| 63 | ist,[1] an dem reine Printausgaben endgültig der Vergangenheit angehören und nun – wie die
| 74 | ist,[1] an dem reine Printausgaben endgültig der Vergangenheit angehören und nun –
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| 64 | Edition Jean Paul – Sämtliche Briefe digital[2], eines der ältesten Unternehmen der Preußischen Akademie der Wissenschaften – auf
| 75 | wie die Edition Jean Paul – Sämtliche Briefe digital[2], eines der ältesten Unternehmen der
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| 65 | ›ziemlich geradem Weg‹ digital wiedergeboren werden müssen, wollen sie weiterhin genutzt
| 76 | Preußischen Akademie der Wissenschaften – auf ›ziemlich geradem Weg‹ digital
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| 66 | werden. Dabei gilt es – und dies ist wohl die wichtigste Herausforderung in den nächsten
| 77 | wiedergeboren werden müssen, wollen sie weiterhin genutzt werden. Dabei gilt es –
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| 67 | Jahren oder Jahrzehnten – die seit dem 19. Jahrhundert in der neugermanistischen Editionsphilologie
| 78 | und
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| 68 | etablierten wissenschaftlichen Konventionen – hier die typografische Darstellung des
| 79 | dies ist wohl die wichtigste Herausforderung in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten
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| 69 | Kommentars als Fließtext oder lemmatisierte Einzelstellenerläuterung – zu remediatisieren,
| 80 | – die seit dem 19. Jahrhundert in der neugermanistischen Editionsphilologie
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| 70 | an die neuen Gegebenheiten anzupassen, d. h. sie zu übersetzen oder neu zu kodifizieren.
| 81 | etablierten wissenschaftlichen Konventionen – hier die typografische Darstellung des
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| 71 | Dies ist zu leisten, will man das hohe Niveau, das die Editionsphilologie als wissenschaftliche
| 82 | Kommentars als Fließtext oder lemmatisierte Einzelstellenerläuterung – zu
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|---|
| 72 | Disziplin inzwischen erreicht hat, auch in Zukunft bewahren.[3] Wie Sacherläuterungen darzustellen sind, dazu hat sich in Printausgaben ein relativ
| 83 | remediatisieren, an die neuen Gegebenheiten anzupassen, d. h. sie zu übersetzen oder
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| 73 | verbindlicher Kanon von vertrauten Mustern und diakritischen Zeichen etabliert. Als
| 84 | neu zu kodifizieren. Dies ist zu leisten, will man das hohe Niveau, das die
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| 74 | Beispiel sei an dieser Stelle ein Seitenblick auf die gedruckten Kommentarbände von
| 85 | Editionsphilologie als wissenschaftliche Disziplin inzwischen erreicht hat, auch in
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| 75 | Johann Wolfgang von Goethe. Briefe. Historisch-kritische Ausgabe (GB)[4] erlaubt.
| 86 | Zukunft bewahren.[3] Wie Sacherläuterungen darzustellen sind, dazu hat sich in
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| | 87 | Printausgaben ein relativ verbindlicher Kanon von vertrauten Mustern und
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| | 88 | diakritischen Zeichen etabliert. Als Beispiel sei an dieser Stelle ein Seitenblick
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| | 89 | auf die gedruckten Kommentarbände von Johann Wolfgang von Goethe. Briefe. Historisch-kritische
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| | 90 | Ausgabe (GB)[4] erlaubt.
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| 83 | sowie des Empfangsorts (roter Kasten) und den Apparat mit sämtlichen Angaben zur textkritisch
| 99 | sowie des Empfangsorts (roter Kasten) und den Apparat mit sämtlichen Angaben zur
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| 84 | relevanten Überlieferung (grüner Kasten) folgen ein Überblickskommentar mit Angaben
| 100 | textkritisch relevanten Überlieferung (grüner Kasten) folgen ein Überblickskommentar
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| 85 | zum Umfang und Charakter der Korrespondenz, zu zentralen Themen und zu Goethes Beziehung
| 101 | mit Angaben zum Umfang und Charakter der Korrespondenz, zu zentralen Themen und zu
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| 86 | zum Adressaten (blauer Kasten) sowie Erläuterungen zu einzelnen Briefstellen (gelber
| 102 | Goethes Beziehung zum Adressaten (blauer Kasten) sowie Erläuterungen zu einzelnen
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| 87 | Kasten). Dabei ist die Typografie selbst schon bedeutungstragend, Teil der Semantik
| 103 | Briefstellen (gelber Kasten). Dabei ist die Typografie selbst schon
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| 88 | des Editortextes. Ohne lange Erklärungen zu benötigen, erleichtert sie entscheidend die Aufnahme und
| 104 | bedeutungstragend, Teil der Semantik des Editortextes. Ohne
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| 89 | Bewertung der dargebotenen Informationen. Dieses eingeführte bedeutungstragende Zeichenrepertoire,
| 105 | lange Erklärungen zu benötigen, erleichtert sie entscheidend die Aufnahme und
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| 90 | wie das durch die Nennung von Seiten- und Zeilenzahl mit dem Text verbundene, durch
| 106 | Bewertung der dargebotenen Informationen. Dieses eingeführte bedeutungstragende
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| 91 | eckige Klammer von der kursiv gesetzten eigentlichen Erläuterung abgegrenzte Lemma,
| 107 | Zeichenrepertoire, wie das durch die Nennung von Seiten- und Zeilenzahl mit dem Text
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| 92 | wird sich wohl kaum 1:1 in die digitale Kommentierungspraxis übertragen lassen. Die
| 108 | verbundene, durch eckige Klammer von der kursiv gesetzten eigentlichen Erläuterung
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| 93 | Ästhetik und Gestaltung des Buches lassen sich ebenso wenig wie die Materialität des
| 109 | abgegrenzte Lemma, wird sich wohl kaum 1:1 in die digitale Kommentierungspraxis
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|---|
| 94 | Druckwerks in ein fluides Medium, in eine digitale Publikation übertragen. Digitale
| 110 | übertragen lassen. Die Ästhetik und Gestaltung des Buches lassen sich ebenso wenig
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|---|
| 95 | Texte bleiben jederzeit weiter formbar, sind zu keinem Zeitpunkt distinkte physische
| 111 | wie die Materialität des Druckwerks in ein fluides Medium, in eine digitale
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|---|
| 96 | Objekte. Sie vermitteln Inhalt und Bedeutung ohne feste physikalische Form. Sie werden
| 112 | Publikation übertragen. Digitale Texte bleiben jederzeit weiter formbar, sind zu
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| 97 | anders verbreitet und genutzt. Ein Vergleich von Print- und Bildschirm- bzw. Displaydesigns
| 113 | keinem Zeitpunkt distinkte physische Objekte. Sie vermitteln Inhalt und Bedeutung
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| 98 | kann dies augenfällig machen. Modifizierbare Zeilenlängen, Kontraste und Farbigkeit
| 114 | ohne feste physikalische Form. Sie werden anders verbreitet und genutzt. Ein
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| 99 | kennt das Buch nicht. Die Wiedergaben von Bildern und Scans von Objekten, die neue
| 115 | Vergleich von Print- und Bildschirm- bzw. Displaydesigns kann dies augenfällig
|
|---|
| 100 | Möglichkeiten bei der Kommentierung bieten, sind im gedruckten Band zahlenmäßig limitiert,
| 116 | machen. Modifizierbare Zeilenlängen, Kontraste und Farbigkeit kennt das Buch nicht.
|
|---|
| 101 | Video- und Audiosequenzen einzubinden, ist unmöglich. Mit der Abhängigkeit von technischen
| 117 | Die Wiedergaben von Bildern und Scans von Objekten, die neue Möglichkeiten bei der
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|---|
| 102 | Geräten stellen sich nun andersartige Fragen. Walter Morgenthaler hatte im Tagungsband
| 118 | Kommentierung bieten, sind im gedruckten Band zahlenmäßig limitiert, Video- und
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|---|
| 103 | Kommentierungsverfahren und Kommentierungsformen (1993) noch pessimistisch geseufzt: »Wer wollte schon freiwillig, umdröhnt vom unvermeidlichen Ventilator, dauerbestrahlt
| 119 | Audiosequenzen einzubinden, ist unmöglich. Mit der Abhängigkeit von technischen
|
|---|
| 104 | von der Bildröhre, meist eingeengt auf das lästige 25-Zeilen-Format und genervt durch
| 120 | Geräten stellen sich nun andersartige Fragen. Walter Morgenthaler hatte im
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|---|
| 105 | die ausgefransten Zeichensymbole – wer also wollte schon ganze Texte am Bildschirm
| 121 | Tagungsband Kommentierungsverfahren und Kommentierungsformen (1993) noch pessimistisch geseufzt: »Wer wollte schon freiwillig,
|
|---|
| 106 | lesen und auch nur ausgedehntere Apparatteile ebenda eingehender studieren!«[5] Inzwischen sind die Geräte kleiner geworden, tragbar, mobil, ganz ohne surrende Lüfterräder,
| 122 | umdröhnt vom unvermeidlichen Ventilator, dauerbestrahlt von der Bildröhre, meist
|
|---|
| 107 | die Bildschirme und Displays zwischenzeitlich deutlich kontrastreicher und damit lesefreundlicher.
| 123 | eingeengt auf das lästige 25-Zeilen-Format und genervt durch die ausgefransten
|
|---|
| 108 | Vor dem Hintergrund dieses technischen Fortschritts erscheint es legitim, auch eine
| 124 | Zeichensymbole – wer also wollte schon ganze Texte am Bildschirm lesen und auch
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| 109 | digitale Präsentation von ausführlich kommentierten Ausgaben in Betracht zu ziehen,
| 125 | nur ausgedehntere Apparatteile ebenda eingehender studieren!«[5] Inzwischen sind die Geräte kleiner geworden,
|
|---|
| 110 | die – anders als ›Computer-Editionen‹, die oft nur praktische Ergänzung zum Buch waren,
| 126 | tragbar, mobil, ganz ohne surrende Lüfterräder, die Bildschirme und Displays
|
|---|
| 111 | zum Zwecke der effizienteren Recherche in den Texten (Volltextsuche) – konkret Leser*innen,
| 127 | zwischenzeitlich deutlich kontrastreicher und damit lesefreundlicher. Vor dem
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|---|
| 112 | Philolog*innen und Literaturhistoriker*innen im Blick haben, wohl wissend, dass im
| 128 | Hintergrund dieses technischen Fortschritts erscheint es legitim, auch eine digitale
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|---|
| 113 | Backend, auf der Ebene der Forschungsdaten, sich die mit Programmierkenntnissen ausgestatteten
| 129 | Präsentation von ausführlich kommentierten Ausgaben in Betracht zu ziehen, die –
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|---|
| 114 | Digital Humanists selbst eigene Zugänge zu den Daten der Edition schaffen können.
