des durch Klimawandel 484 funktioniert die Sonifikation Too Blue von Brian Foo (2015), die auf Daten des durch Klimawandel
437 und Baumaßnahmen verursachten Landverlustes in Louisiana beruht.[45] 485 und Baumaßnahmen verursachten Landverlustes in Louisiana beruht.[45]
438 [34]Auch das letzte Beispiel demonstriert, wie sich die Wirkung von Sonifikationen durch 486 Auch das letzte Beispiel demonstriert, wie sich die Wirkung von Sonifikationen durch
439 die gezielte Selektion der Parameter dramatisieren lässt. Die Sonifikation The sound of a falling 487 die gezielte Selektion der Parameter dramatisieren lässt. Die Sonifikation The sound of a falling
441 Britischen Pfunds im Vergleich zum US-Dollar um den Tag des Brexit-Votums am 23. Juni 489 Britischen Pfunds im Vergleich zum US-Dollar um den Tag des Brexit-Votums am 23. Juni
442 2016.[46] Der Tagesstand (vom 17. Juni 490 2016.[46] Der Tagesstand (vom 17. Juni
443 bis zum 6. Juli) wird jeweils mit einem Glockenton wiedergegeben; hier werden 491 bis zum 6. Juli) wird jeweils mit einem Glockenton wiedergegeben; hier werden
453 gegenüber den konkreten Daten klar im Vordergrund. 501 gegenüber den konkreten Daten klar im Vordergrund.
502
503
504
454 3.4 Try it at home! 505 3.4 Try it at home!
455 [35]Ein Projekt der digitalen Geisteswissenschaften, das erstmals eine Sonifikation 506
456 entwickeln möchte, muss nicht bei Null anfangen. Die bisherigen 507 Ein Projekt der digitalen Geisteswissenschaften, das erstmals eine Sonifikation
457 Erfahrungen mit Sonifikation wurden systematisch ausgewertet und in 508 entwickeln möchte, muss nicht bei Null anfangen. Die bisherigen Erfahrungen mit
458 diversen Handbüchern zusammengefasst.‍[47] Derzeit mangelt es in den 509 Sonifikation wurden systematisch ausgewertet und in diversen Handbüchern
459 digitalen Geisteswissenschaften oft an Expertise in Sound-Programmierung. Sofern man 510 zusammengefasst.[47]
460 nicht über die Möglichkeit 511 Derzeit mangelt es in den digitalen Geisteswissenschaften zwar noch an Expertise in
461 verfügt, Spezialisten hinzuzuziehen oder Zeit in das Erlernen von 512 Sound-Programmierung. Sofern man nicht über die Möglichkeit verfügt, Spezialisten
462 Sound-Programmierung zu investieren, kann man aber auf bestehende 513 hinzuzuziehen oder Zeit in das Erlernen von Sound-Programmierung zu investieren, kann
463 Software zurückgreifen. Frei verfügbar sind beispielsweise die Programme 514 man aber auf bestehende Software zurückgreifen. Frei verfügbar sind beispielsweise
464 Sonification Sandbox, Sonifyer, 515 die Programme Sonification Sandbox, Sonifyer oder xSonify.[48] Diese ermöglichen die Erstellung von Sonifikationen mithilfe
465 xSonify und zuletzt auch das browserbasierte Highcharts 516 einer Wertetabelle, sind sowohl über die Kommandozeile als auch über eine GUI
466 Sonification Studio.‍[48] Diese ermöglichen die 517 steuerbar und erfordern keinen Programmieraufwand. Für eigene XML-basierte Ansätze
467 Erstellung von Sonifikationen mithilfe einer Wertetabelle, sind sowohl 518 empfiehlt sich ggf. ein Blick in die Definition des MIDI-kompatiblen Teils von MusicXML. Die
468 über die Kommandozeile als auch über eine GUI steuerbar und erfordern 519 Einführung von Shawn Graham auf The
469 keinen Programmieraufwand. Für eigene XML-basierte Ansätze empfiehlt
470 sich ggf. ein Blick in die Definition des MIDI-kompatiblen Teils von MusicXML. Die Einführung von Shawn
471 Graham auf The
472 Programming Historian ist bei der Implementierung 520 Programming Historian ist bei der Implementierung
473 behilflich.‍[49] Weitere Packages, die Programmierkenntnisse voraussetzen, jedoch einen 521 behilflich.[49]
474 leichten Einstieg ermöglichen, wurden unlängst mit WebAudioXML, 522
475 Sonecules und Strauss (Sonification Tools and Resources for Analysis 523
476 Using Sound Synthesis) vorgelegt.‍[50]
477 524
478 4. Fazit 525 4. Fazit
479 [36]Die digitalen Geisteswissenschaften laufen derzeit als unbegleiteter Stummfilm. 526