| 130 | anders als ›Computer-Editionen‹, die oft nur praktische Ergänzung zum Buch waren,
|
|---|
| 115 | Diese besondere Gruppe ist keineswegs auf ein eingängiges Frontend, eine markante Benutzungsoberfläche (User Interface), angewiesen. Möglich wird diese variable Nutzung durch die Trennung von Encoding und Representation, wodurch sich ein und dieselben Daten ganz unterschiedlich modellieren und darstellen
| 131 | zum
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| 116 | lassen. Es versteht sich von selbst, dass man auf eine angenehm les- und leicht studierbare
| 132 | Zwecke der effizienteren Recherche in den Texten (Volltextsuche) – konkret
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|---|
| 117 | Darstellung von Text und Kommentar auf einer Benutzungsoberfläche verzichten kann,
| 133 | Leser*innen, Philolog*innen und Literaturhistoriker*innen im Blick haben, wohl
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|---|
| 118 | wenn man sich darauf einigen könnte, dass allein nach den Regeln der Text Encoding Initiative (TEI) kodierter Inhalt (Content), hier edierter Text und Kommentar einer wissenschaftlichen
| 134 | wissend, dass im Backend, auf der Ebene der Forschungsdaten,
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|---|
| | 135 | sich die mit Programmierkenntnissen ausgestatteten Digital Humanists selbst eigene
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| | 136 | Zugänge zu den Daten der Edition schaffen können. Diese besondere Gruppe ist
|
|---|
| | 137 | keineswegs auf ein eingängiges Frontend, eine markante
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| | 138 | Benutzungsoberfläche (User Interface), angewiesen. Möglich
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| | 139 | wird diese variable Nutzung durch die Trennung von Encoding
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| | 140 | und Representation, wodurch sich ein und dieselben Daten ganz
|
|---|
| | 141 | unterschiedlich modellieren und darstellen lassen. Es versteht sich von selbst, dass
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|---|
| | 142 | man auf eine angenehm les- und leicht studierbare Darstellung von Text und Kommentar
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| | 143 | auf einer Benutzungsoberfläche verzichten kann, wenn man sich darauf einigen könnte,
|
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| | 144 | dass allein nach den Regeln der Text Encoding Initiative (TEI)
|
|---|
| | 145 | kodierter Inhalt (Content), hier edierter Text und Kommentar einer wissenschaftlichen
|
|---|
| 144 | sagen, »Wissen erschließen« und »Erkenntnisse sichern«.[9] Mehrheitlich bestehen die Vermittlungsleistungen der Erläuterungen, wenn vorhanden
| 179 | sagen, »Wissen erschließen« und »Erkenntnisse
|
|---|
| 145 | und von den digitalen Editor*innen überhaupt angestrebt,[10] neben knappen Informationen zum Gegenstand und zur Überlieferungslage sowie der Auszeichnungen
| 180 | sichern«.[9]
|
|---|
| 146 | von Entitäten im Text meist aus ins Enzyklopädische oder Allgemeine gehenden Erklärungen
| 181 | Mehrheitlich bestehen die Vermittlungsleistungen der Erläuterungen, wenn vorhanden
|
|---|
| 147 | zu Wörtern, Sachen oder Namen aus Lexika und Wörterbüchern (grundlegende Hilfsmittel,
| 182 | und von den digitalen Editor*innen überhaupt angestrebt,[10] neben knappen Informationen zum Gegenstand und zur Überlieferungslage sowie
|
|---|
| 148 | die auch jedem / jeder Nutzenden zumeist unmittelbar zur Verfügung gestanden hätten),
| 183 | der Auszeichnungen von Entitäten im Text meist aus ins Enzyklopädische oder
|
|---|
| 149 | knappen Nachweisen von Zitaten oder Verlinkungen auf externe Ressourcen, sodass die
| 184 | Allgemeine gehenden Erklärungen zu Wörtern, Sachen oder Namen aus Lexika und
|
|---|
| 150 | für einen guten Kommentar notwendige zeitliche und räumliche Spezifik, der enge Bezug
| 185 | Wörterbüchern (grundlegende Hilfsmittel, die auch jedem / jeder Nutzenden zumeist
|
|---|
| 151 | zu der zu erläuternden Textstelle und ihrem historischen Kontext, oft nicht mehr gegeben
| 186 | unmittelbar zur Verfügung gestanden hätten), knappen Nachweisen von Zitaten oder
|
|---|
| 152 | ist. Aber hierin liegt doch gerade der Wert eines Sachkommentars: Er sollte alle zum
| 187 | Verlinkungen auf externe Ressourcen, sodass die für einen guten Kommentar notwendige
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|---|
| 153 | Verständnis des edierten Textes notwendigen sprachlichen, sachlichen, historischen,
| 188 | zeitliche und räumliche Spezifik, der enge Bezug zu der zu erläuternden Textstelle
|
|---|
| 154 | literarischen und biografischen Aufschlüsse liefern, in sprachlich knapper und verständlicher
| 189 | und ihrem historischen Kontext, oft nicht mehr gegeben ist. Aber hierin liegt doch
|
|---|
| 155 | Form. Ästhetisch ansprechende Seiten, die zu ›Festen des Lesens und Forschens‹ werden
| 190 | gerade der Wert eines Sachkommentars: Er sollte alle zum Verständnis des edierten
|
|---|
| 156 | können, sind weiterhin äußerst selten: Der Aspekt des Using (des edierten Materials durch Nutzer*innen) dominiert häufig gegenüber dem des Reading (einer Edition, eines Werks, einer Korrespondenz durch Leser*innen). Leseaffine Ausgaben
| 191 | Textes notwendigen sprachlichen, sachlichen, historischen, literarischen und
|
|---|
| 157 | lassen das freie Entdecken eines Werks oder einer Korrespondenz zu und ermöglichen
| 192 | biografischen Aufschlüsse liefern, in sprachlich knapper und verständlicher Form.
|
|---|
| 158 | Forschenden ein konzentriertes Studium der Inhalte. Die häufig präferierten Einstiege
| 193 | Ästhetisch ansprechende Seiten, die zu ›Festen des Lesens und Forschens‹ werden
|
|---|
| 159 | in die Edition über Suchfunktionalitäten, über Werk- und Adressatenlisten oder über
| 194 | können, sind weiterhin äußerst selten: Der Aspekt des Using
|
|---|
| 160 | eine Zeitachse, nötigen zur bewussten Auswahl und behindern bedauerlicherweise dabei
| 195 | (des edierten Materials durch Nutzer*innen) dominiert häufig gegenüber dem des Reading (einer Edition, eines Werks, einer Korrespondenz durch
|
|---|
| 161 | – anders als in einem gedruckten Buch – das zufällige Entdecken von Unerwartetem und
| 196 | Leser*innen). Leseaffine Ausgaben lassen das freie Entdecken eines Werks oder einer
|
|---|
| 162 | Neuem im gesamten dargebotenen Material.[11]
| 197 | Korrespondenz zu und ermöglichen Forschenden ein konzentriertes Studium der Inhalte.
|
|---|
| | 198 | Die häufig präferierten Einstiege in die Edition über Suchfunktionalitäten, über
|
|---|
| | 199 | Werk- und Adressatenlisten oder über eine Zeitachse, nötigen zur bewussten Auswahl
|
|---|
| | 200 | und behindern bedauerlicherweise dabei – anders als in einem gedruckten Buch – das
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|---|
| | 201 | zufällige Entdecken von Unerwartetem und Neuem im gesamten dargebotenen
|
|---|
| | 202 | Material.[11]
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|---|
| 175 | wie ein Chamäleon, das alle denkbaren Farbfacetten enthält und sich an unterschiedlichste
| 217 | wie ein Chamäleon, das alle denkbaren Farbfacetten enthält und sich an
|
|---|
| 176 | Nutzerumgebung anzupassen vermag, ohne einzelne Leser*innen mit ›Fehlfarben‹ und ›Misstönen‹
| 218 | unterschiedlichste Nutzerumgebung anzupassen vermag, ohne einzelne Leser*innen mit
|
|---|
| 177 | zu unter- oder zu überfordern, sind eine wunderbare Vorstellung, aber leider weit
| 219 | ›Fehlfarben‹ und ›Misstönen‹ zu unter- oder zu überfordern, sind eine wunderbare
|
|---|
| 178 | weg von jeder Umsetzbarkeit: Wer sollte all diese verschiedenen Kommentare schreiben
| 220 | Vorstellung, aber leider weit weg von jeder Umsetzbarkeit: Wer sollte all diese
|
|---|
| 179 | und wie müsste das Projektfördersystem aussehen, das derart vielgestaltige ›Erläuterungslandschaften‹
| 221 | verschiedenen Kommentare schreiben und wie müsste das Projektfördersystem aussehen,
|
|---|
| 180 | finanzierte? Eine pragmatische Lösung wäre sicherlich ein im Aufbau intuitiv fassliches,
| 222 | das derart vielgestaltige ›Erläuterungslandschaften‹ finanzierte? Eine pragmatische
|
|---|
| 181 | logisch nachvollziehbares Informations- und Interaktionsdesign, das in der Benutzungsoberfläche
| 223 | Lösung wäre sicherlich ein im Aufbau intuitiv fassliches, logisch nachvollziehbares
|
|---|
| 182 | die parallele Betrachtung von ediertem Text (in verschiedenen Ansichten von gegebenenfalls
| 224 | Informations- und Interaktionsdesign, das in der Benutzungsoberfläche die parallele
|
|---|
| | 225 | Betrachtung von ediertem Text (in verschiedenen Ansichten von gegebenenfalls
|
|---|
| 184 | zu den Personen und Sachen ermöglicht. Wie in den gedruckten Ausgaben sollte dabei
| 227 | zu
|
|---|
| 185 | aus informationslogischen Gründen strikt zwischen Autortext und Editortext unterschieden werden, und dies, obwohl beide Seiten wie Avers und Revers einer Medaille
| 228 | den Personen und Sachen ermöglicht. Wie in den gedruckten Ausgaben sollte dabei aus
|
|---|
| 186 | unauflöslich miteinander verbunden sind. Editortext ist von jeher mit einer Ausgabe
| 229 | informationslogischen Gründen strikt zwischen Autortext und
|
|---|
| 187 | verbunden, die mehr sein möchte als eine objektive, voraussetzungslose Bereitstellung
| 230 | Editortext unterschieden werden, und dies, obwohl beide
|
|---|
| 188 | von historischem Material zu Forschungszwecken. Edition und Erläuterung sind zwangsläufig
| 231 | Seiten wie Avers und Revers einer Medaille unauflöslich miteinander verbunden sind.
|
|---|
| 189 | eng aufeinander bezogen, denn auch textkritische Entscheidungen sind ohne die Auseinandersetzung
| 232 | Editortext ist von jeher mit einer Ausgabe verbunden, die mehr sein möchte als eine
|
|---|
| 190 | mit Gehalt, Entstehungs- und Publikationsgeschichte eines zu edierenden Textes in
| 233 | objektive, voraussetzungslose Bereitstellung von historischem Material zu
|
|---|
| 191 | vielen Fällen nicht möglich, chronologische Folgen ohne sachlich begründbare Datierungen
| 234 | Forschungszwecken. Edition und Erläuterung sind zwangsläufig eng aufeinander bezogen,
|
|---|
| 192 | oder Autorschaftszuweisungen kaum denkbar, tieferes Verständnis ohne Rückbezüge auf
| 235 | denn auch textkritische Entscheidungen sind ohne die Auseinandersetzung mit Gehalt,
|
|---|
| 193 | die jeweiligen historischen Kontexte nicht zu erreichen. Die Auszeichnung von Entitäten
| 236 | Entstehungs- und Publikationsgeschichte eines zu edierenden Textes in vielen Fällen
|
|---|
| 194 | im edierten Text und das Einfügen von kuratierten Hyperlinks sind allenfalls rudimentäre,
| 237 | nicht möglich, chronologische Folgen ohne sachlich begründbare Datierungen oder
|
|---|
| 195 | wenig spezifische Arten der Erläuterung durch eine*n Editor*in. Die Ausgabe des Austrian
| 238 | Autorschaftszuweisungen kaum denkbar, tieferes Verständnis ohne Rückbezüge auf die
|
|---|
| 196 | Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der Österreichischen Akademie
| 239 | jeweiligen historischen Kontexte nicht zu erreichen. Die Auszeichnung von Entitäten
|
|---|
| 197 | der Wissenschaften Arthur Schnitzler. Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren 1888–1931[13] liefert eher Vorarbeiten zu einem Register, wenn erwähnte Personen aufgelistet werden,
| 240 | im edierten Text und das Einfügen von kuratierten Links auf externe digitale
|
|---|
| 198 | und bietet die Bequemlichkeit der Nutzenden fördernde Informationen, die diese mit
| 241 | Ressourcen sind legitime, wenn auch wenig spezifische Arten der Erläuterung durch
|
|---|
| 199 | hoher Wahrscheinlichkeit auch selbst gefunden hätten. Viele Fragen, die sich den Leser*innen
| 242 | eine*n Editor*in. Die Ausgabe des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural
|
|---|
| 200 | bei der Lektüre stellen, werden nicht als solche erkannt und deshalb auch nicht in
| 243 | Heritage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Arthur Schnitzler. Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren
|
|---|
| 201 | den Erläuterungen beantwortet. Zur Illustration sei hier auf den Brief von Arthur
| 244 | 1888–1931[13] liefert ein umfangreiches Register. Im Brief von Arthur
|
|---|
| 202 | Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal vom 7. Januar 1893 verwiesen.
| 245 | Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal vom 7. Januar 1893 beispielsweise wird die Frage,
|
|---|
| | 246 | ob der Adressat mit einer Besprechung von einem seiner Werke in der Wiener Sonntag- und Montagszeitung zufrieden gewesen
|
|---|
| | 247 | sei, mit einem Link auf eine Registerseite beantwortet, von der aus man zu
|
|---|
| | 248 | ANNO. Historische österreichische Zeitungen und
|
|---|
| | 249 | Zeitschriften gelangt. Das Wort »zufrieden« ist mit einer
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|---|
| | 250 | eigenen Registerseite verlinkt, die wiederum einen Link auf das online verfügbare Digitalisat der insinuierten Besprechung von
|
|---|
| | 251 | Robert Hirschfeld enthält.[14]
|
|---|
| 208 | [5]Die darin thematisierte Frage, ob der Adressat mit einer Besprechung von einem seiner
| 258 | [5]Die Lemmata »Pfob« und »Griensteidl« führen zu verlinkten Karten, die Auskunft über die geografische Lage der historischen Cafés im
|
|---|
| 209 | Werke in der Wiener Sonntag- und Montagszeitung zufrieden gewesen sei, ist über einen Hyperlink mit einer vollständigen Jahresauswahl der Zeitschrift in ANNO. Historische österreichische Zeitungen und Zeitschriften verbunden. In einer Fußnote wird unter dem Lemma »zufrieden« auf die entsprechende Besprechung von Robert Hirschfeld in der Druckausgabe der historischen
| 259 | heutigen Wien geben, und zu verknüpften Datensätzen aus anderen Editionen und
|
|---|
| 210 | Zeitschrift hingewiesen,[14] die von den Nutzenden nun eigenständig zu suchen ist, weil ein direktes Referenzieren
| 260 | enzyklopädischen Nachschlagewerken.
|
|---|
| 211 | auf den Beitrag in der digitalen Ressource in der hierfür notwendigen Feingranularität
| 261 |
|
|---|
| 212 | nicht möglich ist. Ebenso verhält es sich mit dem durch die Verwendung von Kapitälchen
| 262 | 3. ›Digitales Nutzen‹ vs. ›Intensives Studieren‹: Einige Seitenblicke auf
|
|---|
| 213 | (als diakritischer Markierung für Georeferenzierungen) hervorgehobenen Lokalitäten
| 263 | Ergebnisse der empirischen Leseforschung
|
|---|
| 214 | »Pfob« und »Griensteidl«: Die Hyperlinks führen jeweils zu aktuellen Karten, die Auskunft über die geografische Lage der historischen
| | |
|---|
| 215 | Cafés im heutigen Wien geben. Man erfährt damit weder, ob der Verfasser des Briefes
| | |
|---|
| 216 | tatsächlich am Dienstag an diesem Ort bzw. am Sonntagmorgen um 7 Uhr an jenem Ort
| | |
|---|
| 217 | war, noch welche besondere Bedeutung diese Örtlichkeiten im Leben beider Korrespondenten
| | |
|---|
| 218 | oder der damaligen Wiener Kulturschaffenden gespielt hatten. In problematischer Weise
| | |
|---|
| 219 | vermischen sich in dieser Edition überdies konstituierter Brieftext und Editortext
| | |
|---|
| 220 | zu einem semantisch kontaminierten Gesamttext, was die Validität des edierten Textes
| | |
|---|
| 221 | infragestellt (die beiden Namen der Kaffeehäuser sind im Brieftext nicht vom Schreibenden
| | |
|---|
| 222 | hervorgehoben worden, was die Verwendung von Kapitälchen nahelegen könnte) und dessen
| | |
|---|
| 223 | vorlagengetreue Zitierbarkeit in weiterführenden Arbeiten erschwert.
| | |
|---|
| 224 | 3. ›Digitales Nutzen‹ vs. ›Intensives Studieren‹: Einige Seitenblicke auf Ergebnisse
| | |
|---|
| 225 | der empirischen Leseforschung
| | |
|---|
| 227 | ihrer Benutzungsoberflächen nach wie vor eng an die Konventionen des gedruckten Buches
| 265 | ihrer Benutzungsoberflächen nach wie vor eng an die Konventionen des gedruckten
|
|---|
| 228 | an. Damit wird implizit angenommen, dass Betrachtung und Rezeption beider medialer
| 266 | Buches an. Damit wird implizit angenommen, dass Betrachtung und Rezeption beider
|
|---|
| 229 | Vermittlungsformen ähnlich verlaufen. Vor dem Hintergrund empirischer Untersuchungen
| 267 | medialer Vermittlungsformen ähnlich verlaufen. Vor dem Hintergrund empirischer
|
|---|
| 230 | zum Lesen ist diese Prämisse kritisch zu betrachten.[15] Studien, welche die medienabhängige Lesegeschwindigkeit und das dabei erreichte Textverständnis
| 268 | Untersuchungen zum Lesen ist diese Prämisse kritisch zu betrachten.[15]
|
|---|
| 231 | in den Blick nehmen, gibt es seit den 1990er Jahren. Sie basieren in der Regel auf
| 269 | Studien, welche die medienabhängige Lesegeschwindigkeit und das dabei erreichte
|
|---|
| 232 | Messungen der Blickbewegungen (Eye Movements) und damit der Geschwindigkeit der Textverarbeitung.[16] Betrachtet werden Fixationen (Verweildauer der Augen auf einem Wort) und Sakkaden (sprunghafte Augenbewegungen entlang der Wortfolge). Dabei zeigt sich, dass die Aufnahme
| 270 | Textverständnis in den Blick nehmen, gibt es seit den 1990er Jahren. Sie basieren
|
|---|
| 233 | einer Zeichenkette aus Wörtern nicht linear erfolgt.[17] Die eigentliche Informationsaufnahme bzw. das Verstehen der Inhalte geschieht während
| 271 | in
|
|---|
| 234 | der Fixationen. Mit zunehmender sprachlicher Komplexität eines Textes steigt zum einen
| 272 | der Regel auf Messungen der Blickbewegungen (Eye Movements)
|
|---|
| 235 | die Fixationsdauer, also die Verweildauer des Blicks auf einem Wort, sowie die Anzahl
| 273 | und damit der Geschwindigkeit der Textverarbeitung.[16] Betrachtet werden Fixationen
|
|---|
| 236 | der Rücksprünge, der sogenannten regressiven Sakkaden. Ältere Studien, die das Lesen
| 274 | (Verweildauer der Augen auf einem Wort) und Sakkaden
|
|---|
| 237 | am Bildschirm im westlichen Kulturraum untersuchten, bezogen häufig die subjektive
| 275 | (sprunghafte Augenbewegungen entlang der Wortfolge). Dabei zeigt sich, dass die
|
|---|
| | 276 | Aufnahme einer Zeichenkette aus Wörtern nicht linear erfolgt.[17] Die eigentliche
|
|---|
| | 277 | Informationsaufnahme bzw. das Verstehen der Inhalte geschieht während der Fixationen.
|
|---|
| | 278 | Mit zunehmender sprachlicher Komplexität eines Textes steigt zum einen die
|
|---|
| | 279 | Fixationsdauer, also die Verweildauer des Blicks auf einem Wort, sowie die Anzahl
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| | 280 | der
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| | 281 | Rücksprünge, der sogenannten regressiven Sakkaden. Ältere Studien, die das Lesen am
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| | 282 | Bildschirm im westlichen Kulturraum untersuchten, bezogen häufig die subjektive
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|---|
| 239 | weniger genau, langsamer oder ermüdender sei. Neuere Studien zeichnen ein differenzierteres,
| 284 | weniger genau, langsamer oder ermüdender sei. Neuere Studien zeichnen ein
|
|---|
| 240 | bisweilen in sich widersprüchliches Bild, was exemplarisch an zwei Studien gezeigt
| 285 | differenzierteres, bisweilen in sich widersprüchliches Bild, was exemplarisch an zwei
|
|---|
| 241 | werden soll. Dabei liegt die Konzentration besonders auf der Lesegeschwindigkeit.
| 286 | Studien gezeigt werden soll. Dabei liegt die Konzentration besonders auf der
|
|---|
| 242 | So ergab eine Studie aus dem Jahr 2021, die mit 31 Proband*innen im Alter zwischen
| 287 | Lesegeschwindigkeit. So ergab eine Studie aus dem Jahr 2021, die mit 31 Proband*innen
|
|---|
| 243 | zwanzig und vierzig Jahren durchgeführt wurde, dass ein Text auf dem iPad signifikant
| 288 | im Alter zwischen zwanzig und vierzig Jahren durchgeführt wurde, dass ein Text auf
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|---|
| 244 | langsamer gelesen wird als ein gedruckter Text desselben sprachlichen Komplexitätsgrades.[18] In einer älteren Studie von Kretzschmar und Schlesewsky von 2014[19], die ebenfalls auf Messungen der Blickbewegung basierte und in der das Alter der
| 289 | dem iPad signifikant langsamer gelesen wird als ein gedruckter Text desselben
|
|---|
| 245 | Testpersonen berücksichtigt wurde, zeigte sich, dass bei jüngeren Erwachsenen bei
| 290 | sprachlichen Komplexitätsgrades.[18] In einer
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|---|
| 246 | unterschiedlichen Medien kaum Unterschiede in der Lesegeschwindigkeit bestanden, anders
| 291 | älteren Studie von Kretzschmar und Schlesewsky von 2014[19], die ebenfalls auf Messungen der
|
|---|
| 247 | bei älteren Studienteilnehmer*innen. Sie lasen auf dem Tablet signifikant schneller
| 292 | Blickbewegung basierte und in der das Alter der Testpersonen berücksichtigt wurde,
|
|---|
| 248 | als auf einer Buchseite, was mit der Hintergrundbeleuchtung und dem dadurch höheren
| 293 | zeigte sich, dass bei jüngeren Erwachsenen bei unterschiedlichen Medien kaum
|
|---|
| 249 | Kontrast zusammenhing. Das subjektive Empfinden jedoch war in beiden Gruppen gleich:
| 294 | Unterschiede in der Lesegeschwindigkeit bestanden, anders bei älteren
|
|---|
| 250 | Sowohl die älteren als auch die jüngeren Leser*innen bevorzugten die Lektüre der gedruckten
| 295 | Studienteilnehmer*innen. Sie lasen auf dem Tablet signifikant schneller als auf einer
|
|---|
| 251 | Texte.[20] Damit sind einige Parameter benannt, die für die Rezeption digitaler Editionen von
| 296 | Buchseite, was mit der Hintergrundbeleuchtung und dem dadurch höheren Kontrast
|
|---|
| 252 | Bedeutung sind. Hinzu kommen unterschiedliche Lesemodi: Das gedruckte Buch lädt eher
| 297 | zusammenhing. Das subjektive Empfinden jedoch war in beiden Gruppen gleich: Sowohl
|
|---|
| 253 | zum langsamen, aufmerksamen Studieren (Scholarly Reading), zum fokussierten Lesen und Verstehen komplexer Textinhalte ein. Digitale Texte
| 298 | die älteren als auch die jüngeren Leser*innen bevorzugten die Lektüre der gedruckten
|
|---|
| 254 | werden normalerweise häufiger selektiv gelesen, die Inhalte dabei rasch überflogen,
| 299 | Texte.[20] Damit sind einige Parameter benannt, die für die
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|---|
| 255 | um relevante Informationen herauszufiltern.[21] Die Begriffe Skimming, ein schnelles Überfliegen des Textes, durch das erste Eindrücke von dessen Inhalten
| 300 | Rezeption digitaler Editionen von Bedeutung sind. Hinzu kommen unterschiedliche
|
|---|
| 256 | gesammelt werden, und Scanning, ein gezieltes Erfassen von gesuchten Informationen, sind hier zentral. Studien aus
| 301 | Lesemodi: Das gedruckte Buch lädt eher zum langsamen, aufmerksamen Studieren (Scholarly Reading), zum fokussierten Lesen und Verstehen
|
|---|
| 257 | der Neurobiologie haben weiterhin gezeigt, dass beim Lesen von haptisch erlebbaren
| 302 | komplexer Textinhalte ein. Digitale Texte werden normalerweise häufiger selektiv
|
|---|
| 258 | Büchern im Gehirn zusätzlich Areale angesprochen werden, die für das räumliche Denken
| 303 | gelesen, die Inhalte dabei rasch überflogen, um relevante Informationen
|
|---|
| 259 | zuständig sind, weshalb sich Menschen in einem Buch leichter orientieren können, ganz
| 304 | herauszufiltern.[21] Die Begriffe Skimming, ein
|
|---|
| 260 | unabhängig davon, ob die Umstände der Rezeption, etwa Zeit und Ruhe, Aufmerksamkeit
| 305 | schnelles Überfliegen des Textes, durch das erste Eindrücke von dessen Inhalten
|
|---|
| 261 | und Konzentration befördern.