527 Die digitalen Geisteswissenschaften laufen derzeit als unbegleiteter Stummfilm.
480 Ausgerechnet in diesem Bereich, wo Kreativität von hoher Bedeutung ist, liegt das 528 Ausgerechnet in diesem Bereich, wo Kreativität von hoher Bedeutung ist, liegt das
482 auszuprobieren und vorzuführen, verdeutlichte bereits der Sonification Report von 2010: 530 auszuprobieren und vorzuführen, verdeutlichte bereits der Sonification Report von 2010:
483 [37]»People spend up on stereo graphics supercomputers and CAVEs and yet say ›sound won’t 531
532 »People spend up on stereo graphics supercomputers and CAVEs and yet say ›sound won’t
484 add anything.‹ The only convincing argument is a working sonification. I’ve found 533 add anything.‹ The only convincing argument is a working sonification. I’ve found
486 sonification becomes a natural part of the interface (just like the switch from 535 sonification becomes a natural part of the interface (just like the switch from
487 silent movies).«‍[51] 536 silent movies).«[50]
488 [38]Es besteht das Desiderat, Sonifikation als ein in medizinischen 537 Es besteht das Desiderat, Sonifikation als ein in den Naturwissenschaften bereits
489 und naturwissenschaftlichen Kontexten bereits bewährtes 538 etabliertes Verfahren nun auch in den digitalen Geisteswissenschaften zu erproben.
490 Verfahren nun auch in den digitalen Geisteswissenschaften zu erproben. 539 Sonifikation bietet vielversprechende Möglichkeiten: Allein die Vielzahl und Dichte
491 Sonifikation bietet vielversprechende Möglichkeiten: Allein die Vielzahl und 540 an Parametern, die durch Sonifikation abbildbar und erfahrbar werden, sprechen stark
492 Dichte an Parametern, die durch Sonifikation abbildbar und erfahrbar werden, 541 für Experimente in dieser Richtung. Konkret stellen Sonifikationen eine ideale
493 sprechen stark für Experimente in dieser Richtung. Konkret stellen 542 Ergänzung zu Visualisierungen dar und könnten so in die nächste Entwicklungsstufe
494 Sonifikationen eine ideale Ergänzung zu Visualisierungen dar und könnten so 543 von
495 in die nächste Entwicklungsstufe von Interfaces einfließen. Sie erweitern 544 Interfaces einfließen. Sie erweitern zudem die Analysemöglichkeiten um die
496 zudem die Analysemöglichkeiten um die Wahrnehmungsqualitäten des Gehörs. Zu 545 Wahrnehmungsqualitäten des Gehörs. Zu guter Letzt können sie zur medialen
497 guter Letzt können sie zur medialen Wissenschaftsvermittlung beitragen. 546 Wissenschaftsvermittlung beitragen.
498 [39]Ein möglicher Weg dorthin bestünde darin, sich mit 547
499 existierenden Sonifikationen aus anderen Fachbereichen auseinanderzusetzen 548 Der Weg dorthin bestünde darin, sich mit existierenden Sonifikationen aus anderen
500 und anschließend Ansätze für das eigene Datenmaterial zu entwickeln. Um 549 Fachbereichen auseinanderzusetzen und anschließend Ansätze für das eigene
501 diese neue Dimension mutig zu erkunden, könnte die dahinter stehende 550 Datenmaterial zu entwickeln. Um diese neue Dimension mutig zu erkunden, könnte die
502 Motivation darin liegen, den digitalen Geisteswissenschaften endlich einen 551 dahinter stehende Motivation darin liegen, den digitalen Geisteswissenschaften
503 angemessenen Soundtrack zu verleihen. 552 endlich einen angemessenen Soundtrack zu verleihen.
553
504 554
511 [1] 561 [1]
562
512 Lupi / Posavec 563 Lupi / Posavec
516 [2] 567 [2]
517 Grond / 568
518 Schubert-Minski 2009; vgl. auch Hermann et al. 569 Grond / Schubert-Minski 2009;
519 2011, S. 3. 570 vgl. auch Hermann et al. 2011, S. 3.