| 306 | gesammelt werden, und Scanning, ein gezieltes Erfassen von
|
|---|
| 262 | [7]Der Anspruch, alle wesentlichen Faktoren der Leseforschung im vorhergehenden Abschnitt
| 307 | gesuchten Informationen, sind hier zentral. Studien aus der Neurobiologie haben
|
|---|
| 263 | erfasst und in systematischer Weise vorgetragen zu haben, kann angesichts der Größe
| 308 | weiterhin gezeigt, dass beim Lesen von haptisch erlebbaren Büchern im Gehirn
|
|---|
| 264 | dieser Forschungsfelder und der Intensität, mit der die derzeit relevanten Fragestellungen
| 309 | zusätzlich Areale angesprochen werden, die für das räumliche Denken zuständig sind,
|
|---|
| 265 | in der Neurobiologie, Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie sowie Linguistik behandelt
| 310 | weshalb sich Menschen in einem Buch leichter orientieren können, ganz unabhängig
|
|---|
| 266 | werden, nicht erhoben werden. Mehr als dafür zu plädieren, diese Forschungsergebnisse
| 311 | davon, ob die Umstände der Rezeption, etwa Zeit und Ruhe, Aufmerksamkeit und
|
|---|
| 267 | neben aktuellen Erfahrungen aus dem aktuellen Webdesign stärker als bisher in die
| 312 | Konzentration befördern.
|
|---|
| 268 | Konzeption von digitalen Editionen und in die Planung der Arbeitsumgebungen und Benutzungsoberflächen
| 313 | [7]Der Anspruch, alle wesentlichen Faktoren der Leseforschung im vorhergehenden
|
|---|
| 269 | einzubeziehen, ist an dieser Stelle nicht möglich. Auch die grundsätzliche Frage,
| 314 | Abschnitt erfasst und in systematischer Weise vorgetragen zu haben, kann angesichts
|
|---|
| 270 | ob Kommentare für das digitale Medium anders zu schreiben sind, kann hier weder theoretisch
| 315 | der Größe dieser Forschungsfelder und der Intensität, mit der die derzeit relevanten
|
|---|
| 271 | reflektiert noch unter Hinweis auf eine zu etablierende Best Practice abschließend
| 316 | Fragestellungen in der Neurobiologie, Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie sowie
|
|---|
| 272 | beantwortet werden. Im Folgenden sollen lediglich einige Anregungen entfaltet werden,
| 317 | Linguistik behandelt werden, nicht erhoben werden. Mehr als dafür zu plädieren, diese
|
|---|
| 273 | wie die Benutzungsoberfläche von historisch-kritischen und kritischen digitalen Ausgaben
| 318 | Forschungsergebnisse neben aktuellen Erfahrungen aus dem aktuellen Webdesign stärker
|
|---|
| 274 | mit ausführlicher Kommentierung aussehen sollte, damit diese unter den heute gegebenen
| 319 | als bisher in die Konzeption von digitalen Editionen und in die Planung der
|
|---|
| 275 | Bedingungen von derzeit aktiven Nutzer*innen und Leser*innen optimal rezipiert werden
| 320 | Arbeitsumgebungen und Benutzungsoberflächen einzubeziehen, ist an dieser Stelle nicht
|
|---|
| 276 | kann.
| 321 | möglich. Auch die grundsätzliche Frage, ob Kommentare für das digitale Medium anders
|
|---|
| | 322 | zu schreiben sind, kann hier weder theoretisch reflektiert noch unter Hinweis auf
|
|---|
| | 323 | eine zu etablierende Best Practice abschließend beantwortet werden. Im Folgenden
|
|---|
| | 324 | sollen lediglich einige Anregungen entfaltet werden, wie die Benutzungsoberfläche
|
|---|
| | 325 | von
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|---|
| | 326 | historisch-kritischen und kritischen digitalen Ausgaben mit ausführlicher
|
|---|
| | 327 | Kommentierung aussehen sollte, damit diese unter den heute gegebenen Bedingungen von
|
|---|
| | 328 | derzeit aktiven Nutzer*innen und Leser*innen optimal rezipiert werden kann.
|
|---|
| 295 | [9]In überproportional deutlicher Weise lenken sie die Aufmerksamkeit auf sekundäre Metainformationen
| 351 | [9]In überproportional deutlicher Weise lenken sie die Aufmerksamkeit auf sekundäre
|
|---|
| 296 | (vergleichbar mit einem Register), die für das Verstehen und inhaltlich-thematische
| 352 | Metainformationen (vergleichbar mit einem Register), die für das Verstehen und
|
|---|
| 297 | Erfassen des eigentlichen Briefinhalts nicht notwendig sind. Die Nutzer*innen und
| 353 | inhaltlich-thematische Erfassen des eigentlichen Briefinhalts nicht notwendig sind.
|
|---|
| 298 | Leser*innen sind es nach wie vor gewohnt, Hervorhebung als Ausweis von Bedeutsamkeit
| 354 | Die Nutzer*innen und Leser*innen sind es nach wie vor gewohnt, Hervorhebung als
|
|---|
| 299 | zu interpretieren, als Marker für wichtige Informationen in einem Text, so dass beim
| 355 | Ausweis von Bedeutsamkeit zu interpretieren, als Marker für wichtige Informationen
|
|---|
| 300 | Überfliegen der Zeilen Markierungen zwangsläufig zunächst als zentrale Inhalte betrachtet
| 356 | in
|
|---|
| 301 | werden. Grafismen bestimmen die Gestaltung des Frontend von Der Sturm. Digitale Quellenedition zur Geschichte der internationalen Avantgarde[23]. Unruhig wirkt die Darbietung der schwarz gesetzten edierten Texte – hier ein Beispiel
| 357 | einem Text, so dass beim Überfliegen der Zeilen Markierungen zwangsläufig zunächst
|
|---|
| 302 | aus den Briefen aus dem Zeitraum von 1914 bis 1922, die Nachricht von Guillaume Apollinaire
| 358 | als zentrale Inhalte betrachtet werden. Grafismen bestimmen die Gestaltung des
|
|---|
| 303 | an Herwarth Walden vom 18. Mai 1914 – durch die Verwendung unterschiedlicher Schriften,
| 359 | Frontend von Der Sturm. Digitale Quellenedition zur Geschichte der
|
|---|
| 304 | Schriftgrößen, Schriftauszeichnung, durch den Einsatz von unterschiedlichen Farben
| 360 | internationalen Avantgarde[23]. Unruhig wirkt die Darbietung der schwarz gesetzten edierten Texte – hier ein
|
|---|
| 305 | und Symbolen (siehe Abbildung 4). Etablierte Regeln der Textgestaltung, wie sie sich über Jahrhunderte im Buchdruck
| 361 | Beispiel aus den Briefen aus dem Zeitraum von 1914 bis 1922, die Nachricht von
|
|---|
| 306 | bewährt haben, wurden, ob bewusst oder unbewusst, nicht beachtet.[24] Hinzu kommen intuitiv nur schwer zu erfassende Semantiken von Auszeichnungen: Namen
| 362 | Guillaume Apollinaire an Herwarth Walden vom 18. Mai 1914 – durch die Verwendung
|
|---|
| 307 | sind (als Hinweise auf Hyperlinks) rot und recte gesetzt (bisweilen zusätzlich noch unterstrichen), Werktitel ebenfalls rot (entweder
| 363 | unterschiedlicher Schriften, Schriftgrößen, Schriftauszeichnung, durch den Einsatz
|
|---|
| 308 | recte oder kursiv, einmal unterstrichen, einmal nicht). Hinweise auf einen Scan der
| 364 | von unterschiedlichen Farben und Symbolen (siehe Abbildung 4). Etablierte Regeln der
|
|---|
| 309 | zugehörigen Textseite (»[Digitalisat]« in roter Schrift) oder weiterführende Informationen (mit aufsteigendem Pfeil, einem
| 365 | Textgestaltung, wie sie sich über Jahrhunderte im Buchdruck bewährt haben, wurden,
|
|---|
| 310 | »(i)« und farbig, also gleich dreifach und damit redundant, ausgezeichnet) bremsen und
| 366 | ob
|
|---|
| 311 | stören die Blickbewegungen ebenso massiv wie die direkt in den edierten Text inline
| 367 | bewusst oder unbewusst, nicht beachtet.[24] Hinzu kommen intuitiv nur schwer zu erfassende Semantiken von
|
|---|
| 312 | eingefügten textgenetischen Varianten oder die hochgestellten Ziffern, die auf die
| 368 | Auszeichnungen: Namen sind (als Hinweise auf Hyperlinks) rot und recte gesetzt (bisweilen zusätzlich noch unterstrichen), Werktitel
|
|---|
| 313 | in den Fußnoten wiedergegebenen Erläuterungen verweisen.
| 369 | ebenfalls rot (entweder recte oder kursiv, einmal unterstrichen, einmal nicht).
|
|---|
| 314 | [10]In der digitalen Ausgabe Johann Wolfgang von Goethe – Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer[25] hingegen sind die im edierten Text erwähnten Entitäten im XML-TEI-Dokument zwar inline
| 370 | Hinweise auf einen Scan der zugehörigen Textseite (»[Digitalisat]« in
|
|---|
| 315 | kodiert; in der farblich zurückhaltenden und damit verhältnismäßig reizarmen Darstellung
| 371 | roter Schrift) oder weiterführende Informationen (mit aufsteigendem Pfeil, einem »(i)« und farbig, also gleich dreifach und damit redundant,
|
|---|
| 316 | werden Personen und Werke jedoch separat, als alphabetisch sortierte Listen dargeboten
| 372 | ausgezeichnet) bremsen und stören die Blickbewegungen ebenso massiv wie die direkt
|
|---|
| 317 | (siehe Abbildung 7), verlinkt mit der Forschungsdatenbank so:fie[26] der Klassik Stiftung Weimar.
| 373 | in
|
|---|
| | 374 | den edierten Text inline eingefügten textgenetischen Varianten oder die
|
|---|
| | 375 | hochgestellten Ziffern, die auf die in den Fußnoten wiedergegebenen Erläuterungen
|
|---|
| | 376 | verweisen.
|
|---|
| | 377 | [10]In der digitalen Ausgabe Johann Wolfgang von Goethe – Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm
|
|---|
| | 378 | Riemer[25] hingegen sind die im edierten Text erwähnten Entitäten
|
|---|
| | 379 | im XML-TEI-Dokument zwar inline kodiert; in der farblich zurückhaltenden und damit
|
|---|
| | 380 | verhältnismäßig reizarmen Darstellung werden Personen und Werke jedoch separat, als
|
|---|
| | 381 | alphabetisch sortierte Listen dargeboten (siehe Abbildung 7), verlinkt mit der Forschungsdatenbank so:fie[26] der Klassik Stiftung
|
|---|
| | 382 | Weimar.
|
|---|
| 324 | Einzel- oder Gesamtwerken – werden Sacherläuterungen wie in der Ansicht mit Lesefassung
| 391 | Einzel- oder Gesamtwerken – werden Sacherläuterungen wie in der Ansicht mit
|
|---|
| 325 | der Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800[27] meist als kritische Annotationen in Fußnoten dargeboten (siehe Abbildung 5). Pop-Up-Boxen als Marginalien, rechts neben dem Lesetext, wie in Aloys Hirt: Briefwechsel und Amtliche Schriften[28] ermöglichen die parallele Lektüre der farbig hinterlegten Textstelle und der zugehörigen
| 392 | Lesefassung der Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800[27] meist als kritische Annotationen in Fußnoten
|
|---|
| 326 | Einzelerläuterung (siehe Abbildung 6). Ähnlich verfahren auch edition humboldt digital[29] sowie MEGAdigital.[30] In der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (WeGA)[31] ist dies nicht möglich; hier legt sich die Box mit der Sacherläuterung über die mit
| 393 | dargeboten (siehe Abbildung
|
|---|
| 327 | einem Asterisk markierte Textstelle, was bei kurzen Annotationen kein Problem ist.
| 394 | 5). Pop-Up-Boxen als Marginalien, rechts neben dem Lesetext, wie in Aloys Hirt: Briefwechsel und Amtliche Schriften[28] ermöglichen die parallele Lektüre der
|
|---|
| 328 | Signifikant und für traditionelle Editionsphilolog*innen überraschend sind die in
| 395 | farbig hinterlegten Textstelle und der zugehörigen Einzelerläuterung (siehe Abbildung 6). Ähnlich
|
|---|
| 329 | aller Regel nicht durch interne Links miteinander vernetzten Einzelstellenerläuterungen.
| 396 | verfahren auch edition humboldt digital[29] sowie MEGAdigital.[30] In der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (WeGA)[31] ist dies nicht möglich; hier legt sich die Box mit der
|
|---|
| 330 | Dies gilt sowohl für diejenigen Erläuterungen, die sich auf den edierten Text beziehen,
| 397 | Sacherläuterung über die mit einem Asterisk markierte Textstelle, was bei kurzen
|
|---|
| 331 | als auch für diejenigen Erläuterungen, die Bezüge zu anderen Texten der Edition oder
| 398 | Annotationen kein Problem ist. Signifikant und für traditionelle
|
|---|
| 332 | zu anderen Sacherläuterungen aufweisen. Folge dieser eindimensionalen Kommentierungspraxis
| 399 | Editionsphilolog*innen überraschend sind die in aller Regel nicht durch interne Links
|
|---|
| 333 | sind redundante Wiederholungen von Informationen an mehreren Stellen. Kein Gebrauch
| 400 | miteinander vernetzten Einzelstellenerläuterungen. Dies gilt sowohl für diejenigen
|
|---|
| 334 | wird häufig auch von der seit Langem eingeführten Möglichkeit gemacht, von Einzelstellenerläuterungen
| 401 | Erläuterungen, die sich auf den edierten Text beziehen, als auch für diejenigen
|
|---|
| 335 | auf Überblickskommentare zu verweisen und umgekehrt, also auf Stellen, an denen zentrale
| 402 | Erläuterungen, die Bezüge zu anderen Texten der Edition oder zu anderen
|
|---|
| 336 | Informationen gebündelt abgelegt werden können, auf die textkritischen Apparate oder
| 403 | Sacherläuterungen aufweisen. Folge dieser eindimensionalen Kommentierungspraxis sind
|
|---|
| 337 | auf Paratexte einer Ausgabe. Dabei bringt sich der Kommentar um die Möglichkeit, das
| 404 | redundante Wiederholungen von Informationen an mehreren Stellen. Kein Gebrauch wird
|
|---|
| 338 | zu edierende Material in all seiner Komplexität und in größeren Zusammenhängen zu
| 405 | häufig auch von der seit Langem eingeführten Möglichkeit gemacht, von
|
|---|
| 339 | erläutern, erst auf den zweiten Blick erkennbare Zusammenhänge aufzuzeigen und Kontinuitäten
| 406 | Einzelstellenerläuterungen auf Überblickskommentare zu verweisen und umgekehrt, also
|
|---|
| 340 | bzw. Diskontinuitäten festzuhalten, die Editor*innen in ihrer eingehenden, bei historisch-kritischen
| 407 | auf Stellen, an denen zentrale Informationen gebündelt abgelegt werden können, auf
|
|---|
| 341 | Editionen oft über Jahrzehnte verfolgten wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem
| 408 | die textkritischen Apparate oder auf Paratexte einer Ausgabe. Dabei bringt sich der
|
|---|
| 342 | Gegenstand gesammelt haben. Diese Informationen sind meist von besonders hohem Wert.
| 409 | Kommentar um die Möglichkeit, das zu edierende Material in all seiner Komplexität
|
|---|
| 343 | Dabei sollte sich Nutzende und Leser*innen nicht in einem ›Dschungel‹ von Verweisangeboten
| 410 | und
|
|---|
| 344 | verlieren oder, von mehreren Hyperlinks ›verführt‹, sich nicht mehr orientieren können,
| 411 | in größeren Zusammenhängen zu erläutern, erst auf den zweiten Blick erkennbare
|
|---|
| 345 | wo man sich gerade befindet. Sind die zur Qualifizierung verwendeten diakritischen
| 412 | Zusammenhänge aufzuzeigen und Kontinuitäten bzw. Diskontinuitäten festzuhalten, die
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|---|
| 346 | Zeichen sprechend angelegt, können sich Nutzende wirklich entscheiden, ob sich für
| 413 | Editor*innen in ihrer eingehenden, bei historisch-kritischen Editionen oft über
|
|---|
| 347 | sie der ›Sprung‹ zur Erläuterung oder dem angebotenen Verweis lohnt. Die Franz & Franziska Jägerstätter Edition[32] praktiziert dies bereits, in dem sie Kommentare durch Icons kennzeichnet, die durch
| 414 | Jahrzehnte verfolgten wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Gegenstand gesammelt
|
|---|
| 348 | Überstreichen mit dem Cursor Auskunft darüber geben, ob sich dahinter eine sprachliche
| 415 | haben. Diese Informationen sind meist von besonders hohem Wert. Dabei sollte sich
|
|---|
| 349 | Erläuterung, ein Sammlungshinweis, eine biografische Notiz, ein Verweis oder eine
| 416 | Nutzende und Leser*innen nicht in einem ›Dschungel‹ von Verweisangeboten verlieren
|
|---|
| 350 | Erläuterung befindet. Die Präsentation von Einzelstellenerläuterungen in Pop-Up-Boxen,
| 417 | oder, von mehreren Hyperlinks ›verführt‹, sich nicht mehr orientieren können, wo man
|
|---|
| 351 | die erst geschlossen werden müssen, bevor die nächste geöffnet werden kann, verhindert
| 418 | sich gerade befindet. Sind die zur Qualifizierung verwendeten diakritischen Zeichen
|
|---|
| 352 | hingegen, dass sämtliche Sacherläuterungen zu einem Zeugnis, einer Sammlung oder einem
| 419 | sprechend angelegt, können sich Nutzende wirklich entscheiden, ob sich für sie der
|
|---|
| 353 | Werk im Zusammenhang, fortlaufend rezipiert werden können. Lesefreundlicher sind deshalb
| 420 | ›Sprung‹ zur Erläuterung oder dem angebotenen Verweis lohnt. Die Franz & Franziska Jägerstätter Edition[32] praktiziert dies
|
|---|
| 354 | die fortlaufende Präsentation von ediertem Text und Kommentar in getrennten Bereichen,
| 421 | bereits, in dem sie Kommentare durch Icons kennzeichnet, die durch Überstreichen mit
|
|---|
| 355 | zum Beispiel in verschiedenen Unterseiten oder Spalten wie in der im Frühjahr 2024
| 422 | dem Cursor Auskunft darüber geben, ob sich dahinter eine sprachliche Erläuterung,
|
|---|
| 356 | erschienenen Ausgabe C. F. Meyer: Digitale Briefedition (dMBW)[33], in der Maßstäbe setzenden Edition Arthur Schnitzler digital (ASd)[34] oder der kommentierten historisch-kritischen Korrespondenzausgabe Johann Wolfgang Goethe. Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer[35] (siehe Abbildung 7). Dies erlaubt Nutzenden und Leser*innen neben einer punktuell-vereinzelten auch
| 423 | ein
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|---|
| 357 | die fortlaufende Rezeption des Sachkommentars, Editor*innen die informationslogisch
| 424 | Sammlungshinweis, eine biografische Notiz, ein Verweis oder eine Erläuterung
|
|---|
| | 425 | befindet. Die Präsentation von Einzelstellenerläuterungen in Pop-Up-Boxen, die erst
|
|---|
| | 426 | geschlossen werden müssen, bevor die nächste geöffnet werden kann, verhindert
|
|---|
| | 427 | hingegen, dass sämtliche Sacherläuterungen zu einem Zeugnis, einer Sammlung oder
|
|---|
| | 428 | einem Werk im Zusammenhang, fortlaufend rezipiert werden können. Lesefreundlicher
|
|---|
| | 429 | sind deshalb die fortlaufende Präsentation von ediertem Text und Kommentar in
|
|---|
| | 430 | getrennten Bereichen, zum Beispiel in verschiedenen Unterseiten oder Spalten wie in
|
|---|
| | 431 | der im Frühjahr 2024 erschienenen Ausgabe C. F. Meyer: Digitale Briefedition (dMBW)[33], in der
|
|---|
| | 432 | Maßstäbe setzenden Edition Arthur Schnitzler digital (ASd)[34] oder der kommentierten historisch-kritischen
|
|---|
| | 433 | Korrespondenzausgabe Johann Wolfgang Goethe. Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm
|
|---|
| | 434 | Riemer[35]
|
|---|
| | 435 | (siehe Abbildung 7). Dies
|
|---|
| | 436 | erlaubt Nutzenden und Leser*innen neben einer punktuell-vereinzelten auch die
|
|---|
| | 437 | fortlaufende Rezeption des Sachkommentars, Editor*innen die informationslogisch
|
|---|
| 378 | Gezielt eingesetzte typografische Mittel bei der Textdarbietung, klare Gliederung
| 462 | Gezielt eingesetzte typografische Mittel bei der Textdarbietung, klare
|
|---|
| 379 | in übersichtlichen Teilen ermöglichen schnelle Orientierung, Hervorhebungen lenken
| 463 | Gliederung in übersichtlichen Teilen ermöglichen schnelle Orientierung,
|
|---|
| 380 | den Blick von Nutzenden und Leser*innen und fördern damit selektives Lesen, das rasche
| 464 | Hervorhebungen lenken den Blick von Nutzenden und Leser*innen und fördern damit
|
|---|
| 381 | Erfassen von besonders wichtigen Passagen der Kommentierung. Wird bewährtes typografisches
| 465 | selektives Lesen, das rasche Erfassen von besonders wichtigen Passagen der
|
|---|
| 382 | Wissen um die optimale Schriftwahl und Schriftgröße sowie Zeilenlänge angewendet,
| 466 | Kommentierung. Wird bewährtes typografisches Wissen um die optimale Schriftwahl
|
|---|
| 383 | erleichtert dies die Rezeption nach wie vor ungemein.
| 467 | und Schriftgröße sowie Zeilenlänge angewendet, erleichtert dies die Rezeption
|
|---|
| 384 | Eine möglichst reizarme Präsentation mit wenigen diakritischen Zeichen, Icons und
| 468 | nach wie vor ungemein.
|
|---|
| 385 | farbigen Auszeichnungen begünstigt das intensive, konzentrierte Lesen und damit das
| 469 | Eine möglichst reizarme Präsentation mit wenigen diakritischen Zeichen,
|
|---|
| 386 | tiefe Verstehen des Textes. Eine zukunftsfähige Lösung könnte hier das geschichtswissenschaftliche
| 470 | Icons und farbigen Auszeichnungen begünstigt das intensive, konzentrierte Lesen
|
|---|
| 387 | Projekt Chronik Aldersbach. Digitale Edition des Klosters Aldersbach[36] entwickelt haben: Nutzer*innen können in einer Checkbox selbst auswählen, welche
| 471 | und damit das tiefe Verstehen des Textes. Eine zukunftsfähige Lösung könnte
|
|---|
| 388 | Informationen und damit diakritischen Zeichen bzw. grafischen Auszeichnungen im edierten
| 472 | hier das geschichtswissenschaftliche Projekt Chronik Aldersbach. Digitale Edition des Klosters
|
|---|
| 389 | Text sie wünschen.