520 571
522 [3] 573 [3]
523 Vgl. Schoon 574
524 / Volmar 2012, S. 14. 575 Vgl. Schoon / Volmar 2012, S. 14.
525 576
527 [4] 578 [4]
528 In der Biologie ist dafür der Begriff ›Leitsinn‹
529 geläufig.
530 579
580 In der Biologie ist dafür der Begriff ›Leitsinn‹ geläufig.
531 581
532 [5] 582 [5]
533 »sonification violates established customs of scientific 583
534 data display and thus makes evident how much is taken as 584 »sonification violates established customs of scientific data
535 self-evident about what constitutes an acceptable way of 585 display and thus makes evident how much is taken as self-evident about what
536 representing scientific data«. Supper 2012, S. 250; vgl. 586 constitutes an acceptable way of representing scientific data«. Supper 2012, S.
537 außerdem die Erläuterungen zu verschiedenen »listening 587 250; vgl. außerdem die Erläuterungen zu verschiedenen »listening modes« in Hermann
538 modes« in Hermann 2011, S. 588 2011, S. 400.
539 400.
540 589
542 [6] 591 [6]
543 Vgl. dazu den Kommentar zur »Two Cultures 592
544 Debate« in Barrass / Vickers 593 Vgl. dazu den
545 2011, S. 152, dort auch Fußnote 6. 594 Kommentar zur »Two Cultures Debate« in Barrass / Vickers 2011, S. 152, dort auch
595 Fußnote 6.
546 596
548 [7] 598 [7]
599
549 Vgl. Wardle 1998, S. 442. Wardle weist darauf 600 Vgl. Wardle 1998, S. 442. Wardle weist darauf
554 [8] 605 [8]
606
555 Zitiert nach Schoon / Volmar 2012, S. 607 Zitiert nach Schoon / Volmar 2012, S.
559 [9] 611 [9]
560 Hermann 612
561 2008, S. 1. Dort findet sich außerdem eine Aufschlüsselung der kompakten 613 Hermann 2008, S. 1.
562 Formulierung: »Any technique that uses data as input, and generates
563 (eventually only in response to additional excitation or triggering)
564 sound signals may be called sonification, if and only if (A) the
565 sound reflects properties / relations in the input data. (B) the
566 transformation is completely systematic. This means that there is a
567 precise definition of how interactions and data cause the sound to
568 change. (C) the sonification is reproducible: given the same data
569 and identical interactions/triggers the resulting sound has to be
570 structurally identical. (D) the system can intentionally be used
571 with different data, and also be used in repetition with the same
572 data.«
573 614
575 [10] 616 [10]
576 Vgl. 617
577 Flowers 618 Vgl. Flowers 2005, passim.
578 2005, passim.
579 619
581 [11] 621 [11]
622
582 Vgl. Schoon / Volmar 2012, S. 12. 623 Vgl. Schoon / Volmar 2012, S. 12.
585 [12] 626 [12]
627
586 Vgl. Kramer et al. 2010, passim. 628 Vgl. Kramer et al. 2010, passim.
589 [13] 631 [13]
632
590 So beispielsweise in der Publikationsliste des Sonification Lab am Georgia 633 So beispielsweise in der Publikationsliste des Sonification Lab am Georgia
594 [14] 637 [14]
638
595 Vgl. Kaufman 2017, passim. 639 Vgl. Kaufman 2017, passim.
598 [15] 642 [15]
643
599 Vgl. 644 Vgl.
603 [16] 648 [16]
649
604 Vgl. Emsley / De Roure 2016, passim. 650 Vgl. Emsley / De Roure 2016, passim.
607 [17] 653 [17]
654
608 Vgl. LaPorte / Hashemi 2013, passim. 655 Vgl. LaPorte / Hashemi 2013, passim.
611 [18] 658 [18]
659
612 Vgl. Coding da Vinci - Projekte 2016: Klang der Sterne; 660 Vgl. Coding da Vinci - Projekte 2016: Klang der Sterne;
616 [19] 664 [19]
665
617 Vgl. Schmied 2016, S. 122. 666 Vgl. Schmied 2016, S. 122.
620 [20] 669 [20]