| 473 | Aldersbach[36] entwickelt haben: Nutzer*innen können in einer
|
|---|
| 390 | Stärker als im gedruckten Buch können im digitalen Kommentar audiovisuelle Mittel
| 474 | Checkbox selbst auswählen, welche Informationen und damit diakritischen Zeichen
|
|---|
| 391 | zum Einsatz kommen (Multimedialität). Damit sind nicht nur Reproduktionen von Werken
| 475 | bzw. grafischen Auszeichnungen im edierten Text sie wünschen.
|
|---|
| 392 | der Bildenden Kunst oder Aufnahmen von Musikwerken gemeint, sondern auch visuelle
| 476 | Stärker als im gedruckten Buch können im digitalen Kommentar audiovisuelle
|
|---|
| 393 | Umsetzungen von Erläuterungen in Form von Grafiken, Schemata, Diagrammen, Listen oder
| 477 | Mittel zum Einsatz kommen (Multimedialität). Damit sind nicht nur
|
|---|
| 394 | Tabellen mit den darin strukturiert dargebotenen Inhalten.
| 478 | Reproduktionen von Werken der Bildenden Kunst oder Aufnahmen von Musikwerken
|
|---|
| 395 | Strukturieren lassen sich auch Fließtexte durch die Verwendung von Zwischenüberschriften,
| 479 | gemeint, sondern auch visuelle Umsetzungen von Erläuterungen in Form von
|
|---|
| 396 | kürzeren Texteinheiten mit überschaubaren Absätzen, die rasch aufzunehmen und zu verstehen
| 480 | Grafiken, Schemata, Diagrammen, Listen oder Tabellen mit den darin strukturiert
|
|---|
| 397 | sind, und die Hervorhebung von zentralen Begriffen im Text, die die Inhalte chronologisch
| 481 | dargebotenen Inhalten.
|
|---|
| 398 | und thematisch gliedern. Sie erleichtern Scanning und Skimming und helfen Nutzenden,
| 482 | Strukturieren lassen sich auch Fließtexte durch die Verwendung von
|
|---|
| 399 | sich effizienter und effektiver im Text zu orientieren.
| 483 | Zwischenüberschriften, kürzeren Texteinheiten mit überschaubaren Absätzen, die
|
|---|
| 400 | Daneben gilt es im Blick zu behalten, wie sich die Darbietung der Erläuterungen produktionsseitig
| 484 | rasch aufzunehmen und zu verstehen sind, und die Hervorhebung von zentralen
|
|---|
| 401 | unmittelbar auf deren Inhalte und Struktur auswirkt. Beim Schreiben eines Kommentars
| 485 | Begriffen im Text, die die Inhalte chronologisch und thematisch gliedern. Sie
|
|---|
| 402 | verfolgen Editor*innen eine Strategie, sie ordnen ihr Material und verteilen die Informationen.
| 486 | erleichtern Scanning und Skimming und helfen Nutzenden, sich effizienter und
|
|---|
| 403 | Ein effizientes und intuitiv verständliches Verweissystem ist für das Verständnis
| 487 | effektiver im Text zu orientieren.
|
|---|
| 404 | erforderlich. Kaskadenartige Anordnung der Information, vom Besonderen zum Allgemeinen,
| 488 | Daneben gilt es im Blick zu behalten, wie sich die Darbietung der
|
|---|
| 405 | lässt Leser*innen die Wahl, ob sie sich mit dem ersten erläuternden Abschnitt zufrieden
| 489 | Erläuterungen produktionsseitig unmittelbar auf deren Inhalte und Struktur
|
|---|
| 406 | geben wollen, der alle relevanten Informationen zum Verständnis der Textstelle enthalten
| 490 | auswirkt. Beim Schreiben eines Kommentars verfolgen Editor*innen eine
|
|---|
| 407 | muss, oder ob sie noch weiterführenden Informationen zu dieser Stelle in ihrem jeweiligen
| 491 | Strategie, sie ordnen ihr Material und verteilen die Informationen. Ein
|
|---|
| 408 | Kontext erhalten möchten. Interaktiv und dynamisch erweiterbare Sacherläuterungsteile
| 492 | effizientes und intuitiv verständliches Verweissystem ist für das Verständnis
|
|---|
| 409 | könnten sich an die verschiedenen Gruppen von Nutzer*innen einer digitalen Ausgabe
| 493 | erforderlich. Kaskadenartige Anordnung der Information, vom Besonderen zum
|
|---|
| 410 | wenden. Sie stellen die Vernetzbarkeit der digitalen Edition mit anderen Ressourcen
| 494 | Allgemeinen, lässt Leser*innen die Wahl, ob sie sich mit dem ersten
|
|---|
| 411 | sicher. Hierüber bieten sich Möglichkeiten, den Kommentar zu erweitern und ggf. mit
| 495 | erläuternden Abschnitt zufrieden geben wollen, der alle relevanten
|
|---|
| 412 | Informationen für andere Gruppen von Leser*innen anzureichern.
| 496 | Informationen zum Verständnis der Textstelle enthalten muss, oder ob sie noch
|
|---|
| | 497 | weiterführenden Informationen zu dieser Stelle in ihrem jeweiligen Kontext
|
|---|
| | 498 | erhalten möchten. Interaktiv und dynamisch erweiterbare Sacherläuterungsteile
|
|---|
| | 499 | könnten sich an die verschiedenen Gruppen von Nutzer*innen einer digitalen
|
|---|
| | 500 | Ausgabe wenden. Sie stellen die Vernetzbarkeit der digitalen Edition mit
|
|---|
| | 501 | anderen Ressourcen sicher. Hierüber bieten sich Möglichkeiten, den Kommentar zu
|
|---|
| | 502 | erweitern und ggf. mit Informationen für andere Gruppen von Leser*innen
|
|---|
| | 503 | anzureichern.
|
|---|
| 417 | Sacherläuterungen leicht rezipieren lassen, ist weiter zu gehen. Will man die bisherigen
| 508 | Sacherläuterungen leicht rezipieren lassen, ist weiter zu gehen. Will man die
|
|---|
| 418 | philologischen Standards der neugermanistischen Edition auch in Zukunft erhalten,
| 509 | bisherigen philologischen Standards der neugermanistischen Edition auch in Zukunft
|
|---|
| 419 | sind in nächster Zeit noch weitere Anstrengungen notwendig. Zu fragen ist hier, ob
| 510 | erhalten, sind in nächster Zeit noch weitere Anstrengungen notwendig. Zu fragen ist
|
|---|
| 420 | man die Sacherläuterungen, Überblicks- und Einzelstellenkommentare sowie Paratexte
| 511 | hier, ob man die Sacherläuterungen, Überblicks- und Einzelstellenkommentare sowie
|
|---|
| 421 | vor dem Hintergrund der neuen digitalen Präsentations- und Rezeptionsformen anders
| 512 | Paratexte vor dem Hintergrund der neuen digitalen Präsentations- und Rezeptionsformen
|
|---|
| 422 | schreiben und wiedergeben sollte und, falls ja, wie hier die neuen Formen aussehen
| 513 | anders schreiben und wiedergeben sollte und, falls ja, wie hier die neuen Formen
|
|---|
| 423 | könnten. Die hybride Darbietung, in der ausführliche Erläuterungen nach wie vor eher
| 514 | aussehen könnten. Die hybride Darbietung, in der ausführliche Erläuterungen nach wie
|
|---|
| 424 | im gedruckten Teil einer Edition gelesen werden sollten, kann auf Dauer nicht die
| 515 | vor eher im gedruckten Teil einer Edition gelesen werden sollten, kann auf Dauer
|
|---|
| 425 | beste Wahl bleiben. Langzeitforschungsvorhaben, insbesondere den durch das Akademienprogramm
| 516 | nicht die beste Wahl bleiben. Langzeitforschungsvorhaben, insbesondere den durch das
|
|---|
| 426 | geförderten historisch-kritischen Editionen, kommt hier die wichtige Aufgabe zu, zukunftsweisende
| 517 | Akademienprogramm geförderten historisch-kritischen Editionen, kommt hier die
|
|---|
| 427 | Vorschläge vorzulegen und mit einer breiten Auswahl an Nutzer*innen und Leser*innen
| 518 | wichtige Aufgabe zu, zukunftsweisende Vorschläge vorzulegen und mit einer breiten
|
|---|
| 428 | zu diskutieren, um auch deren Bedürfnissen zu entsprechen.
| 519 | Auswahl an Nutzer*innen und Leser*innen zu diskutieren, um auch deren Bedürfnissen
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|---|
| | 520 | zu
|
|---|
| | 521 | entsprechen.
|
|---|
| 601 |
| 740 | Gerhard Allroggen (Hg.):
|
|---|
| 602 | Gerhard Allroggen (Hg.): Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Digitale Edition. Letzte
| 741 | Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Digitale Edition. Letzte Änderung: 17.12.2017.
|
|---|
| 603 | Änderung: 17.12.2017. Version 4.10.0 vom 18.04.2024. HTML. [online]
| 742 | Version 4.10.0 vom 18.04.2024. HTML. [online]
|
|---|
| 604 | Frieder von Ammon / Jutta Eckle / Yvonne Pietsch / Elke Richter (Hg.): Johann Wolfgang
| 743 | Frieder von Ammon / Jutta Eckle /
|
|---|
| 605 | Goethe: Briefe. Historisch-kritische Ausgabe. In Verbindung mit der Sächsischen Akademie
| 744 | Yvonne Pietsch / Elke Richter (Hg.): Johann Wolfgang Goethe: Briefe.
|
|---|
| 606 | der Wissenschaften zu Leipzig und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der
| 745 | Historisch-kritische Ausgabe. In Verbindung mit der Sächsischen Akademie der
|
|---|
| 607 | Literatur und im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar / Goethe- und Schiller-Archiv
| 746 | Wissenschaften zu Leipzig und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der
|
|---|
| 608 | herausgegeben. Begründet von Georg Kurscheidt / Norbert Oellers / Elke Richter. Berlin
| 747 | Literatur und im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar / Goethe- und Schiller-Archiv
|
|---|
| 609 | u. a. 2008–. [Nachweis im GVK]
| 748 | herausgegeben. Begründet von Georg Kurscheidt / Norbert Oellers / Elke Richter.
|
|---|
| 610 | Daniel Apollon / Claire Bélisle / Philippe Régnier (Hg.): Digital Critical Editions.
| 749 | Berlin u. a. 2008–. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| 611 | Urbana, US-IL u. a. 2014. [Nachweis im GVK]
| 750 | Daniel Apollon / Claire Bélisle /
|
|---|
| 612 | Anne Baillot (Hg.): Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800. 2017.
| 751 | Philippe Régnier (Hg.): Digital Critical Editions. Urbana, US-IL u. a. 2014. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| | 752 | Anne Baillot (Hg.): Briefe und Texte aus dem
|
|---|
| | 753 | intellektuellen Berlin um 1800. 2017. HTML. [online]
|
|---|
| | 754 | Cord-Friedrich Berghahn / Kai Bremer /
|
|---|
| | 755 | Peter Burschel (Hg.): Lessing digital. Studien für eine historisch-kritische
|
|---|
| | 756 | Neuedition (Beihefte zu Editio, 52). (Lessing digital? Zur Bilanzierung und
|
|---|
| | 757 | konzeptionellen Weiterentwicklung der Lessing-Editorik, Wolfenbüttel,
|
|---|
| | 758 | 10.–12.03.2020) Berlin u. a. 2023. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| | 759 | Berlin-Brandenburgische Akademie der
|
|---|
| | 760 | Wissenschaften (Hg.): Aloys Hirt. Briefwechsel und Amtliche Schriften. Bearbeitet
|
|---|
| | 761 | von Uta Motschmann. 2021. HTML. [online]
|
|---|
| | 762 | Berlin-Brandenburgische Akademie
|
|---|
| | 763 | der Wissenschaften / Ottmar Ette (Hg.): edition humboldt digital. Letzte
|
|---|
| | 764 | Aktualisierung: 4.7.2023. HTML. [online]
|
|---|
| | 765 | Markus Bernauer / Nobert Miller /
|
|---|
| | 766 | Frederike Neuber (Hg.): Jean Paul – Sämtliche Briefe digital. Juni 2018. HTML.