670
621 Vgl. Madhyastha / Reed 1995, S. 45. 671 Vgl. Madhyastha / Reed 1995, S. 45.
624 [21] 674 [21]
675
625 Vgl. Spinola 1988, S. 48. 676 Vgl. Spinola 1988, S. 48.
628 [22] 679 [22]
680
629 Vgl. Zhao et al. 2005. Zu 681 Vgl. Zhao et al. 2005. Zu
634 [23] 686 [23]
687
635 Dombois / Eckel 688 Dombois / Eckel
639 [24] 692 [24]
693
640 »Musica est exercitium arithmeticae 694 »Musica est exercitium arithmeticae
645 [25] 699 [25]
700
646 Vgl. The Economist 701 Vgl. The Economist
650 [26] 705 [26]
706
651 Vgl. 707 Vgl.
656 [27] 712 [27]
713
657 Vgl. Dörk et al. 2011, passim. 714 Vgl. Dörk et al. 2011, passim.
660 [28] 717 [28]
661 Rassler 718
662 2016. 719 Rassler 2016.
663 720
665 [29] 722 [29]
723
666 Supper 2012, S. 250. 724 Supper 2012, S. 250.
669 [30] 727 [30]
728
670 Schedel 2014. 729 Schedel 2014.
673 [31] 732 [31]
733
674 vgl. Cage 1982, Rückseite des Covers. 734 vgl. Cage 1982, Rückseite des Covers.
677 [32] 737 [32]
738
678 Vgl. Alexander 2012, passim; 739 Vgl. Alexander 2012, passim;
682 [33] 743 [33]
744
683 »[…] a particular ratio of carbon atoms that scientists had not previously 745 »[…] a particular ratio of carbon atoms that scientists had not previously
688 [34] 750 [34]
751
689 LaPorte / Hashemi 2013. 752 LaPorte / Hashemi 2013.
692 [35] 755 [35]
756
693 Reubold 2015. 757 Reubold 2015.
696 [36] 760 [36]
761
697 Vgl. Nijhuis 2016, passim. 762 Vgl. Nijhuis 2016, passim.
700 [37] 765 [37]
766
701 Vgl. 767 Vgl.
705 [38] 771 [38]
772
706 Vgl. Mills 2016, 773 Vgl. Mills 2016,
710 [39] 777 [39]
778
711 Das Higgs-Boson ist ein 779 Das Higgs-Boson ist ein
716 [40] 784 [40]
785
717 Géant 2012. 786 Géant 2012.
720 [41] 789 [41]
790
721 Garber 2012. 791 Garber 2012.
724 [42] 794 [42]
795
725 Vgl. Rao 2015. 796 Vgl. Rao 2015.
728 [43] 799 [43]
800
729 Aus Messdaten des 801 Aus Messdaten des
733 [44] 805 [44]
806
734 Knouf 2013. 807 Knouf 2013.
737 [45] 810 [45]
811
738 Vgl. Foo 2015; vgl. auch Misra 2015. 812 Vgl. Foo 2015; vgl. auch Misra 2015.
741 [46] 815 [46]
816
742 Vgl. Razzell 2016. 817 Vgl. Razzell 2016.
745 [47] 820 [47]
746 Z. B. Hermann et al. 821
747 2011; neueren Datums sind Bijsterveld 2019 822 Vgl. Hermann et al. 2011, passim.
748 sowie Worrall 2019.
749 823
751 [48] 825 [48]
752 Vgl. Walker: Sonification Sandbox 2009; Hochschule 826
753 der Künste Bern: Sonifyer 2013; Candey / Schertenleib: xSonify 827 Vgl. Walker: Sonification Sandbox 2009;
754 2014; Highsoft AS: Highcharts 828 Hochschule der Künste Bern: Sonifyer 2013;
755 Sonification Studio 2025. 829 Candey / Schertenleib: xSonify 2014.
756 830
758 [49] 832 [49]
759 Graham 833
760 2016, 834 Graham 2016, passim.
761 passim.
762 835
764 [50] 837 [50]
765 Vgl.
766 Lindetorp / Falkenberg
767 2021, Reinsch / Hermann 2023 sowie Trayford / Harrison 2023.
768 838
839 Kramer et al. 2010, S. 18.
769 840
770 [51]
771 Kramer et al. 2010, S. 18.
772 841
778 847
779 Robert Alexander (2012): How A Solar 848
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998
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969 Weiterführende Literatur 1007 Weiterführende Literatur
1008
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