|
|---|
| | 767 | [online]
|
|---|
| | 768 | Héctor Canal / Jutta Eckle (Hg.): Johann
|
|---|
| | 769 | Wolfgang Goethe. Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer. Im Auftrag der Klassik
|
|---|
| | 770 | Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv. Version 1.0 von September 2020.
|
|---|
| | 771 | Letzte Aktualisierung: Version 1.1 von August 2022. HTML. [online]
|
|---|
| | 772 | Héctor Canal / Jutta Eckle: »Johann Wolfgang
|
|---|
| | 773 | von Goethe. Briefwechsel mit Friedrich Wilhelm Riemer«. Kommentierte
|
|---|
| | 774 | historisch-kritische Ausgabe in digitaler Form. In: Goethe-Jahrbuch 137 (2020), S.
|
|---|
| | 775 | 169–179. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| | 776 | Ursula Christmann: Kognitionspsychologische
|
|---|
| | 777 | Ansätze. In: Ursula Rautenberg / Ute Schneider (Hg.): Lesen. Ein
|
|---|
| | 778 | interdisziplinäres Handbuch. Berlin u. a. 2015, S. 21–45. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| | 779 | Matthew James Driscoll / Elena
|
|---|
| | 780 | Pierazzo (Hg.): Digital Scholarly Editing. Theories and Practices (= Digital
|
|---|
| | 781 | Humanities Series, 4). Cambridge, UK 15.08.2016. HTML / PDF / XML. DOI: 10.11647/OBP.0095
|
|---|
| | 782 | Jutta Eckle / Georg Kurscheidt (Hg.):
|
|---|
| | 783 | Johann Wolfgang Goethe: Briefe. Historisch-kritische Ausgabe. Bd. 10 I und II:
|
|---|
| | 784 | 1794-1795. Texte und Kommentar. Berlin u. a. 2019. DOI:
|
|---|
| | 785 | 10.1515/9783110636468
|
|---|
| | 786 | Markus Ender / Ingrid Fürhapter / Ulrike
|
|---|
| | 787 | Tanzer / Joseph Wang-Kathrein (Hg.): Ludwig von Ficker. Gesamtbriefwechsel.
|
|---|
| | 788 | Kommentierte Online-Edition. In Zusammenarbeit mit Anton Unterkircher. Im Auftrag
|
|---|
| | 789 | des Forschungsinstituts Brenner-Archiv der Universität Innsbruck. Innsbruck 2020.
|
|---|
| 614 | Cord-Friedrich Berghahn / Kai Bremer / Peter Burschel (Hg.): Lessing digital. Studien
| 791 | Maria Engberg / Brigitte Stougaard
|
|---|
| 615 | für eine historisch-kritische Neuedition (Beihefte zu Editio, 52). (Lessing digital?
| 792 | Pedersen: Deep, Focused, and Critical Reading Between Media. In: Maria Engberg /
|
|---|
| 616 | Zur Bilanzierung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Lessing-Editorik, Wolfenbüttel,
| 793 | Iben Have / Brigitte Stougaard Pedersen (Hg.): The Digital Reading Condition.
|
|---|
| 617 | 10.–12.03.2020) Berlin u. a. 2023. [Nachweis im GVK]
| 794 | London 2023, S. 113–123. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| 618 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hg.): Aloys Hirt. Briefwechsel
| 795 | Alicia Feis / Amanda Lallensack /
|
|---|
| 619 | und Amtliche Schriften. Bearbeitet von Uta Motschmann. 2021. HTML. [online]
| 796 | Elizabeth Pallante / Melanie Nielsen / Nicole Demarco / Balamurali Vasudevan:
|
|---|
| 620 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften / Ottmar Ette (Hg.): edition humboldt
| 797 | Reading Eye Movements Performance on iPad vs Print Using a Visagraph. In: Journal
|
|---|
| 621 | digital. Letzte Aktualisierung: 4.7.2023. HTML. [online]
| 798 | of Eye Movement Research 14 (2021), H. 2. 14.09.2021. PDF. DOI: 10.16910/jemr.14.2.6
|
|---|
| 622 | Markus Bernauer / Nobert Miller / Frederike Neuber (Hg.): Jean Paul – Sämtliche Briefe
| 799 | Friedrich Forssman / Ralf de
|
|---|
| 623 | digital. Juni 2018. HTML. [online]
| 800 | Jong: Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz. 4.
|
|---|
| 624 | Héctor Canal / Jutta Eckle (Hg.): Johann Wolfgang Goethe. Briefwechsel mit Friedrich
| 801 | Auflage. Mainz 2002. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| 625 | Wilhelm Riemer. Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv.
| 802 | Wolfgang Frühwald / Herbert Kraft /
|
|---|
| 626 | Version 1.0 von September 2020. Letzte Aktualisierung: Version 1.1 von August 2022.
| 803 | Walter Müller-Seidel (Hg.): Probleme der Kommentierung. Referate und
|
|---|
| | 804 | Diskussionsbeiträge. (Kolloquien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Frankfurt
|
|---|
| | 805 | am Main, 12.–14.10.1970 und 16.–18.03.1972) Bonn u. a. 1975. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| | 806 | Ulrike Henny: Reviewing von digitalen Editionen
|
|---|
| | 807 | im Kontext der Evaluation digitaler Forschungsergebnisse. In: Roland S. Kamzelak /
|
|---|
| | 808 | Timo Steyer (Hg.): Digitale Metamorphose. Digital Humanities und
|
|---|
| | 809 | Editionswissenschaft (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften /
|
|---|
| | 810 | Sonderbände, 2). Wolfenbüttel 2018. 15.03.2018. XML / HTML / PDF. DOI: 10.17175/sb02_006
|
|---|
| | 811 | Bernhard Hurch (Hg.): Hugo Schuchardt Archiv.
|
|---|
| | 812 | 2022. HTML. [online]
|
|---|
| | 813 | Institut für Computerlinguistik / Institut
|
|---|
| | 814 | für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich (Hg.): Bullinger
|
|---|
| | 815 | Digital. Digitale Erschliessung von Heinrich Bullingers Briefwechsel. 2020–2024.
|
|---|
| 628 | Héctor Canal / Jutta Eckle: »Johann Wolfgang von Goethe. Briefwechsel mit Friedrich
| 817 | Internationale Marx-Engels-Stiftung (IMES)
|
|---|
| 629 | Wilhelm Riemer«. Kommentierte historisch-kritische Ausgabe in digitaler Form. In:
| 818 | (Hg.): MEGAdigital. Online-Abteilung der historisch-kritischen Gesamtausgabe von
|
|---|
| 630 | Goethe-Jahrbuch 137 (2020), S. 169–179. [Nachweis im GVK]
| 819 | Karl Marx und Friedrich Engels. Letzter Zugriff: 29.08.2024. HTML. [online]
|
|---|
| 631 | Ursula Christmann: Kognitionspsychologische Ansätze. In: Ursula Rautenberg / Ute Schneider
| 820 | Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein
|
|---|
| 632 | (Hg.): Lesen. Ein interdisziplinäres Handbuch. Berlin u. a. 2015, S. 21–45. [Nachweis im GVK]
| 821 | (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017. PDF. DOI:
|
|---|
| 633 | Matthew James Driscoll / Elena Pierazzo (Hg.): Digital Scholarly Editing. Theories
| 822 | 10.1007/978-3-476-05446-3
|
|---|
| 634 | and Practices (= Digital Humanities Series, 4). Cambridge, UK 15.08.2016. HTML / PDF
| 823 | Roland S. Kamzelak / Timo Steyer
|
|---|
| 635 | / XML. DOI: 10.11647/OBP.0095
| 824 | (Hg.): Digitale Metamorphose. Digital Humanities und Editionswissenschaft (=
|
|---|
| 636 | Jutta Eckle / Georg Kurscheidt (Hg.): Johann Wolfgang Goethe: Briefe. Historisch-kritische
| 825 | Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Sonderbände, 2). Wolfenbüttel
|
|---|
| 637 | Ausgabe. Bd. 10 I und II: 1794-1795. Texte und Kommentar. Berlin u. a. 2019. DOI:
| 826 | 2018. DOI: 10.17175/sb0023
|
|---|
| 638 | 10.1515/9783110636468
| 827 | Klassik Stiftung Weimar:
|
|---|
| 639 | Markus Ender / Ingrid Fürhapter / Ulrike Tanzer / Joseph Wang-Kathrein (Hg.): Ludwig
| 828 | Forschungsdatenbank so:fie. Letzter Zugriff: 31.05.2024. HTML. [online]
|
|---|
| 640 | von Ficker. Gesamtbriefwechsel. Kommentierte Online-Edition. In Zusammenarbeit mit
| 829 | Robert Klugseder (Hg.): Chronik Aldersbach.
|
|---|
| 641 | Anton Unterkircher. Im Auftrag des Forschungsinstituts Brenner-Archiv der Universität
| 830 | Digitale Edition der Chronik des Klosters Aldersbach. Letzter Zugriff: 31.05.2024.
|
|---|
| 642 | Innsbruck. Innsbruck 2020. HTML. [online]
| | |
|---|
| 643 | Maria Engberg / Brigitte Stougaard Pedersen: Deep, Focused, and Critical Reading Between
| | |
|---|
| 644 | Media. In: Maria Engberg / Iben Have / Brigitte Stougaard Pedersen (Hg.): The Digital
| | |
|---|
| 645 | Reading Condition. London 2023, S. 113–123. [Nachweis im GVK]
| | |
|---|
| 646 | Alicia Feis / Amanda Lallensack / Elizabeth Pallante / Melanie Nielsen / Nicole Demarco
| | |
|---|
| 647 | / Balamurali Vasudevan: Reading Eye Movements Performance on iPad vs Print Using a
| | |
|---|
| 648 | Visagraph. In: Journal of Eye Movement Research 14 (2021), H. 2. 14.09.2021. PDF.
| | |
|---|
| 649 | DOI: 10.16910/jemr.14.2.6
| | |
|---|
| 650 | Friedrich Forssman / Ralf de Jong: Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen
| | |
|---|
| 651 | zu Schrift und Satz. 4. Auflage. Mainz 2002. [Nachweis im GVK]
| | |
|---|
| 652 | Wolfgang Frühwald / Herbert Kraft / Walter Müller-Seidel (Hg.): Probleme der Kommentierung.
| | |
|---|
| 653 | Referate und Diskussionsbeiträge. (Kolloquien der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
| | |
|---|
| 654 | Frankfurt am Main, 12.–14.10.1970 und 16.–18.03.1972) Bonn u. a. 1975. [Nachweis im GVK]
| | |
|---|
| 655 | Ulrike Henny: Reviewing von digitalen Editionen im Kontext der Evaluation digitaler
| | |
|---|
| 656 | Forschungsergebnisse. In: Roland S. Kamzelak / Timo Steyer (Hg.): Digitale Metamorphose.
| | |
|---|
| 657 | Digital Humanities und Editionswissenschaft (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften
| | |
|---|
| 658 | / Sonderbände, 2). Wolfenbüttel 2018. 15.03.2018. XML / HTML / PDF. DOI: 10.17175/sb02_006
| | |
|---|
| 659 | Bernhard Hurch (Hg.): Hugo Schuchardt Archiv. 2022. HTML. [online]
| | |
|---|
| 660 | Institut für Computerlinguistik / Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte
| | |
|---|
| 661 | der Universität Zürich (Hg.): Bullinger Digital. Digitale Erschliessung von Heinrich
| | |
|---|
| 662 | Bullingers Briefwechsel. 2020–2024. HTML. [online]
| | |
|---|
| 663 | Internationale Marx-Engels-Stiftung (IMES) (Hg.): MEGAdigital. Online-Abteilung der
| | |
|---|
| 664 | historisch-kritischen Gesamtausgabe von Karl Marx und Friedrich Engels. Letzter Zugriff:
| | |
|---|
| 665 | 29.08.2024. HTML. [online]
| | |
|---|
| 666 | Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung.
| | |
|---|
| 667 | Stuttgart 2017. PDF. DOI: 10.1007/978-3-476-05446-3
| | |
|---|
| 668 | Roland S. Kamzelak / Timo Steyer (Hg.): Digitale Metamorphose. Digital Humanities
| | |
|---|
| 669 | und Editionswissenschaft (= Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften / Sonderbände,
| | |
|---|
| 670 | 2). Wolfenbüttel 2018. DOI: 10.17175/sb0023
| | |
|---|
| 671 | Klassik Stiftung Weimar: Forschungsdatenbank so:fie. Letzter Zugriff: 31.05.2024.
| | |
|---|
| 673 | Robert Klugseder (Hg.): Chronik Aldersbach. Digitale Edition der Chronik des Klosters
| 832 | Franziska Kretzschmar / Matthias
|
|---|
| 674 | Aldersbach. Letzter Zugriff: 31.05.2024. HTML. [online]
| 833 | Schlesewsky: Lesen auf neuen Medien. Eine empirische Perspektive. In: Gutenberg
|
|---|
| 675 | Franziska Kretzschmar / Matthias Schlesewsky: Lesen auf neuen Medien. Eine empirische
| 834 | Jahrbuch 2014, S. 269–280. PDF. [online]
|
|---|
| 676 | Perspektive. In: Gutenberg Jahrbuch 2014, S. 269–280. PDF. [online]
| 835 | Wolfgang Lukas / Elke Richter (Hg.):
|
|---|
| 677 | Wolfgang Lukas / Elke Richter (Hg.): Annotieren, Kommentieren, Erläutern. Aspekte
| 836 | Annotieren, Kommentieren, Erläutern. Aspekte des Medienwandels (= Beihefte zu
|
|---|
| 678 | des Medienwandels (= Beihefte zu Editio, 47). Berlin u. a. 2020. [Nachweis im GVK]
| 837 | Editio, 47). Berlin u. a. 2020. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| 679 | Wolfgang Lukas / Stephan Landshuter (Hg.): C. F. Meyers Briefwechsel. Digitale historisch-kritische
| 838 | Wolfgang Lukas / Stephan Landshuter
|
|---|
| 680 | Edition (dMBW). In Zusammenarbeit mit Thomas Burch und Radoslav Petkov. Zürich u.
| 839 | (Hg.): C. F. Meyers Briefwechsel. Digitale historisch-kritische Edition (dMBW). In
|
|---|
| 681 | a. 2024. [online]
| 840 | Zusammenarbeit mit Thomas Burch und Radoslav Petkov. Zürich u. a. 2024. [online]
|
|---|
| 682 | Wolfgang Lukas / Michael Scheffel / Andrew Webber (Hg.): Arthur Schnitzler digital.
| 841 | Wolfgang Lukas / Michael Scheffel /
|
|---|
| 683 | Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931). Version Beta 3.0 von
| 842 | Andrew Webber (Hg.): Arthur Schnitzler digital. Digitale historisch-kritische
|
|---|
| 684 | 2024. HTML. [online]
| 843 | Edition (Werke 1905 bis 1931). Version Beta 3.0 von 2024. HTML. [online]
|
|---|
| 685 | Gunter Martens / Hans Zeller (Hg.): Texte und Varianten. Probleme ihrer Edition und
| 844 | Gunter Martens / Hans Zeller (Hg.): Texte
|
|---|
| 686 | Interpretation. München 1971. [Nachweis im GVK]
| 845 | und Varianten. Probleme ihrer Edition und Interpretation. München 1971. [Nachweis im GVK]
|
|---|
| 687 | Walter Morgenthaler: Der produktionsorientierte Stellenkommentar in der Computer-Edition.
| 846 | Walter Morgenthaler: Der
|
|---|
| 688 | In: Gunter Martens (Hg.): Kommentierungsverfahren und Kommentarformen (= Beihefte
| 847 | produktionsorientierte Stellenkommentar in der Computer-Edition. In: Gunter
|
|---|
| 689 | zu Editio, 5). (Hamburger Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft für germanstische Edition,
| 848 | Martens (Hg.): Kommentierungsverfahren und Kommentarformen (= Beihefte zu Editio,
|
|---|
| 690 | Hamburg, 04.–07.03.1992) Tübingen 1993, S. 251–255. [Nachweis im GVK]
| 849 | 5). (Hamburger Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft für germanstische Edition,
|
|---|
| 691 | Martin Anton Müller / Gerd-Hermann Susen / Laura Untner (Hg.): Arthur Schnitzler.
| 850 | Hamburg, 04.–07.03.1992) Tübingen 1993, S. 251–255. [Nachweis im GVK]
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| 692 | Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren 1888–1931. Wien 2018–[2024]. HTML. [online]
| 851 | Martin Anton Müller / Gerd-Hermann
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| 693 | Rüdiger Nutt-Kofoth (Hg.): Dokumente zur Geschichte der neugermanistischen Edition
| 852 | Susen / Laura Untner (Hg.): Arthur Schnitzler. Briefwechsel mit Autorinnen und
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| 694 | (= Bausteine zur Geschichte der Edition, 1). Tübingen 2005. [Nachweis im GVK]
| 853 | Autoren 1888–1931. Wien 2018–[2024]. HTML. [online]
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| 695 | Bodo Plachta: Wissen erschließen – Erkenntnisse sichern. Resultate editorischer Kommentarpraxis.
| 854 | Rüdiger Nutt-Kofoth (Hg.): Dokumente zur
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| 696 | In: Wolfgang Lukas / Elke Richter (Hg.): Annotieren, Kommentieren, Erläutern. Aspekte
| 855 | Geschichte der neugermanistischen Edition (= Bausteine zur Geschichte der Edition,
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| 697 | des Medienwandels (= Beihefte zu Editio, 47). Berlin u. a. 2020, S. 9–19. [Nachweis im GVK]
| 856 | 1). Tübingen 2005. [Nachweis im GVK]
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| 698 | Patrick Sahle: Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den
| 857 | Bodo Plachta: Wissen erschließen – Erkenntnisse
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| 699 | Bedingungen des Medienwandels (= Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik,
| 858 | sichern. Resultate editorischer Kommentarpraxis. In: Wolfgang Lukas / Elke Richter
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| 700 | 7–9). 3 Bde. Norderstedt 2013. [Nachweis im GVK]
| 859 | (Hg.): Annotieren, Kommentieren, Erläutern. Aspekte des Medienwandels (= Beihefte
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| 701 | Patrick Sahle: Digitale Edition. In: Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein
| 860 | zu Editio, 47). Berlin u. a. 2020, S. 9–19. [Nachweis im GVK]
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| 702 | (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017, S. 234–249. PDF. DOI:
| 861 | Patrick Sahle: Digitale Editionsformen. Zum
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| 703 | 10.1007/978-3-476-05446-3
| 862 | Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels (= Schriften
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| 704 | Patrick Sahle (Hg.): A Catalog of Digital Scholarly Editions. Unter Mitarbeit von
| 863 | des Instituts für Dokumentologie und Editorik, 7–9). 3 Bde. Norderstedt 2013. [Nachweis im GVK]
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| 705 | Georg Vogeler / Jana Klinger / Stephan Makowski / Nadine Sutor. Version 4.0 vom Frühjahr
| 864 | Patrick Sahle: Digitale Edition. In: Fotis Jannidis
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| 706 | 2020. Letzte Aktualisierung: 17.04.2024. HTML. [online]
| 865 | / Hubertus Kohle / Malte Rehbein (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung.
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| 707 | Andreas Schmoller / Verena Lorber / Franz und Franziska Jägerstätter Institut Katholische
| 866 | Stuttgart 2017, S. 234–249. PDF. DOI: 10.1007/978-3-476-05446-3
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| 708 | Privat-Universität Linz (Hg.): Franz & Franziska Jägerstätter Edition. Letzte Aktualisierung:
| 867 | Patrick Sahle (Hg.): A Catalog of Digital
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| | 868 | Scholarly Editions. Unter Mitarbeit von Georg Vogeler / Jana Klinger / Stephan
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| | 869 | Makowski / Nadine Sutor. Version 4.0 vom Frühjahr 2020. Letzte Aktualisierung:
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| | 870 | 17.04.2024. HTML. [online]
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| | 871 | Andreas Schmoller / Verena
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| | 872 | Lorber / Franz und Franziska Jägerstätter Institut Katholische Privat-Universität
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| | 873 | Linz (Hg.): Franz & Franziska Jägerstätter Edition. Letzte Aktualisierung:
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| 725 | Abb. 1: Kommentarbestandteile in der historisch-kritischen Goethe-Briefausgabe, hier Kommentar
| 893 | Abb. 1: Kommentarbestandteile in der
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| 726 | zu Goethes Brief vom 25. Mai 1795, wohl an Heinrich Blümner, Nr. 116 aus GB 10. [Scans
| 894 | historisch-kritischen Goethe-Briefausgabe, hier Kommentar zu Goethes Brief vom
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| 727 | aus: von Ammon et al. (Hg.) 2008–; schematische Übersicht: Anja Stehfest 2024]
| 895 | 25. Mai 1795, wohl an Heinrich Blümner, Nr. 116 aus GB 10. [Scans aus: von Ammon et
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| 728 | Abb. 2: Ansicht des Briefes von Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 7. Januar 1893. [Aus:
| 896 | al. (Hg.) 2008–; schematische Übersicht: Anja Stehfest 2024]
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| 729 | Müller et al. (Hg.) 2018; Screenshot: Anja Stehfest 2024]
| 897 | Abb. 2: Ansicht des Briefes von Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal,
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| 730 | Abb. 3: Ansicht des Briefes von Carl Dallago an Ludwig von Ficker, 17. Januar 1920. [Aus: Ender et al. (Hg.) 2020; Screenshot: Anja Stehfest 2024]
| 898 | 7. Januar 1893. [Aus: Müller et al. (Hg.) 2018;
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| 731 | Abb. 4: Ansicht der Postkarte von Guillaume Apollinaire an Herwarth Walden, 18. Mai 1914. [Aus: Trautmann / Schrade (Hg.) 2019; Screenshot: Anja Stehfest 2024]
| 899 | Screenshot: Anja Stehfest 2024]
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| 732 | Abb. 5: Ansicht des Briefes von August Boeckh an Karl August Varnhagen von Ense, 7. Juni 1836. [Aus:
| 900 | Abb. 3: Ansicht des Briefes von Carl Dallago an Ludwig von Ficker, 17. Januar
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| 733 | Baillot (Hg.) 2017; Screenshot / grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
| 901 | 1920. [Aus: Ender
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| 734 | Abb. 6: Ansicht des Briefes von Aloys Hirt an Goethe, 4. April 1789. [Aus: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hg.) 2021; Screenshot / grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
| 902 | et al. (Hg.) 2020; Screenshot: Anja Stehfest 2024]
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| 735 | Abb. 7: Ansicht der Erläuterungen zu Goethes Brief an Friedrich Wilhelm Riemer, 7. April 1804. [Aus:
| 903 | Abb. 4: Ansicht der Postkarte von Guillaume Apollinaire an Herwarth Walden,
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| 736 | Canal / Eckle (Hg.) 2022; Screenshot / grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
| 904 | 18. Mai 1914. [Aus: Trautmann / Schrade (Hg.)
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| | 905 | 2019; Screenshot: Anja Stehfest 2024]
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| | 906 | Abb. 5: Ansicht des Briefes von August Boeckh an Karl August Varnhagen von
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| | 907 | Ense, 7. Juni 1836. [Aus: Baillot (Hg.) 2017; Screenshot /
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| | 908 | grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
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| | 909 | Abb. 6: Ansicht des Briefes von Aloys Hirt an Goethe, 4. April 1789. [Aus:
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| | 910 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hg.) 2021;
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| | 911 | Screenshot / grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
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| | 912 | Abb. 7: Ansicht der Erläuterungen zu Goethes Brief an Friedrich Wilhelm
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| | 913 | Riemer, 7. April 1804. [Aus: Canal / Eckle (Hg.) 2022;
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| | 914 | Screenshot / grafische Annotation: Anja Stehfest 2024]
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